030 NegotEmotion Archetypen Teil4
Shownotes
Warum handeln wir manchmal völlig anders, als wir es eigentlich möchten? Warum reagieren Menschen in ähnlichen Situationen so unterschiedlich? Und was hat das mit Führung, Verhandlungen und persönlicher Entwicklung zu tun? In dieser vierteiligen Podcastreihe tauchen wir in die faszinierende Welt der Archetypen und inneren Antreiber ein. Gemeinsam erkunden wir, welche inneren Persönlichkeitsanteile unser Denken und Handeln prägen, warum bestimmte Verhaltensmuster unter Druck immer wieder auftauchen und wie sie sich auf Führung, Zusammenarbeit, Konflikte und Verhandlungen auswirken. Dabei verbinden wir Erkenntnisse aus der Persönlichkeitspsychologie, Emotionsforschung und Neurobiologie mit ganz praktischen Erfahrungen aus Unternehmen, Verhandlungen und Coachings. Diese Reihe ist keine Anleitung, ein anderer Mensch zu werden. Sie ist eine Einladung, sich selbst besser zu verstehen. Denn wer erkennt, welcher innere Anteil gerade das Steuer übernommen hat, gewinnt etwas Wertvolles: die Freiheit, bewusster zu entscheiden. Freue dich auf viele praxisnahe Beispiele, Denkanstöße und Impulse für deinen beruflichen und privaten Alltag. 🎧 Viel Freude beim Zuhören! ⸻ Meine Homepage: https://cwermke.de Du magst mich für dein Unternehmen als Trainer buchen oder im 1:1 für ein Coaching? Nimm gerne Kontakt zu mir über meine Homepage auf. Ach ja,… als Rechtsanwalt überzeuge ich auch - nur nicht in diesem Podcast 😉
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NegotEmotion #Archetypen #Persönlichkeitsentwicklung #Emotionen #Selbstführung #Führung #Leadership #Verhandlung #Kommunikation #Coaching #Resilienz #Motivkompass #InnereAntreiber #Psychologie #DirkEilert
Transkript anzeigen
00:00:00: Hey ho!
00:00:01: Wir sehen uns wieder in Teil vier und das ist auch der letzte Teil zum Thema Archetypen.
00:00:08: Und innere Antreiber, Archetypem im Business wer sitzt eigentlich am Steuer?
00:00:12: Wie versprochen kommt heute der Letzte der Archetype um die es geht und wir gehen in ein Fazit hinein und da freue ich mich ganz besonders drauf.
00:00:23: und wir steigen auch direkt ein.
00:00:24: Der nächste Archetypt der Rebell oder die Rebellin.
00:00:28: Warum jede Veränderung mit einem Nein beginnt?
00:00:32: Ich möchte mit einer Beobachtung beginnen!
00:00:35: Wenn ich Unternehmer frage, warum haben sie sich eigentlich selbstständig gemacht?
00:00:40: dann höre ich erstaunlich oft Sätze wie... Und fast jeder Unternehmer trägt so ein Stück Rebell in sich, denn Unternehmertum beginnt häufig mit einem Satz.
00:01:01: So möchte ich es nicht mehr!
00:01:04: Ich glaube der Rebell ist der Archetyp der Veränderung überhaupt erst möglich macht.
00:01:10: Nicht weil er Regeln hasst sondern weil er sich fragt ob diese Regeln noch sinnvoll sind.
00:01:17: und das is'n riesiger Unterschied.
00:01:19: Ein unreifer Rebell lehnt Regeln ab.
00:01:23: Ein reifer Rebel prüft Regeln.
00:01:26: Vielleicht kennst du Menschen, die ständig fragen Warum?
00:01:30: Nicht um zu provozieren sondern weil sie wirklich verstehen möchten warum etwas so gemacht wird.
00:01:36: Ich liebe solche Menschen!
00:01:38: Die machen Organisationen lebendig denn jedes Unternehmen das sich nie mehr hinterfragt beginnt irgendwann sich selbst zu verwalten und vielleicht hier in der Stelle auch noch mal als kleine Exkurs den Unterschied zwischen warum und wozu oder wofür.
00:01:57: ist auch je nach Kontext auf dem Problem fixiert, herauszufinden weshalb was es ist.
00:02:03: Warum etwas so ist kann aber halt oft auf Widerstand treffen weil Menschen sich dadurch in Rechtfertigungszwang gesetzt fühlen.
00:02:11: und die Frage wozu oder wofür?
00:02:13: Die ist eher in der Zukunft gerichtet, angesiedelt und dient dazu Interessen heraus zu finden auf ein Ziel sich hinzubewegen.
00:02:26: Das ist einfach mal fürs sprachliche Verständnis als kleiner Einschub.
00:02:31: Ich muss, was dieses Thema angeht, dieses Warum-Fragen oft an die Story um Kodak denken, an Nokia oder andere Unternehmen, die mal Marktführer waren.
00:02:42: Nokia – das war meine Kindheit dieser Backstein als Mobiltelefon.
00:02:46: Die waren mal Marktführer nicht weil sie schlechte Produkte hatten sondern weil sie irgendwann glaubten ihr bisheriger Erfolg garantiere auch den zukünftigen.
00:02:54: Deswegen waren!
00:02:57: Der Rebell hätte wahrscheinlich eine unbequeme Frage gestellt.
00:03:00: Was wäre, wenn wir unser eigenes Geschäftsmodell zerstören müssten bevor es jemand anderes tut?
00:03:07: Das ist eine ziemlich geile Frage finde ich!
00:03:09: Was wäre dann, wenn ihr unser eigener Geschäfts-Modell zern müsst bevor es irgendjemand anderes tut?
00:03:13: und das ist unbeqehm.
00:03:15: Sehr unbequehme Frage aber genau dort beginnt Entwicklung.
00:03:19: Ich ende mich an Coaching zuletzt.
00:03:21: Eine Geschäftsführerin hat gesagt, Christian meine Mitarbeitenden bringen keine Ideen mehr ein und dann habe ich sie gefragt.
00:03:27: Man wurde denn zuletzt eine verrückte Idee ernsthaft diskutiert.
00:03:31: Und er hat sie überlegt und sagte eigentlich schon lange nicht mehr.
00:03:35: Dann hab ich weitergefragt und was passiert normalerweise mit ungewöhnlichen Ideen?
00:03:39: Da hat sie gelächelt und gesagt naja wir erklären ziemlich schnell weshalb das nicht funktioniert.
00:03:45: so.
00:03:46: Und genau dort war der Rebell verschwunden nicht, weil die Mitarbeitenden keine Ideen mehr hatten sondern weil sie gelernt hatten dass Mut keine gute Investition ist.
00:03:54: Der Rebell erinnert uns daran das Fortschritt immer mit Irritation beginnt.
00:03:58: Jede Innovation war zunächst unbequem jede Veränderung hat zunächst Widerstand erzeugt.
00:04:04: Jede neue Idee wurde irgendwann einmal belächelt.
00:04:07: Das gehört dazu.
00:04:10: Jetzt möchte ich was sagen es mir persönlich sehr wichtig ist.
00:04:16: Mit Verlaub, dann wäre ich ein Stirnfried.
00:04:19: Also schon in Eigeninteresse ist der Rebell kein Stirnried – zumindest nicht wenn er gesund ist!
00:04:23: Der gesunde Rebell kämpft nicht gegen Menschen, er kämpf gegen Begrenzungen.
00:04:28: Er stellt Gewohnheiten infrage.
00:04:31: Nicht Beziehungen und das macht einen ganz gewaltigen Unterschied.
00:04:35: Ich glaube jede Organisation braucht Menschen die respektvoll widersprechen können Denn Widerspruch ist kein Angriff.
00:04:42: Widerspruch ist häufig ein Geschenk Zumindest dann, wenn er aus Verantwortung entsteht.
00:04:48: Ich sage Führungskräften oft Wenn Ihnen niemand mehr widerspricht Dann haben sie kein Harmonieproblem.
00:04:53: Sie haben ein Lernproblem Und dieser Satz sorgt häufig für Stille.
00:04:58: Aber genau diese Stille ist in dem Moment sehr wertvoll Denn sie führt zu einer Folgefrage Die ich für sehr wichtig halte Wer darf mir eigentlich noch die Wahrheit sagen?
00:05:08: und ich kann euch sagen Eine meiner Hauptcharakterstärken, wir werden dazu auch noch eine Folge machen.
00:05:12: was eigentlich Charakterstärke sind ist neben Enthusiasmus auch Ehrlichkeit.
00:05:16: Und ich habe festgestellt ehrlich zu sein in der Sache wird häufig als krasser Angriff empfunden mittlerweile weil wir... Entschuldigung bisschen Politik!
00:05:26: Weil wir echt ein Volk der Fundamentalisten geworden sind ohne Quatsch wenn Idealismus kippt und ich finde es total wichtig ne wertschätzende Ehrlichkei ins System zu bringen weil nur das kann uns genau an diesem Punkt helfen.
00:05:40: Aber schauen wir jetzt auch hier mal wieder auf den Schatten, denn auch der Rebellin kann natürlich kippen und zwar ziemlich deutlich – Der verletzte Rebell definiert sich nicht mehr über seine Werte sondern über seinen Widerstand.
00:05:54: Er braucht Opposition!
00:05:56: Nicht weil sie sinnvoll ist, sondern weil sie seine Identität geworden ist.
00:06:00: Solche Menschen sagen reflexartig… Nein!
00:06:05: Nicht weil die Idee schlecht wäre, sondern weil sie von jemand anderem stammt.
00:06:09: Sie verwechseln Unabhängigkeit mit Abgrenzung.
00:06:12: Das macht Zusammenarbeit unglaublich schwierig.
00:06:16: Gehen wir mal auf die Antreiber!
00:06:18: Ich glaube dass der Rebell sehr unterschiedlich aussehen kann je nachdem welcher Antreibere ihn begleitet.
00:06:23: Nehmen wir mal zunächst den Antreber Sei Anders das ist wahrscheinlich auch der offensichtlichste.
00:06:30: Im gesunden Zustand bedeutet sei anders.
00:06:32: ich habe den Mut meinen eigenen Weg zu gehen.
00:06:35: Spür da mal rein.
00:06:36: Ich habe den Mut, meinen eigenen Weg zu gehen.
00:06:38: Das ist top!
00:06:39: Ist gut?
00:06:40: Im Schatten bedeutet es ich muss mich von allen unterscheiden.
00:06:45: Ihr merkt, da ist nicht mehr Freiheit mit dabei sondern Zwang zur Besonderheit.
00:06:50: Zwang zu Besonderkeit.
00:06:51: das ist der Schatten.
00:06:53: Weitere Antreiber in dem Zusammenhang ist sei spontan.
00:06:55: Es sind wunderbare Impulse denn Veränderung braucht Mut.
00:06:59: doch wenn Spontanität jede Struktur ersetzt wird aus Veränderung Beliebigkeit.
00:07:07: Hör noch mal rein!
00:07:08: Wenn Spontanität jede Struktur ersetzt, wird Ausveränderungen Beliebigkeit.
00:07:14: Weitere Antreiber in dem Zusammenhang sei der Beste Ja?
00:07:18: Da wird der Rebell plötzlich zum Kämpfer nicht mehr weil ihm die Sache wichtig ist sondern weil er gewinnen möchte.
00:07:23: Dann wird jede Diskussion zum Wettbewerb Nicht nur zur gemeinsamen Suche nach der besten Lösung Sondern jede Diskussions wird zum Wetter Und das natürlich wiederum schädlich.
00:07:37: Schließlich auch ein Antreiber.
00:07:38: in dem Zusammenhang ist der Antreber beeildig, da entsteht der Aktionist.
00:07:44: Dieses sofort was verändern wollen, sofort entscheiden, sofort handeln Geduld empfindet er fast als Bedrohung.
00:07:52: Doch tiefgreifende Veränderungen brauchen manchmal genau das Was der Auktionismus nicht gut aushält Zeit und dass es zum Beispiel so eine ambivalenz zeigt auch sehr sehr gut Wie kontextabhängig das ist?
00:08:05: Ich habe diesen inneren Antreiber in mir drin, wenn es um mich geht.
00:08:09: Wenn's um meine Firma geht und meine Bereiche geht.
00:08:11: Meine Entwicklung geht tatsächlich auch in mir drinnen dieses beeildigt was ich immer wieder lernen darf zu regulieren.
00:08:18: im Business, wenn ich eine Organisationsentwicklung bin oder jemanden berate überraschenderweise nicht.
00:08:24: dafür bin ich dann auch nach so einem Arbeitstag ziemlich ko.
00:08:27: aber da hab ich diese subjektive Wichtigkeit implementiert das auszuhalten und die Energie zu investieren.
00:08:33: Also das einfach mal so ein Praxisbeispiel, dass das durchaus in manchen Fällen kippen kann und in manch halt eben auch nicht.
00:08:42: Ich glaube der reife Rebell besitzt eine ganz besondere Fähigkeit er kann nein sagen ohne gegen jemandem zu sein.
00:08:49: Lass diesen Satz einmal wirken denn genau darin liegt für mich echte Freiheit Nicht alles abzulehnen sondern bewusst auszuwählen.
00:08:58: Der reife rebel fragt nicht wogegen kämpfe ich erfragt wofür stehe ich?
00:09:03: Und genau dadurch verändert sich seine gesamte Energie.
00:09:08: Wenn ich heute auf die acht Archetypen schaue, dann fällt mir etwas auf.
00:09:14: Keiner von ihnen ist vollständig!
00:09:17: Der König braucht den Liebenden.
00:09:20: Die Kriegerin braucht die Gelehrte.
00:09:23: Der Magier braucht den Hüter.
00:09:26: Die Lebenslustige braucht die Königin.
00:09:29: Der Rebell braucht alle anderen.
00:09:34: Denn erst das Zusammenspiel macht Persönlichkeit aus.
00:09:38: Nicht ein einzelner Archetyp, sondern die Fähigkeit zwischen ihnen zu wechseln.
00:09:46: und genau hier kommen wir jetzt in dieser Abschlussfolge zum eigentlichen Kern.
00:09:53: bis hierhin haben wir über acht Archetypen gesprochen aber jetzt möchte ich dir eine Frage stellen warum reagieren zwei Menschen mit demselben Archetyppen völlig unterschiedlich?
00:10:06: Warum wird Aus dem einen König ein inspirierender Lieder und aus dem anderen, ein Kontrollfreak.
00:10:12: Warum wird aus dem einen Krieger ein mutiger Beschützer?
00:10:15: Und aus dem andern ein Kuleriker?
00:10:17: Warum wird von einem Liebenden ein vertrauensvoller Beziehungsbauer und aus den Anderen ein Mensch der sich selbst völlig
00:10:25: verliert?".
00:10:27: Ich glaube die Antwort liegt nicht im Archetypen.
00:10:32: sie liegt in den inneren Antreibern.
00:10:35: Und genau dort liegt auch der spannendste Teil unserer gemeinsamen Reise, nämlich der Frage warum wir oft nicht so handeln wie wir eigentlich handeln möchten.
00:10:45: Du hast also jetzt alle acht Archetypen kennengelernt – den König, den Krieger, Gelehrten und Magier, Hüter liebenden Lebenslustigen und den Rebellen!
00:10:56: Vielleicht hast du dich in mehreren wiedergefunden?
00:10:58: Das wäre übrigens völlig normal denn ich glaube nicht dass wir ein Archetyp sind.
00:11:02: Ich glaube, wir tragen sie alle in uns.
00:11:04: Mal lauter, mal leiser je nach Situation, je nach Lebensphase und auch je nach Mensch der uns gegenüber sitzt.
00:11:11: Aber jetzt möchte ich dir mal eine Frage stellen Warum reagieren zwei Menschen die beide hervorragende Führungskräfte sind so völlig unterschiedlich?
00:11:18: Der eine bleibt in einer Krise ruhig während der andere beginnt alles kontrollieren zu wollen.
00:11:23: Der eine inspiriert seine Mitarbeitenden und der Andere macht plötzlich Mikromanagement Obwohl beide eigentlich dieselben Werte haben.
00:11:31: Ich glaube, die Antwort liegt einer Ebene tiefer.
00:11:33: Nicht im Archetypen sondern in den Kräften, denen Architypen antreiben.
00:11:38: Stell dir mal einen Segler vor!
00:11:41: Der Archetyp ist das Schiff, der Antreiber ist der Wind.
00:11:45: Von außen sehen wir nur das Schifff, aber seine Richtung entsteht durch den Wind und manchmal ist uns dieser Wind überhaupt nicht bewusst.
00:11:52: Genau deshalb gefällt mir der Begriff innere Antreibe auch so gut denn er beschreibt etwas dass viele von uns kennen diese innere Stimme die plötzlich sagt Du musst schneller werden.
00:12:02: Oder?
00:12:03: Das reicht noch nicht, mach bloß keinen Fehler.
00:12:05: enttäuschen niemanden sei ich stärker streng dich mehr an!
00:12:08: Vielleicht kennst du diese Stimmen und die spannende Frage ist wem gehört sie eigentlich?
00:12:14: sind das wirklich deine eigenen Überzeugungen oder sind Sie irgendwann entstanden weil sie dir Sicherheit gegeben haben?
00:12:23: Ich glaube jeder Mensch entwickelt im Laufe seines Lebensstrategien als Kind als Jugendlicher als Berufseinsteiger, als Führungskraft.
00:12:31: Diese Strategien sind zunächst unglaublich sinnvoll!
00:12:35: Vielleicht hast du früh gelernt das Leistungen Anerkennung bringt?
00:12:39: Vielleicht hast Du erlebt, dass Harmoniekonflikte verhindert?
00:12:42: Vielleicht Hast Du gemerkt, dass Kründlichkeit vor Kritik schützt oder dass Stärke verhinderte, verletzlich zu wirken?
00:12:49: Das Problem ist nicht, dass wir diese Strategien entwickelt haben – das Problem beginnt wenn aus einer hilfreichen Strategie eine Verpflichtung wird.
00:12:57: Dann wird aus Ich darf gründlich sein, ein ich muss gründig sein.
00:13:00: Aus Ich kann stark sein, wird.
00:13:03: Ich darf niemals schwach sein und aus Ich helfe gerne, wird ich muss immer
00:13:06: helfen.".
00:13:07: Und genau dort verlieren wir etwas das für einen ja am Ende vom Tag eine der wichtigsten Begriffe ist die ich überhaupt kenne und dass es die Wahlfreiheit.
00:13:17: Ich habe das in einer der ersten Folgen auch mal gesagt die Wahl Freiheit.
00:13:21: aber jetzt machen wir den Deckel eben drauf.
00:13:23: Nicht glaube psychische Gesundheit bedeutet nicht, keine Antreiber mehr zu haben.
00:13:28: Das wäre übrigens weder möglich noch sinnvoll.
00:13:30: Psychologische Reife bedeutet dass wir unsere Antreibere erkennen bevor sie uns steuern das wir sie wahrnehmen ohne ihnen automatisch zu folgen.
00:13:39: Zwischen Impuls und Handlung entsteht dann ein kleiner Raum.
00:13:42: es hat auch Viktor Frankl mal so ähnlich gesagt zwischen Impuls & Handlung entsteht dann einen kleiner Raum Und genau in diesem Raum entsteht Freiheit.
00:13:52: Ich habe das mal rausgesucht.
00:13:53: Viktor Frankl hat gesagt, sinngemäß zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum!
00:13:58: In diesem Raum liegt unsere Freiheit und unserer Möglichkeit zur Wahl.
00:14:02: Das ist so ein geiler Satz.
00:14:03: Zwischen Reiz-und Reaktionen liegt ein Raum.
00:14:06: In diesem Raum liegt unsere Freihheit und unsere Möglichkeit zur Wahle.
00:14:10: ich glaube genau dort beginnt Führung nicht die Führungen anderer sondern Selbstführung.
00:14:16: Und jetzt machen wir mal einen Perspektivwechsel.
00:14:18: Ich will jetzt die sechzehn Antreibern nicht noch mal oder überhaupt einzeln erklären.
00:14:22: Wir haben auch die Podcast-Folge ziemlich am Anfang meines Podcasts zu den Antreibern, das wäre jetzt langweilig!
00:14:28: Ich möchte Sie viel mehr entlang der vier großen emotionalen Grundmotive betrachten denn genau so erleben wir Menschen – nicht isoliert sondern im Zusammenspiel.
00:14:36: Wir beginnen mit einem Motiv, dass viele Unternehmer besonders gut kennen.
00:14:40: Das ist Durchsetzung und Einfluss.
00:14:42: Da spielen Antreiba eine Rolle wie beeildigt sei stark, sei der Beste oder streng dich an.
00:14:48: Und diese vier Stimmen haben Deutschland vermutlich wirtschaftlich mit aufgebaut.
00:14:53: Sie erzeugen Leistung, Tempo, Mut, Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und trotzdem liegen genau hier auch viele Burnout-Geschichten verborgen.
00:15:01: Warum?
00:15:02: Weil das steckt halt eben dahinter Leistung Tempo usw.
00:15:07: und so fort.
00:15:08: Deshalb gucken wir doch mal rein Machen wir mal eine Gedankenreise.
00:15:13: Stell dir vor In deinem Inneren sitzt nicht ein einzelner kleiner Mensch, sondern einen Besprechungsraum.
00:15:19: An einem großen Tisch sitzen der König, der Krieger, der Magier und der Gelehrte... ...der Hüter der Liebende, der Lebenslustige und der Rebell.
00:15:26: Und jeder möchte was beitragen!
00:15:27: Jeder besitzt Fähigkeiten hat blinde Flecken und jetzt öffnet sich die Tür und nicht ein weiterer Archetyp kommt herein, sondern ein Antreiber.
00:15:35: Der geht zum König lehnt sich zu ihm rüber, flüstert ihm etwas ins Ohr.
00:15:38: Mehr nicht.
00:15:39: Aber plötzlich verändert sich der Königs.
00:15:41: Nicht weil er ein anderer geworden wäre, sondern weil seine Motivation eine andere geworden ist.
00:15:47: Und das ist das was wir jeden Tag erleben!
00:15:49: Ein und dieselbe Führungskraft ist montagsinspirierend und dienstagskontrollierend – nicht weil sich ihre Persönlichkeit über Nacht verändert hat, sondern Weil eine andere innere Stimme die Führungen übernommen hat.
00:15:59: Das kennst du vielleicht auch von dir.
00:16:01: Es gibt Tage da fällt einem Delegieren leicht und es gibt Tage an denen du plötzlich jede E-Mail nochmal selbst lesen willst.
00:16:08: Warum?
00:16:09: Ich glaube, weil der König nicht mehr nur Verantwortung übernehmen möchte sondern weil plötzlich ein Antreiber sagt sei perfekt.
00:16:15: Und es ist halt einfach spannend denn von außen sieht beides identisch aus.
00:16:18: Der Chef liest Dokumente Prüfzahlen gibt Feedback aber innerlich passiert halt was völlig anderes.
00:16:23: Der gesunde König fragt wie kann ich Orientierung geben?
00:16:26: Der Perfektionistische fragt Wie verhindere ich Fehler?
00:16:29: und das fühlt sich unterschiedlich an.
00:16:32: Verhalten ähnelt sich Motivationen nicht.
00:16:36: Ich würde es gerne ergänzen, mit was das mich sehr bewegt.
00:16:38: Ich glaube dass Antreiber niemals gegen uns arbeiten.
00:16:41: sie arbeiten immer immer immer für etwas auch wenn des Verhalten manchmal problematisch wirkt.
00:16:46: der antreiber sei perfekt möchte uns nicht quälen.
00:16:48: er möchte uns vor irgendwas schützen vor Fehlern vor Kritik vielleicht sogar vor Scham und genau deshalb ist Mitgefühl mit sich selbst so wichtig.
00:16:57: Wenn wir unsere Antreber nur bekämpfen werden Sie stärker und wir beginnen ihre gute Absicht zu verstehen verlieren sie oft einen Teil ihrer Macht.
00:17:04: Gehen wir nochmal weiter Auf ein Krieger.
00:17:07: Krieger liebt Klarheit, trifft Entscheidungen geht voran.
00:17:10: doch jetzt setzen wir verschiedene Antreiber mal daneben.
00:17:14: da sitzt plötzlich der Antreber beeildig und auf einmal entsteht Hektik.
00:17:18: Der Krieger möchte gar nicht mehr prüfen er möchte nur noch fertig werden.
00:17:22: Wie in Meetings sind so Sätze wie ja ja machen wir später weiter Nicht weil der Mensch unhöflich wäre sondern weil sein inneres System Geschwindigkeit mit Sicherheit verwechselt.
00:17:31: Setzen wir mal einen anderen antreibe daneben es sei der beste.
00:17:34: Plötzlich verändert sich die Haltung In der Verhandlung zum Beispiel, es geht nicht mehr darum eine gute Lösung zu finden sondern es geht darum nichts zu verlieren.
00:17:42: Der Geschäftspartner wird dadurch unbewusst zum Gegner.
00:17:45: Das Problem wird zur Bühne und aus Zusammenarbeit entsteht Wettbewerb.
00:17:49: Vielleicht erinnest du dich an die Verhandlungen in der beide Seiten eigentlich gewinnen konnten Und trotzdem scheiterte alles.
00:17:55: Nicht weil die Zahlen nicht gepasst hätten Sondern weil niemand verlieren wollte.
00:17:59: Oder setzen wir mal den Antreiber sei stark neben dran.
00:18:02: Jetzt wird's plötzlich still!
00:18:04: Der Krieger spricht kaum noch über seine Gefühle Er bittet nicht mehr um Hilfe, er trägt Verantwortung aber immer und für alle.
00:18:11: Nach außen wirkt es total beeindruckend, aber nach innen wird das einsam.
00:18:15: Ich habe in meiner Arbeit viele Unternehmer erlebt die genau an diesem Punkt scheiterten Nicht an fehlender Kompetenz oder Intelligenz Sondern an einem Glaubenssatz den sie nie hinterfragt hatten.
00:18:25: ich muss dass alleine schaffen.
00:18:29: Das vielleicht einer der gefährlichsten Sätze die eine Führungskraft glauben kann Denn er verhindert genau das was gute Führungen ausmacht Vertrauen Delegation, gemeinsames Denken.
00:18:40: Und genau hier möchte ich dir eine Frage stellen und gar nicht jetzt als Coach oder Trainer sondern einfach nur als Mensch wir zwei gerade miteinander.
00:18:46: Welche innere Stimme wird bei dir besonders laut wenn du unter Druck gerätst?
00:18:51: Nicht wenn alles gut läuft, sondern dann wenn es schwierig wird!
00:18:55: Welche Stimme meldet sich zuerst?
00:18:58: Beeil dich reiß dich zusammen mach bloß keinen Fehler hilf allen.
00:19:01: du musst besser sein.
00:19:03: Ich verspreche dir, wenn du diese Stimme kennenlernst, verstehst du dich selbst auf einer völlig neuen Ebene.
00:19:09: Und genau deshalb möchte ich jetzt noch mal einen Schritt weitergehen.
00:19:12: Bisher haben wir über Antreiber gesprochen die mit Leistung Durchsetzung und Verantwortung verbunden sind.
00:19:17: Jetzt wechseln wir aber die Perspektive!
00:19:19: Wir schauen auf die Antreiber die Ordnung Sicherheit und Stabilität schaffen und werden sehen warum gerade diese Kräfte Unternehmen gleichzeitig erfolgreich und unbeweglich machen können.
00:19:31: Also, wo wir auf der einen Seite Überleistung sprechen über Tempo-Ergeiz über Durchsetzung wechseln wir jetzt auf die andere Seite.
00:19:39: Dorthin, wo viele Unternehmen ihre größte Stärke entwickeln aber manchmal auch ihre größten Schwäche und das ist eben im Bedürfnisfeld der Ordnung und der Stabilität.
00:19:49: Hierzu gehören vier Antreiber.
00:19:50: Sei perfekt sei gründlich sei konsequent und auch sei vorsichtig.
00:19:55: Diese vier Sätze laut Ausspreche erkenne ich darin viele erfolgreiche Unternehmer, viele Juristen, Ingenieure, Steuerberater, Führungskräfte und ehrlich gesagt auch ich entdecke mich natürlich in einigen dieser Stimmen wieder.
00:20:07: Vielleicht ist genau das der erste wichtige Gedanke?
00:20:09: Diese Antreiber sind nicht schlecht ganz im Gegenteil!
00:20:12: Ohne sie gäbe es keine Qualität, keine Sicherheit, keine Verlässlichkeit, keine Luftfahrt, Medizin ... Die Frage ist also nicht ob wir sie haben sondern wann Sie beginnen uns zu steuern Und deswegen lasst auch da nochmal auf die Archetypen schauen.
00:20:27: Erinnerst du dich an den Hüter?
00:20:28: Der Hüther liebt Qualität, baut Strukturen, sorgt dafür dass ein Unternehmen auch dann funktioniert wenn der Geschäftsführer mal im Urlaub ist.
00:20:35: Gesunder Hütern ist Gold wert!
00:20:37: Jetzt setzen wir mal den Antreiber sei perfekt nehmen dran und plötzlich verändert sich was.
00:20:42: Aus Qualität wird Fehlervermeidung, aus Verantwortung wird Kontrolle, aus Sorgfalt wird ein Micromanagement... Vielleicht kennst Du Führungskräfte die jede Präsentation selbst korrigieren, jede E-Mail selbst lesen.
00:20:54: Doch die eigentliche Botschaft an das Team lautet, ich trau euch noch nicht.
00:20:57: Und es verrückte ist – die meisten meinen genau das überhaupt nicht!
00:21:01: Sie wollen einfach vermeiden dass etwas schiefläuft.
00:21:04: Nier zeigt sich was des Missing Coachings immer wieder fasziniert.
00:21:08: zwei Menschen können dasselbe Verhalten zeigen.
00:21:11: beide lesen jede Präsentation doch der eine entwickelt Mitarbeitende und der andere nimmt ihnen Verantwortung.
00:21:18: Der Unterschied liegt häufig nicht im Verhalten sondern in der inneren Haltung.
00:21:22: Deshalb frage ich in solchen Situationen selten, warum kontrollieren Sie?
00:21:25: Sondern ich frag eher was würde denn passieren wenn sie heute mal bewusst nicht kontrollieren.
00:21:30: Und auch dann entsteht oft ein stiller Moment Denn plötzlich geht es nicht mehr um Prozesse sondern um Vertrauen.
00:21:36: Dann kommt der Antreiber sei gründlich.
00:21:37: den Setzen wir nebendran.
00:21:38: Ich mag den Ja Es schützt vor Oberflächlichkeit Wenn man künstlich ist.
00:21:43: Aber wir haben eben auch die Schattenseite.
00:21:45: Ich hab mal mit dem Führungsteam gearbeitet, das wochenlang an der Präsentation gefällt hat.
00:21:49: Es war einfach sehr wichtig.
00:21:50: Jede Formulierung jede Grafik jede Farbe und irgendwann habe ich mal gefragt man sprecht ihr eigentlich mit den Kunden?
00:21:55: Und da haben alle gelacht!
00:21:56: Dann wurde es still denn sie hatten erkannt Sie arbeiteten gar nicht mehr für den Kunden sondern nur noch an der präsentation.
00:22:05: Kennst du einen Unterschied?
00:22:06: Gründlichkeit dient dem Ergebnis und Perfektion ersetzt irgendwann das Ergebnis Den jetzt den Antreiber sei vorsichtig in das Feld setzen.
00:22:15: Das ist vielleicht der leiseste Antreber, aber oft auch einer der stärksten.
00:22:19: habe ich so oft mit zu tun.
00:22:21: Der stellt Fragen was könnte schief gehen?
00:22:23: Haben wir wirklich an alles gedacht?
00:22:24: Sollten wir vielleicht noch warten und es ist oft echt wertvoll gerade bei Leuten die sehr impulsiv entscheiden.
00:22:31: doch wenn's kippt is doof dann wird aus Risikobewusstsein Risikovermeidung voll Kasko-Mentalität und plötzlich werden Chancen nicht mehr bewertet, sondern vermieden.
00:22:42: Innovation stirbt selten weil Menschen keine Ideen haben – sie stirbt häufig, weil niemand den Mut hat, den ersten Schritt zu gehen.
00:22:49: Genau da braucht der Hüter den Rebellen, der fragt ist es sicher, fragte einer, der andere fragt is es notwendig?
00:22:55: und beide Fragen sind wichtig.
00:22:57: Und gemeinsam führen Sie zu guten Entscheidungen!
00:23:00: Wenn wir dann noch den Antreiber sei konsequent neben dran setzen?
00:23:04: Konsequenz gehört ja zur guter Führung.
00:23:07: Menschen brauchen Orientierung, Verlässlichkeit und Berechenbarkeit.
00:23:11: Aber Konsequenz ist halt eben auch kein Selbstzweck!
00:23:14: Ich habe mal ein Unternehmer sagen hören wenn ich eine Regel aufstelle dann gilt sie ausnahmslos.
00:23:18: das klingt zwar voll beeindruckend bis ein Mitarbeiter in einer außergewöhnlichen persönlichen Situation war.
00:23:24: Justus Jonas von den drei Detektiven drei Fragezeichen würde es sagen sind spezial gelagerte Sonderfall so und wenn dann die Regel bestehen bleibt nicht weil sie sinnvoll war sondern weil man sie halt mal beschlossen hatte dann zeigt sich eben wie wichtig der König ist, denn der führt Menschen nicht Paragrafen.
00:23:39: Der Hüter schützt Strukturen.
00:23:41: Der König entscheidet wann eine Struktur dem Menschen dient und wann der Mensch beginnt, der Struktur zu dienen – ein ganz feiner aber entscheidender Unterschied!
00:23:50: Wenn ich heute unternehmen begleite interessiert mich deshalb oft nicht als erstes welche Prozesse existieren, mich interessiert welche Überzeugungen diese Prozisse ursprünglich hervorgebracht haben.
00:24:00: Denn Prozese entstehen nicht zufällig sie sind häufig irgendwie Erfahrungen ja?
00:24:05: Und die wurden nicht mehr weitergedacht in vielen Fällen, nicht immer.
00:24:09: Daraus entstehen dann manchmal eben Fehler.
00:24:11: Angst Weisheit Verfestigen die Prozesse und manchmal ist der ursprüngliche Anlass eines Prozesses längst verschwunden während die Regel geblieben ist.
00:24:19: da kommen denn diese Sätze.
00:24:20: das haben wir schon immer so gemacht.
00:24:22: Ach ja selten höre ich Das haben wir Schon Immer So gemacht und entwickeln es immer weiter sondern häufiger höre Ich dass mussten Wir Damals so machen und Machen das Heute noch so.
00:24:32: deswegen Kleine Frage an dich.
00:24:34: Nicht welche Regeln haben wir, sondern welche unserer Regeln schaffen heute noch Sicherheit und welche verhindern inzwischen Entwicklung?
00:24:41: Das sind wieder so Fragen einfach die wichtig sind und hilfreichs sind.
00:24:46: Wenn wir jetzt noch das Motiv der Harmonie- und Geborgenheit nehmen dann ist es natürlich auch nochmal spannend weil dann nämlich die Frage was glaubst du warum kündigen Menschen?
00:24:55: Die meisten würden vielleicht antworten wegen des Geldes oder der Arbeitszeiten oder wegen der Karriere.
00:24:59: Und das alles spielt sicher auch eine Rolle, aber wenn ich was in den letzten Jahren gelernt habe dann folgendes Menschen verlassen selten Unternehmen.
00:25:07: Sie verlassen Beziehungen sie verlassen Führung und sie verlassene Kulturen in denen sich irgendwann nicht mehr sicher fühlen.
00:25:13: Damit meine ich übrigens keine Sicherheit im Sinne von einem unbefristeten Arbeitsvertrag Ich mein emotionale Sicherheit die Sicherheit eine Frage stellen zu dürfen und Fehler zuzugeben, die Sicherheit in einer anderen Meinung vertreten zu können ohne Angst dafür abgewertet zu werden.
00:25:26: Aber auch eben Sicherheit im Sinne von Struktur und Überwachung – denn die pure Freiheit ist wie ein Gefängnis!
00:25:34: Und deswegen beginnt hier auch moderne Führungen für mich nicht bei Zielen oder Kennzahlen sondern bei Beziehungen.
00:25:40: Das hast du schon ausreichend gelernt dass das mir auch wichtig ist Die Qualität einer Verhandlung, beispielsweise wird häufig schon entschieden bevor das erste Argument ausgesprochen wird.
00:25:50: Eben genau durch diese Qualität und damit sind wir dann da auch wieder beim Archetypen des Liebenden der sich für Menschen interessiert zuhört Stimmungen wahrnimmt erkennt wenn jemand zwar nicht aber innerlich längst ausgestiegen ist.
00:26:02: Und jede gute Führungskraft braucht genau diese Fähigkeit Nicht weil Führungstherapie wäre sondern Weil Führungen immer Beziehung ist.
00:26:11: Empathie allein reicht aber auch nicht.
00:26:12: Es überrascht viele, denn Empathia ohne Klarheit führt häufig dazu dass schwierige Gespräche immer weiter verschoben werden.
00:26:19: Vielleicht kennst du das?
00:26:20: Mitarbeiter entwickelt sich seit Monaten.
00:26:22: nicht alle sehen es aber niemand spricht's an.
00:26:24: warum?
00:26:24: weil niemand verletzen möchte und Fehler habe ich früher in der früheren Vergangenheit auch schon gemacht bin ich nicht stolz drauf.
00:26:31: Deshalb sage ich heute manchmal Empathied zeigt sich nicht nur darin wie sanft wir sprechen sondern auch darin dass wir schwierige Wahrheiten so aussprechen, dass der andere daran wachsen kann.
00:26:41: Das ist für mich gelebter Respekt!
00:26:43: Wenn wir jetzt auch den Antreiber schauen beginnen wir mit dem Bekanntesten.
00:26:46: macht es allen recht.
00:26:48: dann kennst du die innere Stimme.
00:26:49: sag jetzt lieber nichts lass den Konflikt einfach vorbeiziehen Es wird sich schon irgendwie lösen.
00:26:54: Die Absicht dahinter ist natürlich gut ja?
00:26:56: Die mag Zugehörigkeit sichern mag Beziehungen schützen aber manchmal schützt sie halt nur den Moment und nicht die Beziehung.
00:27:03: Denn unausgesprochene Konflikte verschwinden nicht Sie wechseln nur ihren Ort.
00:27:07: Wann dann?
00:27:08: in den Flurfunk, in Sarkasmus?
00:27:10: In Rückzug oder eben in die innere Kündigung.
00:27:12: Ich habe mal ein Geschäftsführer getroffen da hat mir gesagt Christian ich hasse Konflikte und da hab ich gefragt was passiert wenn du sie vermeidest?
00:27:18: war wieder eine Pause kurz gelächelt?
00:27:20: naja dann führt sich irgendwann jemand anderes die konflikte ja genau und meistens halt eben schlechter ja meistens viel schlechter.
00:27:29: also nächste Antreiber sei angepasst.
00:27:31: auch das gute Absicht hilft uns Teil einer Gemeinschaft zu werden.
00:27:35: verhindert unnötige Reibung, doch wenn Anpassung wichtiger wird als Authentizität.
00:27:40: Verlieren Organisationen ihre Vielfalt.
00:27:42: Dann sitzen zehn Menschen im Meeting und alle denken was anderes aber niemand sagt es.
00:27:48: Der Rebell schweigt!
00:27:49: der Gelehrte zweifelt...der Magier hat eine Idee und der König glaubt alle sein Einverstanden.
00:27:55: dabei herrscht einfach nur Stille ...und keine Einigkeit.
00:27:59: Auch der Antreiber sei fürsorglich.
00:28:00: in dem Bereich mag den sehr ja gerade in Führung gute Führungen bedeutet auch Menschen im Blick zu haben.
00:28:05: Doch Fürsorge kann kippen.
00:28:06: Dann übernehmen Führungskräfte Verantwortung, die eigentlich bei den Mitarbeitenden liegen sollte.
00:28:11: Die lösen jedes Problem, treffen jede Entscheidung, schützen jeden vor jeder Konsequenz und das fühlt sich mega liebevoll an!
00:28:18: Aber langfristig nimmt es Menschen die Möglichkeit selbst zu wachsen.
00:28:22: Deswegen frage ich auch ganz gern mal Hilfst du gerade wirklich oder nimmst du deinem Gegenüber die Chance stärker zu werden?
00:28:29: Das verändert die Perspektive oft.
00:28:31: Und dann haben wir noch sei hilfsbereit.
00:28:33: super schöner Wert.
00:28:34: Gleichzeitig einer der viele, viele Unternehmer führungskräfte Menschen erschöpft.
00:28:38: Vielleicht kennst du Menschen die auf jede Anfrage sofort mit Ja antworten?
00:28:43: Nicht weil sie Zeit haben sondern weil sie Angst haben zu enttäuschen.
00:28:46: und irgendwann ist der Kalender halt voll unter Kopf auch.
00:28:48: Und trotzdem bleibt das Gefühl nicht genug getan zu haben.
00:28:51: Hier braucht halt der liebende den König.
00:28:53: Der liebente fragt wie kann ich für alle anderen da sein?
00:28:56: Der König sagt und wie sorge ich gleichzeitig gut für mich selbst.
00:29:01: Erst zusammen entsteht gesunde Führung.
00:29:03: Und vielleicht fragst du dich gerade, woran man eigentlich erkennt, welcher Antreiber grade spricht.
00:29:09: Ich achte häufiger weniger auf das Verhalten und höre auf die Sprache.
00:29:14: Wenn Menschen sagen ich muss werde ich neugierig!
00:29:16: Ich muss allen antworten, ich muss erreichbar sein, ich musste selbst machen, ich musst helfen.
00:29:20: Dieses kleine Wort muss ist oft so ein Wegweiser nicht immer aber erstaunlich häufig.
00:29:25: es lohnt bei sich selbst mal zu beobachten Nicht um sich zu kritisieren sondern um sich besser zu verstehen.
00:29:33: Deshalb im vorletzten Feld wieder eine hilfreiche Frage.
00:29:37: Und zwar nicht bin ich empathisch genug, sondern die Frage wo vermeide ich gerade Klarheit?
00:29:43: Weil Ich Die Harmonie Nicht Gefährden Möchte?
00:29:45: Wo Vermeide Ich Gerade Klarheit?
00:29:47: weil Ich Die harmonie Nicht gefährden möchte?
00:29:49: Viel viel Spaß Dabei.
00:29:51: und Jetzt Das Letzte Feld.
00:29:53: und Dann sind wir auch Auch Schon Wieder Durch und Ich Weiß Es auch anstrengend.
00:29:57: Ja das ist Eine eher Dichte Reihe mit den Archetypen, aber die ist wichtig und die kann man gerne auch öfter mal anhören.
00:30:04: Wir sind im Feld, im Bedürfnisfeld Harmonie von der Harmonie in die Inspirationen und Leichtigkeit also weshalb Zukunft immer mit Neugier beginnt.
00:30:13: Und wenn ich in Unternehmen nachfrage was wünschen sie sich für die Zukunft höre ich oft Antworten wie mehr Innovation, mehr Kreativität, aber auch mehr Eigenverantwortung und mehr Mut?
00:30:22: Die aller wenigsten sagen wir wünschten uns mehr Neugiere.
00:30:25: dabei glaube ich dass dort halt alles beginnt Nicht Innovation oder Kreativität, sondern Neugier.
00:30:31: Denn nur wer neugierig bleibt ist bereit die Welt immer wieder neu zu betrachten und deswegen ist ja auch dieser Satz da haben wir schon immer so gemacht nicht so hilfreich Ja?
00:30:41: Und ich glaube das Gegenteil davon lautet nicht Wir machen jetzt alles anders.
00:30:44: Das Gegenteils lautet Lass uns nochmal neugirisch hinschauen.
00:30:49: Das ist was völlig anderes.
00:30:50: um den Verhandlungssituationen mache ich das sehr oft, wenn es um Wertschöpfung geht.
00:30:54: Ja und die Antreiber in diesem Bereich sind dann eben sei kreativ, sei spontan, sei anders und sei lebensfroh.
00:31:00: und sofort wird deutlich diese Stimmen bringen Bewegungen rein!
00:31:03: Die stellen Fragen, die probieren aus entdecken Möglichkeiten wo andere Grenzen sehen.
00:31:07: aber diese Antreber können halt auch wieder kippen.
00:31:10: Erinnert euch nochmal mit mir zusammen an den Magier der liebt Möglichkeiten.
00:31:14: er sieht Verbindungen die andere übersehen Erkennt Entwicklungen lange bevor sie offensichtlich werden.
00:31:20: Ja und mit dem Antreiber sei kreativ, entsteht häufig was Wunderbares.
00:31:24: Menschen entwickeln Ideen neue Produkte Geschäftsmodelle usw.
00:31:28: Und irgendwann kann eine Falle daraus werden.
00:31:30: dann jagt eine Idee die nächste und nichts wird beendet.
00:31:34: alles bleibt im Entwurf und Dann braucht der magier den hüter.
00:31:38: jetzt tritt Der lebenslustige nach vorne weil neben dem steht der antreiber sein Lebensfroh.
00:31:43: Was für ein schöner Satz und trotzdem möchte ich einen Gedanken ergänzen.
00:31:47: Lebensfreude bedeutet nicht, immer gut gelaunt zu sein!
00:31:50: Das ist sogar ein supergefährlicher Irrtum.
00:31:52: Emotionale Gesundheit bedeutet nicht unangenehme Gefühle zu vermeiden – sie bedeutet alle Gefühlen willkommen zu heißen ohne von ihnen beherrscht zu werden.
00:32:02: Ich denke darin liegt wahre Leichtigkeit.
00:32:05: Nicht darin niemals traurig zu sein sondern trauriger sein zu können ohne die Hoffnung zu verlieren.
00:32:10: Also so wichtig... Nehmen wir mal den Rebellen, neben ihm sitzt.
00:32:13: der Antreiber sei anders.
00:32:14: Ich glaube kein Antreber beschreibt unsere Zeit besser!
00:32:17: Individualität ist heute ein hoher Wert und das ist gut.
00:32:20: doch manchmal entsteht daraus unbemerkt ein neuer Druck.
00:32:23: nicht mehr dazu gehören zu wollen wird selbst zur Pflicht.
00:32:26: plötzlich muss alles außergewöhnlich sein die Karriere des Unternehmens, der Lebenslauf sogar der Urlaub.
00:32:31: dabei ist Anderssein kein Wert an sich?
00:32:34: Entscheidend ist ob unser Anderssein einem sinnvollen Ziel dient oder nur unseren Bedürfnis gesehen zu werden.
00:32:41: bleibt noch sei spontan, ebenfalls ein wunderbarer Antreiber.
00:32:44: Ohne ihn würden viele Chancen nie
00:32:46: entstehen.".
00:32:47: Ich habe manche der spannendsten Projekte meines Lebens begonnen weil ich spontan ja gesagt hab auch zu diesem Podcast beispielsweise und gleichzeitig habe ich gelernt dass jedes Jahr auch einen Nein bedeuteten.
00:32:57: Ja zu einer neuen Idee ist immer auch ein Nein zur Zeit, zur Energie oder zur Aufmerksamkeit an anderer Stelle.
00:33:03: Deshalb braucht es spontane Magier manchmal den Gelehrten der fragt welche Idee verdient es wirklich verfolgt zu werden?
00:33:10: Du hast gemerkt, wie sich alle Modelle miteinander verweben.
00:33:13: Der Archetyp liefert die Fähigkeit.
00:33:15: Der Antreiber liefert Energie.
00:33:18: Die Emotion liefert den Impuls und unser Bewusstsein entscheidet ob daraus Verhalten wird.
00:33:24: Und genau deshalb glaube ich dass Persönlichkeitsentwicklung niemals darin besteht einen Teil von uns loszuwerden.
00:33:30: Persönlichkeitentwicklungen bestehen niemals da drin ein Teil von us los zu werden sondern darin immer besser dirigieren zu lernen.
00:33:39: Du erinnerst dich an das Orchester.
00:33:41: Also unser Abschluss!
00:33:42: Wenn du bis hierhin zugehört hast, dann hoffe ich dass du eines mitgenommen hast... Du bist nicht nur der König.
00:33:48: Nicht nur der Krieger.
00:33:49: Du bist auch nicht dein perfektionistischer Antreiber.
00:33:53: Nicht deine Angst.
00:33:54: Nicht deinen Ehrgeiz.
00:33:55: Du ist nicht deiner Harmonie.
00:33:57: All das gehört zu dir aber nichts davon ist du.
00:34:02: Vielleicht ist Persönlichkeit gar kein festes Gebäude.
00:34:05: Vielleicht passt einfach das Orchester-Beispiel.
00:34:07: Der König hält den Takt, der Krieger gibt Kraft!
00:34:09: Der Liebende sorgt für Resonanz, der Hüter für Präzisionen... ...der Magier für neue Melodien die lebenslustige Verleichtigkeit und die Rebellin dafür dass wir uns trauen auch mal ein neues Stück zu spielen.
00:34:22: Und der Gelehrte sorgt dafür, dass wir die Noten verstehen.
00:34:25: Alle haben ihren Platz alle werden gebraucht.
00:34:27: nur eins sollte niemals passieren Das sein einziges Instrument so laut wird dass wir alle anderen nicht mehr hören.
00:34:34: Ich glaube, genau das erleben wir unter Stress.
00:34:36: Nicht weil wir plötzlich andere Menschen werden sondern weil eine Stimme in uns das ganze Orchester übertönt.
00:34:42: Dann übernimmt der Antreiber das Dirigat Und genau dort beginnt Selbstführung nicht indem wir diese Stimme zum Schweigen bringen Sondern indem wir sie erkennen.
00:34:51: Vielleicht sagt sie mach bloß keinen Fehler.
00:34:53: dann darf der Hüter kurz nicken und der König antwortet danke ich habe dich gehört und jetzt entscheiden wir gemeinsam.
00:34:59: vielleicht sagt Sie du musst stark sein!
00:35:01: Dann darf der Krieger kurz lächeln und der liebende ergänzt Stärke bedeutet manchmal auch Hilfe anzunehmen.
00:35:08: Vielleicht sagt sie, mach es allen recht!
00:35:10: Dann darf der liebende Tiefdurchatmen und der König erinnert Ein klares Nein kann eine Beziehung ehrlicher machen als ein unehrliches Ja.
00:35:19: In meiner Arbeit begegnen mir immer wieder Menschen die glauben Sie müssten jemand anders werden Besserer Chef, härterer Verhandler Ein empathischerer Partner, mutigerer Unternehmer.
00:35:28: Ich sehe das heute ein bisschen anders.
00:35:30: Die spannendste Entwicklung beginnt oft nicht wenn Menschen jemand Neues werden sondern wenn sie beginnen, sich selbst besser zu verstehen.
00:35:37: Denn Verständnis schafft Wahlmöglichkeiten und Wahlmöglichkeiten schaffen Freiheit.
00:35:41: Und das ist die eigentliche Botschaft dieser vier Folgen.
00:35:44: Es geht nicht darum den König, den Krieger, den Magier oder irgendein Antreiber loszuwerden.
00:35:50: es geht darum zu erkennen wer gerade spricht und bewusst zu entscheiden wem wir in diesem Moment das Steuer überlassen.
00:35:58: Daher möchte ich dir zum Abschluss noch eine einzige Frage mitgeben Keine Übung, keine Checkliste.
00:36:04: Nur eine Frage Wenn morgen eine schwierige Situation auf dich wartet Welcher Archetyp wäre dir dabei wirklich hilfreich?
00:36:12: Und welcher Antreiber sollte dabei besser nicht das letzte Wort haben?
00:36:18: Vielleicht nimmst du genau diese beiden Fragen mit in deinen Tag.
00:36:21: Ich verspreche dir Sie können Gespräche verändern Führung verändern Verhandlungen verändern Und manchmal sogar den Blick auf dich selbst.
00:36:29: Danke, dass du heute dabei warst.
00:36:31: Danke das du die vier Folgen mit mir durchlaufen bist!
00:36:34: Ich freue mich wenn wir uns in der nächsten Folge von Negoti-Motion wieder hören und bis dahin wünsche ich dir auf gar keinen Fall Perfektion sondern Klarheit Denn Klarheit ist oft der erste Schritt zu guten Entscheidungen.
00:36:47: Danke.
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