023 NegotEmotion Michael Krebs Interview
Shownotes
In dieser Folge von NegotEmotion durfte ich einen Menschen begrüßen, den ich nicht nur als außergewöhnlichen Künstler, sondern auch als besonders klugen, warmherzigen und reflektierten Menschen schätze: Michael Krebs – Liedermacher, Pianist, Kabarettist und seit vielen Jahren eine der prägenden Stimmen des deutschsprachigen Musikkabaretts. (www.michaelkrebs.de))
Entstanden ist kein klassisches Interview, sondern ein ebenso tiefgründiges wie humorvolles Gespräch unter Freunden. Wir sprechen über Haltung, Kreativität und die Frage, warum gerade unsere inneren Widersprüche so oft Quelle von Humor, Menschlichkeit und künstlerischer Ausdruckskraft sind.
Michael gewährt spannende Einblicke in seinen Schaffensprozess und teilt Gedanken über Konflikte, Zuversicht, gesellschaftliche Verunsicherung und die verbindende Kraft des Humors. Dabei wird deutlich, warum seine Kunst weit über Unterhaltung hinausgeht: Sie berührt, regt zum Nachdenken an und schafft Räume, in denen Menschen einander wieder näherkommen können.
Mich hat dieses Gespräch sehr bewegt. Es ist geprägt von Wärme, feinem Humor, großer Menschlichkeit und vielen kleinen und großen Erkenntnissen über das Leben. Eine Folge für alle, die Lust haben auf Tiefgang, auf kluge Gedanken und auf die wunderbare Erfahrung, dass man manchmal gerade durch das Lachen den Menschen und sich selbst ein Stück besser versteht.
Viel Freude mit diesem besonderen Gespräch mit dem großartigen Michael Krebs.
Sein aktueller Song? Hier: https://listen.music-hub.com/ttd7dp
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Transkript anzeigen
00:00:00: Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, heute freue ich mich ganz besonders auf einen Menschen den ich nicht nur als außergewöhnlichen Künstler sondern auch als Freund schätze.
00:00:09: Mein heutiger Gast ist einer der prägendsten Musikkabarettisten Deutschlands.
00:00:13: als Pianist, Liedermacher, Satiriker, Geschichtenerzähler und ein Mensch dess wie kaum ein anderer versteht Humor mit Tiefgang zu verbinden.
00:00:22: Seit über zwanzig Jahren begeistert er sein Publikum auf den großen und kleinen Bühnen des deutschsprachigen Raums.
00:00:28: Er hat zahlreiche Preise gewonnen, mit Größen das Zähne zusammengearbeitet, mit seiner Band die Pommesgabeln des Teufels für Begeisterung gesorgt und gemeinsam mit Marc-Uwe Kling und Julius Fischer die legendäre Arbeitsgruppe Zukunft gegründet.
00:00:40: Doch was mich besonders an ihm fasziniert ist etwas anderes.
00:00:44: Michael Krebs besitzt die seltene Gabe Menschen zum Lachen zu bringen ohne sie kleinzumachen.
00:00:49: Seine Texte sind klug, seine Musik ist großartig.
00:00:52: Seine Satire ist pontiert und hinter all dem spürt man immer eins Menschlichkeit.
00:00:56: Er schaut mit Humor auf die Widersprüche unserer Zeit ohne einfache Antworten zu liefern.
00:01:01: er schafft es gleichzeitig nachdenklich zu machen und Hoffnung zu schenken Und vielleicht ist genau das die große Kunst.
00:01:07: Ich freue mich sehr auf ein Gespräch über Musikhumor Kreativität Gesellschaftes Leben auf und hinter der Bühne natürlich auch über die Frage warum man manchmal gerade dann am meisten über sich selbst lernt wenn man gemeinsam lacht.
00:01:19: Und klar, verhandeln Konflikt und so.
00:01:21: Das haben wir auch mit dabei!
00:01:22: Und deswegen herzlich willkommen im Neco T-Motion Podcast.
00:01:25: Lieber Michael Krebs, es ist mir eine ganz besondere Freude dass du da bist.
00:01:28: Oh ich freue mich sehr was für eine unfassbare Ansage haste eine Vorstellung?
00:01:34: Ich bin jetzt eigentlich schon an einem Punkt das ich denke... Lassen wir so stehen,
00:01:39: hab ich schon mal gehört.
00:01:41: Nee nee, einfach kommst du nicht davon!
00:01:44: Ja also ich freu mich natürlich sehr und ich habe es ja angekündigt da steckt ganz viel bei dir dahinter.
00:01:51: aber vielleicht magst du noch ein paar Dinge ergänzen die ich vergessen hab auch dein Portfolio nochmal so ein bisschen besser beschreiben und vielleicht doch in Verbindung mit deiner Haltung wie du Musik kreierst und transportiert ...
00:02:03: war jetzt wirklich geplettet von deiner Vorrede.
00:02:08: Und ich weiß gar nicht, ob ich damals ergänzen kann... Ich bin ja mir fällt es sehr schwer über so Lobhudelein über mich selbst!
00:02:16: Aber du weißt das war von Herzen?
00:02:18: Keine
00:02:19: Lobhuderlein?!
00:02:21: Das ist ja das was es so besonders macht.
00:02:24: Mein Boot okay!
00:02:25: So gewalt
00:02:26: auf einen zukommt.
00:02:27: also stellen wir andere Fragen.
00:02:30: Okay, ja gut.
00:02:31: Aber dann die Letzte auf jeden Fall weil die hat ja tatsächlich beschreibt auch so deine Geschichte.
00:02:36: du kommst aus einem kleinen örtchen namens neukopfer und ich hab von der ersten cd alles von dir durchgehört und da sind ja durchaus einige Entwicklungsschritte drin von Ficken für den Frieden Über wirklich einen Tiefgang in der, was auch ein Tiefgang war.
00:02:51: Weil das ist ja eigentlich eine gute Haltung zum Frieden aber bis hin zu Hotelpianisten über eine im Prinzip eine Corona-Zeit CD und sehr abwechslungsreiches Live-Programm.
00:03:04: Das ist ja eine Haltungsentwicklung und da ich finde dass bei dir das Wort Haltung echt eine Rolle spielt wird mich schon interessieren wie du da so deinen Entwicklungsweg gesehen hast und was dich dazu gebracht hat zum Teil wirklich sehr tiefgehende Themen auch zu bespielen.
00:03:18: Ja, also Haltung ist toll finde ich weil mir das schon sehr wichtig ist und ich gleichzeitig aber nicht immer auf der Bühne stehen möchte und das alles so explizit aussprechen und sagen so dass meine Haltung dafür stehe ich sondern ich finde eine Haltung muss so spürbar fühlbar sein unter der Ich sag mal unter der Oberfläche auch, das ist was ich mir erhoffe und also in der Entwicklung hoffe ich natürlich auch über zwanzig Jahre, die ich das jetzt mache.
00:03:53: Von auch am Anfang erst einmal zu lernen.
00:03:57: hey es geht nicht nur darum dass das Publikum glücklich isst Was sehr so mit so einem vielleicht eine Dienstleistungshaltung Hauptsache den Leuten gefällt's Und wenn es denen gefällt, dann mögen die mich und dann ist ja alle gut.
00:04:13: Das war glaube ich sehr das wo ich herkam und mein Bedürfnis war immer eine Freiheit zu finden auf der Bühne zu erzählen was mir wichtig ist und ich nenn's mal zu mir selbst zu stehen am Ende dass was sich empfinde was mich bewegt was ich lustig finde oder eben auch bedenklich all das, was mich innerlich und intellektuell beschäftigt auf die Bühne zu bringen in mit einer gewissen Leichtigkeit.
00:04:45: Die aber eben nicht oberflächlich ist.
00:04:48: am Ende.
00:04:49: Das ist eine Regisseurin sagte mal zu mir als wir gearbeitet haben weil sie sagte so ja und dann ist ja klar was es is und ich so was isses Ja, das ist ja einer der Gründe mit Regie zu arbeiten.
00:05:05: Dass man mal einen Blick hat von außen und dann sagte sie im Grunde ist das ganze Programm Play-Doh je gegen Oberflächlichkeit.
00:05:12: Das hat mich wahnsinnig gefreut weil ich... Ja, weil ich mir das natürlich auch oft erhoffe von dem was ich da mache.
00:05:20: Dass es eine Leichtigkeit hat und dass man viel zu lachen hat über den Abend aber dass es eben unter der Oberfläche auch viel zu entdecken gibt.
00:05:30: Die Leichtigheit wird einem nicht leicht gemacht von dir.
00:05:34: also man arbeitet die sich auch als Publikum über das Konzert hinweg dann ist sie immer wieder da und du holst die Leute dann aber wieder runter in die Tiefe, um sie dann wieder in die Leichtigkeit zu schicken.
00:05:45: Das sind ja so Wellen auch wie ich es erlebt habe und das macht das Ganze dann auch so spannend in dem Moment.
00:05:50: Aber ich finde cool... So hast du's nur noch nie mir gegenüber gesagt dass das wirklich ein tiefer innerer Prozess ist also dass du wirklich von dir ausgehst oder nicht davon ausgehst.
00:06:00: was wird vielleicht gerade gebraucht?
00:06:02: Ja!
00:06:02: Also das für mich so einen Grundunterschied sage ich mal Ich komme ja... habe angefangen Musik zu machen, dann in Tanz-Bands und ich war auch mit Hellpianist.
00:06:14: Und das sind alles so Jobs, sage ich mal wo du ja wirklich Dienstleister bist.
00:06:19: Wo jemand kommt und sagt wir hätten gerne im Hintergrund irgendwie angenehme Klavierklänge oder wir wollen tanzen Wir wollen dies dass wir haben das und das Bedürfnis können sie uns das erfüllen So wie man eben zu jemand geht und da hab' ich mich immer sehr wohl gefühlt.
00:06:36: Es war so ein, wo ich so dachte ja das passt zu meiner Erziehung irgendwie.
00:06:40: Zu allen Leuten irgendwie nett sein und nicht negativ auffallen und alle sind froh dann also die Wünsche von anderen zu erfüllen.
00:06:50: Das waren schon sehr spannender Prozess mit diesem.
00:06:53: Ich gehe alleine auf die Bühne ich schreibe meine eigenen Lieder weil sich dann plötzlich eine andere Frage stellt nämlich nicht was wollen die Leute hören sondern was möchte ich erzählen?
00:07:04: Und erst mal das festzulegen und im besten Fall überhaupt nicht zu denken interessiert es den jemanden.
00:07:11: Ist das denn dann was, worüber Leute lachen?
00:07:14: Wird es irgendjemandem freuen?
00:07:16: wenn man's schafft ist das glaube ich die beste Art zu schreiben erstmal zu sagen Was möchte ich erzählen?
00:07:23: Was is meine sehr subjektive Perspektive?
00:07:27: Weil dadurch auch am ersten was entsteht was noch nicht da ist Weil es ist ja wahnsinnig schwierig, also ich finde das wahnsinn nicht schwierig.
00:07:35: Man fügt ja wenn ich ein Lied schreibe, füge ich einem riesigen Kanon an Liedern noch eins hinzu wer braucht das?
00:07:44: Ja,
00:07:45: ist erstmal eine berechtigte Frage.
00:07:49: Der muss man sich auch stellen glaube ich immer wieder und dann kannst du dir eigentlich nur beantworten über diese sehr subjektive Herangehensweise zu sagen ja meine ganz individuelle subjektiven Perspektive empfinden wir auch immer ist auf die Art und Weise in diesem Kanon noch nicht drin.
00:08:11: Ich da noch nicht bin so in dem Sinne mit zu dem Thema und lustigerweise entstehen daraus dann aber doch oft Dinge bei den anderen Leute dann sagen, oh wie schön.
00:08:24: Das ist genau mein Gefühl.
00:08:25: genauso spricht du sprichst mir aus der Seele Und das finde ich sehr faszinierend auch wenn es auch für mich ein Moment ist Wo ja meine Einsamkeit, sage ich mal am Klavier im Schreibprozess.
00:08:40: Das ist ja oft ein sehr einsamer Prozess wo ich ganz alleine bin und wie gesagt so eine sehr radikale Subjektivität.
00:08:47: Ich gucke nur auf mich und wo ich dann merke wirklich ich spreche jemand anders aus der Seele?
00:08:52: Ich bin nicht alleine.
00:08:54: also das ist auch für mich einen Moment der Verbindung von etwas was sich in der Form vielleicht noch gar nicht geteilt hat mit anderen oder nur mit engen Freunden.
00:09:05: Das ist auch für mich immer sehr faszinierend, sehr schön.
00:09:08: Ja und mich faszinhiert das auch gerade weil.
00:09:11: ich habe ja im Vorfeld auch überlegt wie passt du in mein neurobiologisches Feld der Emotionen so ein bisschen rein?
00:09:17: Und in meiner Wahrnehmung – wir können es jetzt ja schon etliche Jahre bestimmt zehn Jahre oder in meiner wahrnehmungen bist du ein sehr ausgeglichener Mensch Also keine Ahnung, wie das in deinem Inneren passiert.
00:09:30: Aber ich empfinde dich als extrem reflektiert und Musik sorgt ja auch nochmal für Empowerment.
00:09:36: so ein bisschen diese Klarheit die du jetzt so vermittelst, die du in deinen Liedern ausdrückst... Ich sage mal ohne eine Berechnung was wollen die anderen hören?
00:09:45: Dass das so ankommt kann nur aus nativen Klarheit und Stimmigkeit kommen.
00:09:49: Das ist es für mich.
00:09:50: also es gibt hier so vier Motivfelder.
00:09:52: habe ich mehr?
00:09:53: möchte ich mich durchsetzen und Einfluss nehmen?
00:09:56: oder vielleicht habe ich es lieber harmonisch.
00:09:58: Und auf der anderen Seite hab' ich's lieber leicht und inspirierend oder lieber Ordnung und
00:10:02: Struktur.".
00:10:03: Und das sind ja so Ambivalenz-Achsen, die man dann so reitet!
00:10:07: Ja?
00:10:07: Oder die man lebt als
00:10:08: Mensch?!
00:10:10: Und wenn ich nicht ausbalanciert bin, glaube ich kann ich gar nicht solche Lieder irgendwo auch schreiben.
00:10:15: Also
00:10:16: für mich fühlt sichs natürlich oft gar nicht balanciert an.
00:10:21: Im Gegenteil... oft das Gefühl, ich falle in die ein oder andere Schale oder ins eine oder andere Extrem auch hin und wieder.
00:10:30: Aber
00:10:30: würdest du sagen, die Lieder balancieren dich aus wenn sie dann fertig sind?
00:10:34: Boah!
00:10:34: Dass es so wie in einer Art Gesundheitsprozess ist.
00:10:37: Du schreibst das Lied, es ist fertig und der Konflikt ist nicht mehr da.
00:10:41: Ah... Der Konflik verändert sich.
00:10:43: Okay.
00:10:44: Würde ich eher sagen ... Also, das ist eine große Frage eigentlich.
00:10:50: Ja,
00:10:50: Entschuldigung, es geht jetzt ein bisschen
00:10:51: tiefer... Das ist sehr gut!
00:10:52: Es ist ja spannend.
00:10:54: Aber das kommt natürlich auch drauf an.
00:10:56: also man hat ja immer auch beim Lieder schreiben durchaus viele Konflikte.
00:11:01: Du hast da den Song und du hast vielleicht auch das Thema des Liedes sag ich mal.
00:11:06: aber das ist ja bei weitem nicht alles.
00:11:09: Man hat dann auch einmal den Konflikt dass einem kein Reim einfällt jede Melodie und jeden Rhythmus, der einem da jetzt gerade so aus dem Klavier fließt für langweilig und schlecht findet.
00:11:23: Und also all diese ... das sind ja so viele Prozesse des Schälens und Schürfens und Suchens Und scheiterns und wieder irgendwie ein Schritt nach links und rechts und fort zurück.
00:11:36: Also das ist verrückt,
00:11:38: wie viel dahinter steckt?
00:11:39: Der Laie weiß es ja oft gar nicht zu schätzen, wieviel Arbeit hinter so einem Lied steckt!
00:11:45: Ja, tatsächlich du kennst es auch gar nicht pro Lied.
00:11:50: Das sind da manchmal Leute die mich fragen, wie lang brauchst Du für einen
00:11:52: Lied?!
00:11:54: Ich denke also, es gibt Lieder, da dauert es von der Idee bis zum Song... Ich muss sagen, die drei Viertelstunde.
00:12:02: Und es gibt halt Lieder über die habe ich... Die haben Jahre gebrütet und es gibt Songs von mir da gibt's bestimmt fünf sechs Versionen bis dann endlich der Punkt war wo ich dachte so jetzt führe ichs überhaupt erst mal auf.
00:12:19: Jetzt
00:12:20: komme ich dem und das ist teilweise wirklich.
00:12:24: also da gibts einige Songs da dauerte das viele Jahre.
00:12:27: Wie lange übst du so ein Lied, bis du es aufhörst wirklich?
00:12:30: Auf der Bühne offiziell.
00:12:31: Also jetzt kann ich auch mal eine Testkonzerte geben aber da draußen?
00:12:38: Wenig!
00:12:39: Tatsächlich?!
00:12:40: Ja okay... Ich bin also so leaderüblich live.
00:12:44: Okay ja und das habe ich mit dem Smiley-Lied.
00:12:46: Das hattest Du damals auch gesagt.
00:12:48: Das ist jetzt neu, dann gucken wir mal dass kann nächste Woche wieder ganz anders klingen.
00:12:51: Ja, das ist schon da bin ich... Also es hat sich auch verändert.
00:12:59: Da bin ich mittlerweile mich ziemlich locker mit und hab da großen Spaß dran die Sachen einfach mal dann in die Welt zu werfen wenn ich eine Vorstellung habe davon.
00:13:08: Aber es ist mir auch schon passiert dass ich jetzt gut du sagst so Testkonzerte klar Da passiert es dann auch mal, dass ich einen Text habe.
00:13:15: Aber das keine Zeit mehr war eine Musik zu schreiben und die dann mal improvisieren.
00:13:19: Und manchmal bleibt sie ja auch.
00:13:20: Ja, und
00:13:21: dann ist die Erinnerung an das coole Experimentieren halt eingeflossen.
00:13:24: So
00:13:24: ein Song der... Ich hab dieses kleine Salamander-Lied jetzt in der neuen Show.
00:13:30: Das war genauso ... Ich hatte noch diesen kurzen Text, dachte da mach' ich ein Song draus!
00:13:36: Und das war die erste Musik, die kam, ist geblieben.
00:13:39: Keine Ahnung woher?
00:13:40: Dann soll's auch so sein irgendwie.
00:13:41: Wir waren einfach da Dann passt das und dann feile ich da auch an der Stelle, wenn das so nicht mehr rum.
00:13:47: Und die war aber auch direkt vor Publikum.
00:13:50: Wahnsinn!
00:13:51: Ja du, manchmal klappt's einfach ja?
00:13:53: Also ich komme noch zu der einen CD wo nicht Du das warst, der aus sich selbst herausgeschrieben hat sondern da hast Du Wörter bekommen von wildfremden Leuten.
00:14:03: Da kommen wir mal gleich dazu weil es ist ja auch nochmal sehr spannend ist.
00:14:06: Ich würde nur das Thema Konflikt gerne mal so abschließen Aber noch einmal mit einer Frage reinbringen.
00:14:12: Total spannend ist, finde ich.
00:14:13: Weil man kann das auch sehr gut aufs Business übertragen.
00:14:16: Du beobachtest Menschen ja seit sehr vielen Jahren sehr genau.
00:14:19: Daraus formst du ja auch dann deine Kunst und Humor lebt ja oft von Spannungen und Widersprüchen.
00:14:25: was verraten deiner Ansicht nach Konflikte über uns Menschen?
00:14:30: Naja also auf jeden Fall Jetzt mal so sehr allgemeine Frage.
00:14:36: Allgemein gesagt, sie erzählen uns viel von unserer Widersprüchlichkeit die wir glaube ich immer in uns tragen.
00:14:42: also es ist ja so ein Es gibt ja immer in allen möglichen Formen, gibt es diese alle möglichen Wunschvorstellungen des Menschen der so eine Klarheit hat.
00:14:54: Der seine Ideale hat seine Werte.
00:14:58: Das hast du im Hollywood, das hast du in der Coaching-Welt und in unfassbar vielen Formen drückt sich das irgendwie aus quasi der konfliktfreie Mensch auch gerade von inneren Konflikten befreite Mensch, von Widersprüchlichkeiten befreiten Menschen.
00:15:17: Das ist so ein Idealbild und ich glaube dass wir uns damit oft keinen Gefallen tun... ... so ein... das als Idealbild zu haben, sage ich mal.
00:15:30: Weil ich sehr davon überzeugt bin, dass das Wesen des Mensches ein Voll ist von inneren Konflikten.
00:15:36: Ich glaube, das ist einfach ein ganz großer Teil unseres Daseins.
00:15:40: Das gehört,... es ist eingebaut!
00:15:42: Es ist die Faultstatus bei uns.
00:15:44: Das ist serienmäßig mit drin.
00:15:47: Jeder von uns hat irgendwie so viel.
00:15:49: Ich möchte das und brauche das.
00:15:52: Wir haben so viele widersprüchliche Bedürfnisse Und das begleitet uns das ganze Leben.
00:15:57: Ich glaube, dass es viel mehr darum geht diese Widersprüchlichkeit anzunehmen und sich zu balancieren aus ihr herauszuschöpfen auch.
00:16:11: Wenn du vorhin sagtest Humor ganz viel von dem was ich tue entsteht.
00:16:16: also ganz viele Poarten die ich kreiere entstehen aus diesen inneren Konflikten aus.
00:16:21: Was möchte ich?
00:16:23: ist aber da auch noch, ich möchte ja eigentlich auch das Gegenteil.
00:16:26: Das sind immer die Stellen wo es oft sehr lustig wird.
00:16:30: Essen ist der sechste Alters.
00:16:32: Eigentlich will man nur essen!
00:16:35: Ich ruf ein paar Titel manchmal rein weil die Leute es dann unbedingt mal finden und sich anhören.
00:16:43: Aber das ist doch eine super Antwort.
00:16:45: Diese inneren Konflikte beobachten oder wenn sie ins Außen treten.
00:16:49: So entsteht ja auch, wenn man jetzt vom Kabarett ab sieht...
00:16:52: Witz,
00:16:54: über diese Missverständnisse.
00:16:56: Die zwar tot ernst sind für die betroffenen Menschen aber letztlich sowas von einem Witz irgendwo haben.
00:17:03: Natürlich, das sind die ganz großen Dinge.
00:17:07: Wir wollen ewig leben und wir müssen sterben.
00:17:11: Das ist ein Urkonflikt, der irgendwie da ist.
00:17:14: Wir hängen total an diesem Leben und wissen unser ganzes Leben hindurch.
00:17:19: Es ist endlich!
00:17:20: Und Unternehmen ja auch irgendwie... Also ich glaube, ganz viel von dem was Menschen tun ist ja auch geschuldet einer Sehnsucht etwas zu hinterlassen etwas zu bedeuten, sage ich mal.
00:17:34: Sein Leben irgendeine Form von größerer Bedeutung zu geben.
00:17:38: Irgendetwas einzigartiges was einmaliges was besonderes was irgendwie bedeutendes.
00:17:45: und in gewisser Weise sind wir dabei so oft zum Scheitern verurteilt weil die Weil der Lauf der Dinge über größere Sicht natürlich einfach so mal ist, wie es so ist.
00:18:01: Vieles von dem was wir uns wünschen und erhoffen eben dann ganz anders läuft in der Praxis, in der Realität mit Beziehung, mit Karriere... Mit tausend Dingen!
00:18:14: Ich stelle mir bevor ich meine Lieder schreibe stelle ich mir auch immer vor dass der Song fantastisch wird ... und dass es ganz große Hits sind.
00:18:24: Und die ist ein fantastischer, ganz großer Hit jedenfalls im ... Ja!
00:18:29: In welchem kommerziellen Sinn?
00:18:35: Wobei ich sagen muss die Arbeitsgruppe Zukunft.
00:18:38: Diese Dreiergruppen, das waren ja durchaus auch ... Du warst ja auch im Fernsehen, im Kinofilmen oder im Kängurofilm und so.
00:18:45: Ja trotzdem!
00:18:46: Das ist ein definiere Hit
00:18:48: aber gescheht.
00:18:49: Genau, also da bist du dann auch schon wieder in diesen ... Ähm ... Wieder so'n... Man hängt immer irgendwie in allen möglichen Zwischenempfindungen und Widersprüchen.
00:19:03: Auch da Es gibt den Tag, wo ich denke Alter war das gut und erst ist so rund geworden.
00:19:08: Und es sind die Leute, die mir wichtig sind, die feiern den Song.
00:19:11: und es gibt den Tagen da gucke ich auf meine Spotify-Abrechnung und denke warum habe ich das gemacht?
00:19:20: Ich glaube dass es allgemein die Abrechnungen von Streamingdiensten nicht hilfreich.
00:19:24: deswegen soll noch alle auf die Livekonzerte gehen aber da wo du Emotionen deine Emotion vermischt hast mit noch mehr Kreativität als du sie vielleicht sonst anwendest.
00:19:36: Das ist jetzt mal so eine Hypothese, das war, als du dich in Coronazeiten erstmals zum Instagram-Influencer aufgestellt hast dir ein Mikro an dein Klavier und deinen Flügel gesetzt hast und gesagt hast ich spiele jetzt einmal die Woche für eine gewisse Zeit live und mach den digitalen Hut auf und bist auf eine krasse Idee gekommen nämlich zu sagen Leute Ich kann gerade nicht Auftritte machen.
00:20:02: Wer eine Spende geben möchte, darf ein Wort dazu schreiben und wenn ich genug Wörter zusammen habe dann komponiere ich ne CD.
00:20:09: also pro drei Wörtern glaube ich war es ein Lied und da ist in meiner Welt die krasseste CD von dir rübergekommen und sie heißt hat mir gefallen was ja schon wieder absurd ist wenn man's auf die Zeit bezieht.
00:20:22: Es ist Wahnsinn!
00:20:23: Und ich war damals sehr dreist Und ich hab auch was gespendet und ich habe als ein Wort meinen Namen getrefft geschrieben.
00:20:32: Und wer jetzt die Track Nummer neun, die Bappenwindel anhört, der wird hören dass der Christian Wärmke dabei war aber aus Wuppertal!
00:20:42: Ich weiß nicht wie du drauf gekommen bist mit Wuppertaal.
00:20:45: irgendwie muss ja...
00:20:47: Ein bisschen künstlerische Freiheit.
00:20:49: Ist voll okay, aber das fand ich erst mal schon stark.
00:20:52: und dann hab' ich mir die CD angehört und es war ein Lied... Das habe ich das erste Mal gehört und ich hab tatsächlich geweint!
00:20:58: Mir sind die Tränen gekommen und es hat mich fertig gemacht.
00:21:01: Es war deine erste Singelauskrupplung, weißt du noch was?
00:21:04: Du hattest tatsächlich einen Lied einzeln für sich veröffentlicht daraus.
00:21:08: Schon wieder länger her.
00:21:09: Ja, Max und Maya war das.
00:21:11: Genau
00:21:11: richtig!
00:21:12: Und es ist für mich nach wie vor deine krasseste Nummer.
00:21:15: Da läuft mir kalten Buckel runter... ...und ich habe ja auch einen Podcast-Interview mit dem Frank Maizier der ehemalige Vorstand der Deutschen Depressionsliga eV geführt.
00:21:27: in die Richtung Geht's ja.
00:21:29: Es geht in Richtung Partnerschaft, Partnerschaftskonflikte dann Richtung Aluhut aber eben auch neben den Tätern die da aktiv was tun auch die Rolle der verlassenen Persönlichkeit die dann irgendwo im Loch fällt.
00:21:45: und das interessiert mich schon sehr weil wir reden dem Podcast immer über Emotionen.
00:21:50: wenn jemand ein Lied anhört dann würde ich mich freuen neben all Hits, die du hast und den Abtemperonummern.
00:21:56: Und den kritisch lustigen Dingen mal dieses Lied anzuhören.
00:22:00: Max und Maya und mich wird da sehr die Story dahinter interessieren.
00:22:03: das hat mich schon immer interessiert.
00:22:04: wir haben nie drüber gesprochen.
00:22:07: Das ist so eine starke Nummer.
00:22:09: Naja also die Story war natürlich erstmal ich habe Wörter gekriegt.
00:22:15: Also du kriegst diese Wörtern die kommen nicht von mir.
00:22:18: normalerweise Wie ich vorher schon sagte, ich gucke was resoniert in mir.
00:22:24: Worüber habe ich das Gefühl?
00:22:27: Ah da dazu... Das beschäftigt mich so sehr!
00:22:30: Dazu möchte ich etwas schreiben und das möchte ich irgendwie verarbeiten.
00:22:33: Und jetzt kriegst du diese Wörter die kommen von woanders.
00:22:39: Ich fand es da schon spannend dass man viel dieser Wörte angemerkt hat.
00:22:44: Die waren jetzt nicht irgendwie random, sondern das war für die Leute durchaus eine... ...die haben sich was überlegt.
00:22:50: Das war so spürbar und eins dieser Wörter für den Song war Verschwörungstheorien.
00:22:56: Und das war ja klar da in der Corona-Zeit weil es zu einer, wo das auch einfach immer größer wurde damals und ich dann diese Wörter mir anschauen und gucken, wie resoniert das mit mir?
00:23:15: Was fällt mir dazu ein.
00:23:18: Wo komme ich da
00:23:19: hin?".
00:23:20: Und bei Verschwörungstheorien war einer meiner Gedanken der Schaden entsteht aber eben... Ich wollte das nicht erzählen gesellschaftlich sondern ich wollte es erzählen in so ner Intim Situation in so einer Partnerschaft, Freundschaft.
00:23:42: Also das ist jetzt eine Partnerschaft in dem Lied und eben der Schaden der entsteht und der sich auch in den Leuten weiter erzählt, weiter getragen wird die da gar nicht mit der eigentlichen Verschwörungstheorie nichts zu tun haben?
00:23:59: Also das ist ja für sie ist es so, dass das von außen auf sie zukommt in Form von welcher Freund anfängt alles mögliche zu vermuten.
00:24:10: Und zu denken und zu merken, dass da fremde Mächte am Werk sind und alles manipulieren.
00:24:15: aber am Ende ist der Schaden in ihr entstanden und Sie fühlt sich in der Welt nicht mehr findet sich nicht mehr zurecht obwohl sie selbst nie an all das geglaubt hat.
00:24:31: Das war so ein Grundmotiv, das ich da im Kopf hatte zu erzählen.
00:24:35: Wie trägt sich das weiter?
00:24:38: Und wie viel geht dadurch kaputt auch oder kann dadurch kaput gehen außerhalb dieser Bubble?
00:24:46: Ja und es hat eine Tiefe aus einer Verwunderung der weiblichen Personen die da zurückgelassen wurde hin in eine gewisse Tragik bis hin eben zum Tiefpunkt geführt.
00:24:58: Und das war so stark erzählt und ich hab ja diesen Spruch Musik heilt, also im wahrsten Sinne des Wortes.
00:25:07: Das ist zwar ein sehr dichter Song der jetzt nicht glücklich macht in dem ersten Moment, aber der gewisse Sehnsüchte anträgert.
00:25:16: auch dieses wie schön wenn Beziehungen halten Also auch diese gegenteilige Perspektive, ja so kannst du kommen und was kann man tun um das vielleicht irgendwie zu verhindern.
00:25:27: Das mich sehr fasziniert hat und auch nach wie vor dass man das mit fremden Wörtern macht und dann dennoch eine Dichte hinbekommt.
00:25:34: Und das ist jetzt kein Lobhut leiser nicht!
00:25:35: Ich finde es einfach super spannend, dass sowas möglich ist und woher du das halt einfach nimmst.
00:25:42: also
00:25:42: ging mir ja auch so ich war ja auch
00:25:45: überrascht Was da
00:25:48: entstanden ist über diese Lieder, weil ich eben gezwungen war mich mit auch mit Wörtern Themen auseinanderzusetzen wo ich vielleicht sonst gesagt hätte ach nee.
00:26:00: Ich weich da jetzt einfach mal aus Da will ich nicht jetzt ran, aber dann hast du das vor dir stehen.
00:26:08: Es gab noch dieses ganz tolle Wort auch Single-Auffangstationen.
00:26:12: Ja
00:26:13: oh Gott ja!
00:26:15: Das war auch in dem Lied mit drin und so natürlich irgendwie auch.
00:26:20: dadurch kam wahrscheinlich Irgendwie Beziehung, Single-Auffangstation.
00:26:25: Da hast du dann auch schon noch mal eine andere Warum-Auffangstation?
00:26:29: Was ist ... da ist ne ... da is ne Hilflosigkeit, ne Verletzung, ne Fragilität auch in dem Wort, auch ob es ein sehr lustiges Wort aber und Vesselballon war auch ein Wort also da dann interagiert das macht so Assoziationsräume und eben auch Gefühlsräume auf
00:26:47: uns erzählt auch Bilder
00:26:49: Dann entstehen Bilder und dann habe ich ja auch eben oft lange auf diese Wörter geguckt.
00:26:57: Und die so in mir wirken lassen bis da so ein Bild entstanden ist, wo ich das Gefühl habe, dass kann ich zu meinem machen.
00:27:06: Das ist dann etwas ... Wo das Fremde quasi, dass das von außen kommt, die Impulse, die Wörtern, so kann ich sie zu etwas machen was Was dann meins ist, was wieder diese Subjektivität hat und was wieder so meine mein inneres irgendwie widerspiegelt.
00:27:27: Und bei dem Lied also ich finde dass das Lied... Das weiß auch noch, dass ich das wollte, dass es eine sehr große Zärtlichkeit hat.
00:27:37: Eine große, dass da in dieser Musik eine starke Verletzlichkeit spürbar ist eben dieses Wie fragil das alles isst?
00:27:48: diese vermeintlich sicheren, das ist ja auch hier in der Beziehung.
00:27:51: Auch quasi dann wieder ein Spiegel für die Gesellschaft wo man so sagt ey ich glaube es geht los Max und Maja sind schon lang oder waren schon lange zusammen.
00:27:59: Es hat in der Schule angefangen also eine Beziehungen die da schon ganz lange ist die über viele Jahre vielleicht Jahrzehnte den so eine sicheres Basis war und auch ne völlige Selbstverständlichkeit.
00:28:14: Und gerade dass erodiert Weil das eben alles gar nicht so stabil ist, wie wir es oft empfinden.
00:28:21: Und deshalb wollte ich da dieses sehr zärtlich Fragile auch in der Musik haben.
00:28:28: Ja!
00:28:29: Ich mache mal diesen Sprung zum Thema Resilienz – du hast ja auch gerade angesprochen.
00:28:35: Ich erlebe das in meiner Tätigkeit als Emotionscoach und dass die Menschen immer weniger sich selbst spüren.
00:28:44: Und das merke ich in diesem Lied, dass da einfach sehr viel auch ... Zumindest mal die Möglichkeit nutzt, auch in dich rein zu fühlen.
00:28:52: In dich reinzuspüren.
00:28:53: und das ist zumindest jetzt im Business-Bereich bei mir ganz häufig der Fall dass ich sage spür man dich rein und die gucken mich an und sagen was?
00:29:00: Weil sie es einfach nicht können!
00:29:01: Das ist so für mich im Moment einer der größten Markel an der Gesellschaft ja, dass wir da wenig machen sehr verkopft, sehr stark auch in Zukunftsängsten gefangen sind.
00:29:11: und in der Gänge frage ich immer wie genau triggert euch das Wort bedingungslose Selbstakzeptanz?
00:29:17: Und dann sehe ich sofort Leute, die entweder verschämt grinsen oder nach unten schauen.
00:29:21: Oder genervt bicken, ja?
00:29:23: Weil das so was ist... Das muss man können und das muss man lernen und das ist super schwierig!
00:29:28: Was mich interessiert wenn du auf unsere Gesellschaft so schaust jetzt deinerseits Welche Emotionen scheint denn derzeit da besonders dominant zu sein für dich?
00:29:38: Also
00:29:40: ich
00:29:40: habe ich sage mal Zuversicht.
00:29:42: es gerade Nicht, dass es leichter im Moment gerade damit zu antworten.
00:29:48: als erstes.
00:29:50: Das Gefühl ab Zuversicht ist nicht das was mir am häufigsten begegnet im moment also ich empfinde es dynamischer als noch vor zwei jahren so in meinem umfeld.
00:30:01: Da habe ich das da hatte ich eher ein gefühl von war es ist düster Bei vielen Menschen, nicht bei allen.
00:30:09: Aber viele sind so gerade schon sehr pessimistisch.
00:30:14: und jetzt im Moment empfinde ich das, dass es so ein... Dass auch mehr dazu führt diese, ich sag mal auch die Frage, das ist greifbar grade, dass wir nicht wissen wie geht's denn weiter?
00:30:31: Das ist ja ein ähnliches, was ich gerade ansprach.
00:30:34: Man hat jahrzehntelang im Grunde so einen Gefühl von wir leben in einem relativ stabilen System, wir leben an einem ziemlich stabilen Staat und können da mal so machen zu unser Ding, unser Leben gestalten.
00:30:48: So kann man es eigentlich ausdrücken.
00:30:50: Und jetzt plötzlich ist da auch genau so ein Gefühl wie ich es gerade in dem Song beschrieben habe.
00:30:55: Ist das überhaupt alles so stabil?
00:30:58: ist es überhaupt so zuverlässig.
00:31:00: Was passiert denn, wenn die Preise so weiter steigen?
00:31:03: Was passiert, wenn wir plötzlich eine AfD-Regierung in den Ländern haben... wie geht das dann noch weiter?
00:31:14: Welche Mehrheiten kommen da auf uns zu...?
00:31:17: Man muss ja nicht weit gucken!
00:31:19: In Nachbarländern und Amerika wo Gesetze letztlich auch umgesetzt werden ... die ich so... ... nicht für, ja.
00:31:30: Vielleicht auch blauäugig aber ich hätte das nicht gedacht.
00:31:32: Ich hätte sowas, so die Art und Weise wie Eis da vorgeht und was da also als ein Beispiel ... ... hätt' ich nicht, hätte ich nicht gedacht dass das mal so einfach so geht,... ...dass man so massenhaft Gesetze bricht auch dies sehr immer noch gibt.
00:31:49: Und damit aber irgendwie durchkommt die ganze Zeit.
00:31:53: Gerade ich hab das Gefühl es gibt vieles Wo so in meiner Wahrnehmung und der Wahrnehnung mit vielen Leuten, mit denen ich spreche die Verhältnisse ins Rutschen kommen.
00:32:05: Sei das eben sowas wie was ist etwas wert?
00:32:09: Was kostet etwas?
00:32:10: So ist ein belegtes Brötchen wirklich neun Euro Fünfzig Wert am Bahnhof.
00:32:19: Es ist banal einerseits, aber andererseits prägt das natürlich unser Leben und es präge ganz viele Entscheidungen.
00:32:26: Und wenn ich mit meinen Kindern ins Freibad gehe und eine Portion Pommes kostet irgendwie acht Euro dann hat das für viele Menschen einfach wirklich krasse Konsequenzen.
00:32:38: Das ist ein sehr deutlich so ein Gefühl von Boah... Das stimmen die Verhältnisse nicht, da wackelt was.
00:32:46: Da gibt es Ziegbeispiele politisch steuerlich finanziell.
00:32:51: Wer hat in den letzten fünf Jahren mehr als zuvor verdient?
00:32:56: Also jetzt haben wir den ersten Billionär.
00:33:00: Braucht das das so?
00:33:01: Das sind natürlich alles zu fragen wo ich das Gefühl habe dass das gerade vielen Menschen zu schaffen macht zumindest im meinem Umfeld Und deshalb kann ich das gar nicht mit einer Emotion.
00:33:14: Vielleicht kann man es unter Verunsicherung irgendwie subsumieren?
00:33:17: Das hätte ich tatsächlich jetzt auch so zusammengefasst, dass ist noch nicht mal eine richtige Angst.
00:33:21: Es ist mehr wirklich so ne Unklarheit oder Verunsicherheit.
00:33:24: Ja also da so ein Gefühl von Boah.
00:33:29: der Grund auf dem ich stehe ist nicht mehr stabil Das kann zu allem möglichen führen, glaube ich.
00:33:38: Wie geht man damit um?
00:33:40: Man kann das ignorieren und Angst haben.
00:33:42: Man kann sich irgendwo anschließen... Es gibt ja dann hunderttausend Ideen damit umzugehen.
00:33:50: aber das ist ein ganz schwieriges Gefühl weil Also wie kann man das adressieren?
00:34:00: Wie kann man so ein Gefühl geben von Stabilität, Zuverlässigkeit wenn eben ja auch so vieles wie gerade einfach so ist wie es ist.
00:34:10: Und du ja auch nicht unbedingt, du hast ja keinen Einfluss auf ganz vieles.
00:34:14: Das ist so.
00:34:14: Ich lege
00:34:14: mir
00:34:15: vom Einfluß auf das System in dem man isst da hast du definitiv einen Einflust drauf und da versuche ich die Energie gut reinzustecken.
00:34:25: Ja natürlich aber das passt ja auch dazu wo auch... Also vor vier Jahren hat man mir noch gesagt oder vor drei Jahren hat bei mir gesagt, ja kreativität ihr seid sicher.
00:34:35: Ihr werdet als Letzte ersetzt und mittlerweile ist genau Kreativität etwas wo ich natürlich auch denke okay also wie viele Songs schreibe ich denn noch?
00:34:48: Und wie geht das weiter?
00:34:51: Da müsste mein eigenes Podcast voll gefallen sich zu machen
00:34:55: nur um dieses Es sind halt gerade so diese Instabilität, die ich empfinde und viele in meinem Umfeld.
00:35:06: Die ist nicht in einem Feld sondern sie kommen plötzlich auf vielen Feldern.
00:35:12: Und das macht es grade knifflig dem zu begegnen.
00:35:17: Insofern ja vielleicht Unsicherheit.
00:35:19: Lange Antwort!
00:35:20: Ja, aber eine gute
00:35:21: Frage.
00:35:21: Das
00:35:22: ist die Ballung und ich krieg auch wieder die Kurve obwohl ich kein Kabarettist bin.
00:35:25: Aber da wo du sagst die Preise steigen heißt dein Programm ja den aktuelles Optimismus jetzt stark reduziert.
00:35:34: Das habe ich ihm gut gemacht.
00:35:36: Mega weil du eigentlich
00:35:37: gar nicht so witzig.
00:35:39: Ja also ich mag diese Doppeldeutigkeit an dem Titel sehr.
00:35:45: Ich musste
00:35:45: den auch zweimal lesen.
00:35:46: Als ich das erste Mal gelesen habe, habe ich gedacht wie meint er denn jetzt?
00:35:50: Das ist tatsächlich
00:35:51: schon hart.
00:35:52: Es ist tatsächlich statt.
00:35:54: wenn ich so eine Bahnwerbung gesehen hab wo die irgendwelche Bantickets jetzt stark reduziert und ich so dachte in dem Moment dachte ja es wäre eigentlich ganz witzig da was anderes einzusetzen.
00:36:08: Und kam dann eben auf Optimismus, weil das auch so ein Tag war, wo ich gerade wieder irgendwie fünf Nachrichten gelesen habe.
00:36:14: Wo ich dachte so... Und nach der Optimismus, wir brauchen es dringend.
00:36:21: Es muss billiger werden!
00:36:22: Es muss überall angeboten werden.
00:36:24: Optimismus jetzt zum Sonderpreis...
00:36:28: Dass man auch zugreift?
00:36:29: Ja ja und eben gleichzeitig so mein eigener Optimismus der irgendwie gerade stark reduziert ist.
00:36:38: Ich mochte diese Doppelbedeutung die da drinsteckt sehr.
00:36:43: Köstlich.
00:36:45: Und das leitet auch so ein bisschen an, weil das ist ja auch eine Frage die sich viele Menschen stellen.
00:36:50: Du kennst mich ja ich arbeite eher mit Charme.
00:36:52: Ich bin einfach nicht witzig wenn ich Witze erzähle dass meistens so das zwar ein guter Witz aber die Leute lachen nicht und Entschuldigung!
00:37:02: Ja so super.
00:37:04: Deswegen auch meine frage obwohl wenn du sagst bei dir es andersrum weiß ich gar nicht ob du mir die beantworten kannst.
00:37:08: Aber was kann ein gutter Witz ... was kein Sachargument leisten kann.
00:37:14: Naja, ich glaube erst mal emotional entspannen.
00:37:17: Entspannt?
00:37:17: Also auf eine Nepoante... Wenn du das jetzt mal so technisch betrachtest ist nepoante immer auch eine Auflösung von Spannung und ich glaube dass es auch über den Witz hinaus etwas ist.
00:37:34: Was ja oft ... dass man sagt, so das Lachen hat befreit.
00:37:37: Das Lachen tut gut!
00:37:39: Sagt auch lachen ist die beste
00:37:41: Medizin was auch immer... Es ist ein Witz löst ja jetzt kein Konflikt oder sowas.
00:37:52: aber manchmal glaube ich erlaubt uns Humor entspannter auf diese Konflikte zuzugehen und mit ihnen umzugehen.
00:38:01: also quasi das Humor baut Brücken
00:38:04: Ja, glaub ich schon und es erlaubt uns vielleicht.
00:38:09: Wenn man mal gemeinsam miteinander über manche Dinge gelacht hat kann man sie auch besser... Sie verlieren so ein bisschen ihren Schrecken teilweise oder für einen Moment und dann findet man vielleicht andere Wege damit umzugehen.
00:38:23: also das kommt ja auch drauf an.
00:38:25: Deutschland sagen viele Leute ist es ja für viele Menschen ja auch so ein Widerspruch Das Dinge ernst nehmen und über Dinge Witze machen, wo ich immer denke also es lohnt sich eigentlich nicht Witze zu machen über Dinge die ich nicht ernst nehme.
00:38:42: Also je ernster etwas ist desto wichtiger werden die Witze.
00:38:48: Ja
00:38:48: oder das noch ernst, da werden die Leute.
00:38:50: Ich erinnere nur an Armin Laschet damals der ja letztlich sein, jetzt unabhängig von der Person, sein politisches Amt oder seine Karriere zumindest eine ganz dicke Delle bekam weil er einfach nur gelacht hat im Hintergrund bei der Flutkatastrophe und Und vielleicht war das einfach in der Anspannung der Situation, grad halt irgendeine Komik die geholfen hat Dinge besser zu verarbeiten.
00:39:16: Aber man sieht ihn nur lachen im Hintergrund und die Gesellschaft sagt da darf man nicht lachen egal was kommt.
00:39:25: Und selbst in der schlimmsten Situation ist so ein Lachen.
00:39:27: vielleicht einfach mal nochmal, so eine Leiter die einem erlaubt noch mal bisschen mehr frische Luft zu schnappen da oben.
00:39:34: Naja sich nicht
00:39:34: so runterziehen
00:39:35: und dann ist lachen.
00:39:36: aber natürlich klar lachen kann auch schnell verletzen.
00:39:41: Es ist ja so dieser wenn man immer dieses diese Frage die wir alle kennen lachen die über mich Oder also gemeinsam lachen ist schön.
00:39:50: Wenn Leute über dich lachen, ist es oft sehr schmerzhaft.
00:39:56: Das war ja da, denke ich die Situation, dass man eben genauso dieses Erlacht über das Leid von anderen Menschen... Ob das jetzt so war oder nicht?
00:40:06: Aber natürlich wurde es so dargestellt und deshalb ... Ich glaube Humor kann uns versöhnen Mit uns selbst und mit dem, womit wir so umgehen müssen.
00:40:23: Und es kann uns verbinden, er kann uns mit anderen verbinden.
00:40:27: Er kann uns trösten.
00:40:29: Das ist dann der zarte Humor?
00:40:32: Ja, der kann auch der ab sein mal.
00:40:34: Auch
00:40:34: der aber kann trösen!
00:40:36: Also das ist ... Er kann sich verbinden oder einander näher bringen.
00:40:42: Aber natürlich hat Humor die Kraft Menschen zu verletzen.
00:40:45: Auch das ist so wie so vieles.
00:40:49: Es ist dann am Ende oft ein Abwägen und auch da sind wir wieder bei den Mehrdeutigkeiten, das geht ja durchaus gleichzeitig.
00:41:01: Also Humor kann Menschen verletzen und gleichzeitig andere zusammenbringen.
00:41:06: Das kann der gleiche Witz!
00:41:08: Ja, absolut.
00:41:08: Und
00:41:09: je nachdem welche Perspektive...
00:41:10: Je nachdem an welcher Stelle du da gerade stehst in dieser Konstellation und deshalb ist das auch glaube ich also Ich bin sehr froh bis wir es haben Die die Möglichkeit zu lachen und gemeinsam zu Lachen und die komik in Dingen zu sehen gibt ein wahnsinnig guten Satz.
00:41:32: In einem Buch von John Forhaus über Humor der schreibt komisches Wahrheit und Schmerz.
00:41:40: Und der im Grunde sagt, in jedem Witz in jedem Gag in jedem Humor entsteht immer aus Wahrheit & Schmerzen.
00:41:50: wenn eine Sache keine Wenn das nicht zu finden ist dann ... wird da auch kein Humor sein.
00:41:57: Natürlich Wortspiele, da ist das was anderes.
00:41:59: aber und es ist... Da steckt also ich mag das wahnsinnig gern und er eben aussagt wenn sie eine Sache, wenn Sie irgendwie einen Gag suchen zu irgendeiner Situation, suchen Sie die Wahrheit und den Schmerz?
00:42:11: Und das finde ich ein ganz tollen Wahnsinnig hilfreich jetzt einfach als Handwerkszeug.
00:42:17: Aber Ich mag diesen Gedanken einfach auch so.
00:42:20: Wenn man ja oft denkt, was ist daran witzig?
00:42:24: Oder was soll daran wizzig sein?
00:42:27: Gerade bei der Situationskomik zum Beispiel.
00:42:29: Und wenn du Wahrheit und Schmerzen... Man sucht eben nicht nach dem wo es lustig ist sondern man sucht nach welcher tiefere Wahrheit oder welcher Schmerz steckt da drin und meistens enthüllt sich dann auch im Nachhinein wo es Lustig ist.
00:42:50: Das mag ich total gerne.
00:42:53: Und das ist vielleicht noch mal eine zweite Antwort auf die Frage, was kann Humor?
00:42:57: Deshalb habe ich glaube ich das Wort versöhnen gesagt weil eben immer auch der Schmerz irgendwo mit drin steckt und da ja auch ein Trost ne Versöhnung oft sehr wichtig ist für uns ... dann wieder in unser... Das
00:43:11: ist gerade macht mich grad voll nachdenklich.
00:43:13: Ich finde das total
00:43:14: großartig!
00:43:14: Ganz spannend, sich auch mit dem Gedanken mal irgendwie Komödien anzugucken oder selbst Witze sich anzugucken wie die so ein bisschen...
00:43:24: Ja einer steht meistens dumm da und hat irgendeinen Schaden.
00:43:27: also wir sind grade ganz viele Filme im Kopf abgegangen als du das erzählt hast und da ist echt ganz viel dran.
00:43:32: und ich glaube aber auch gerade diese Differenzierung kann halt auch echt gut helfen, den Alltag zu meistern indem man einfach auch mal bewusst schaut wo setzt sich das ein immer mit dem im Hinterkopf zu haben.
00:43:45: ist gerade jemand da den ich damit verletzen kann weil wenn nicht es ist ein Knaller.
00:43:50: Wenn doch kannst richtig übel ausgehen
00:43:52: ja und das kannst du aber sorry weil das erst mal so richtig klingt und bestimmt auch richtig ist.
00:44:00: gleichzeitig weißt du's aber nie
00:44:03: Ja, das stimmt.
00:44:04: Deswegen sollte man auch eher Witze erzählen.
00:44:06: Danke, dass du es erwähnst anstatt dass man schweigt weil man die Sorge hat, dass es jemand falsch verstehen könnte.
00:44:11: Weil dann hören wir auf mit Kabarett und mit Comedy und mit Witzen und sonst was.
00:44:16: Und deswegen ist es auch so wichtig eben Vergebungsbereitschaft als Charakterstärke vielleicht in sich zu tragen.
00:44:23: Weil wenn man Witze erzählt und man hört's mal auf dem falschen Ohr, ist ja immer die Frage mit welcher Intention wird das gemacht?
00:44:29: Also es ist auf jeden Fall auch da.
00:44:33: Gibt's nicht so diese einfachen, eindimensionalen Antworten?
00:44:36: Es gibt nicht das... So ist es richtig, so ist es falsch!
00:44:39: Du wirst es... Es hat so viele Zwischentöne und Aspekte die unvorhersehbar sind und deshalb ist es eben also dieses... Es gibt immer das Risiko dass das alles was du da sagst tust, jeden Scherz den du machst Das kann immer schief gehen.
00:44:57: Ja, und bevor ich dich die letzte Frage frage, weil ich stelle mir vor, wir haben eine Stunde vorbei.
00:45:03: Und eigentlich könnte ich jetzt noch viel länger, aber ich muss ja auch ein bisschen darauf gucken... Aber ich werde dich jetzt gleich noch fragen was du dir gewünscht hättest, was ich dich noch gefragt hätte!
00:45:12: Aber davor sag' ich ihr lieben Menschen, ihr könnt jetzt überprüfen ob das stimmt, was wir hier so alles erzählt haben indem ihr auf michaelgriebspunkt.de geht.
00:45:23: Am besten ist es immer CDs kaufen.
00:45:24: Aber wer jetzt sagt, ich bezahl schon für ein Streaming-Dienst dem sei auch erlaubt mal nach Michael Krebs zu suchen bitte verwechsel den nicht mit Markus Krebs weil...
00:45:33: Wahrheit und Schmerz!
00:45:35: Ja,
00:45:35: Wahrheit & Schmerzen!
00:45:37: Da ist
00:45:37: es!
00:45:38: Wie geil ist das denn?
00:45:39: Also Michael KreBS und hört euch die Alben an Weil dann werdet ihr selbst merken über was wir da heute gesprochen haben nämlich über Leichtigkeit und über Tiefe Und eben auch über Schmerze und über Wahrheit.
00:45:52: Lieber Michael, ich bedanke mich jetzt schon mal bei dir und gleichzeitig würde mich natürlich echt interessieren was du dir noch gewünscht hättest.
00:45:59: Was ich dich hätte fragen können?
00:46:03: Ich könnte jetzt einfach noch die Empfehlung nachreichen, die du jetzt gerade schon gegeben hast weil ich jetzt ja gerade einen neuen Song veröffentlicht habe den ich sehr liebe.
00:46:13: hört euch den an
00:46:15: Nach unten treten heißt es,
00:46:17: stimmt's?
00:46:18: Sag ich mal vom Sound sehr untypisch für mich aber auch da ist sehr viel Wahrheit und Schmerz drin.
00:46:24: Ist eigentlich ein sehr gutes Lied.
00:46:27: um die These mal zu überprüfen ob der Humor... da steckt, wo Wahrheit und Schmerz drin ist.
00:46:33: Sehr gut!
00:46:33: Und unbedingt den Refrain mitsingen Wenn ich es im Auto höre in meiner Playlist singe ich den Refraun immer mit.
00:46:39: Das macht's dann schon wieder etwas leichter das Lied wenn man den Refran schön laut mitsingt.
00:46:45: Die einen sagen so die anderen so.
00:46:48: Es ist ein... wie sagt er neu nicht mal jemand?
00:46:50: Er sagt ja deshalb wirklich richtig Mist weil man hätte immer Lust mit zu singen.
00:46:55: aber es ist absolut unmöglich
00:46:59: Wie man es halt nimmt.
00:47:01: Aber Michael, also es war mir ein super großes Fest.
00:47:03: Ich bin sehr dankbar, dass du deine Zeit geschenkt hast für das Interview
00:47:07: und nicht
00:47:08: selbstverständlich.
00:47:09: Sehr spannend!
00:47:10: Und
00:47:11: ich freue mich auf unser nächstes Treffen und mache jetzt mal ein bisschen Werbung in eigener Sache.
00:47:17: Das ist ein Benefits-Konzert da verdiene ich überhaupt nichts.
00:47:19: aber die Fruchtheile Kaiserslautern hat Michael Krebs nächstes Jahr im Jahr zu Gast.
00:47:25: einfach mal googeln.
00:47:26: Da wird er dann auch live seine Kunst zeigen und uns beglücken und nachdenklich machen.
00:47:32: Und bis zudem Tag findet ihr natürlich auch alle Tourtermine auf seiner Homepage, deswegen nochmal Danke für deine Feinsinnigkeit, für deinen Humor, für deine Art und dass du dich bis auf die Haare auf den Kopf und das Altern die letzten zehn Jahre nicht verändert hast.
00:47:48: für mich!
00:47:49: Du bist immer noch großartig und jetzt drück ich aber dann auch auf Stopp und euch allen danke fürs Zuhören.
00:47:55: Danke Michael!
00:47:57: Das waren wir hier.
00:47:58: Ehre, einen Vergnügen.
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