031 NegotEmotion Uwe Seebacher Interview

Shownotes

Prof. Dr. Uwe Seebacher: Verstehen, bevor wir entscheiden

Was haben Neugier, Nein-Sagen, Authentizität, Marketing und künstliche Intelligenz miteinander zu tun?

Mehr, als man zunächst vermuten würde.

In dieser Folge von NegotEmotion spreche ich mit Prof. Dr. Uwe Seebacher – Wirtschaftswissenschaftler, Autor, Unternehmer und Vordenker im Bereich Predictive Intelligence.

Wir sprechen darüber, warum die Fähigkeit, "Nein" zu sagen, eine unterschätzte unternehmerische Kompetenz ist und weshalb echte Stimmigkeit vielleicht wichtiger ist als die viel beschworene Authentizität.

Und wir schauen auf Unternehmen als Ganzes:

Warum ist Marketing keine Abteilung, sondern eine Aufgabe der gesamten Organisation? Welche Rolle spielen Führung, Vertrauen und Emotionen dabei? Und warum müssen Kommunikation, Marketing, Vertrieb und Service viel stärker zusammengedacht werden?

Besonders spannend wird es beim Blick in die Zukunft:

Was unterscheidet Business Intelligence von Predictive Intelligence?

Warum reichen Large Language Models allein für wirklich belastbare unternehmerische Entscheidungen nicht aus? Und was meint Uwe, wenn er von „Understanding Models" spricht?

Ein Gespräch über Menschen und Systeme, über gute Entscheidungen – und darüber, warum erfolgreiche Unternehmen künftig nicht nur schneller reagieren, sondern früher verstehen müssen, was auf sie zukommt.

🎧 Jetzt bei NegotEmotion.

Mehr zu den im Gespräch erwähnten Ansätzen rund um Predictive Intelligence und Understanding Models:

www.predictores.ai

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Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von NegotiMotion.

00:00:03: Mein heutiger Gast ist ein Mensch, bei dem man bereits beim Blick auf seine Themen und Veröffentlichungen merkt hier denkt jemand nicht in einzelnen Disziplinen sondern in Zusammenhängen.

00:00:13: Professor Dr.

00:00:14: Uwe Seebacher ist Wirtschaftswissenschaftler, Autor, Unternehmer, Investor, Berater und international tätige Hochschullehrer.

00:00:22: Seit mehr als drei Jahrzehnten beschäftigt er sich mit der Frage wie Unternehmen bessere Entscheidungen treffen, wie aus Daten echter Erkenntnisse entstehen und wie Organisationen Strukturen schaffen können die nicht nur auf dem Papier funktionieren sondern tatsächlich Wirkung entfalten.

00:00:38: Er hat eine beeindruckende Zahl an Büchern- und Fachbeiträgen veröffentlicht unter anderem zu BtoB Marketing, Predictive Intelligence, datengetriebenem Management, Unternehmenskommunikation Führung und Organisationsentwicklung.

00:00:50: Was ich an seiner Arbeit besonders spannend finde, für ihn ist Marketing offenbar deutlich mehr als Kommunikation, Reichweite oder Werbung.

00:00:58: Marketing berührt Strategie, Führung, Vertrieb Technologie Organisation und letztlich immer auch den Menschen.

00:01:05: Und genau in dieser Stelle wird es für NegotiMotion besonders interessant Denn Unternehmen können über perfekte Daten Prozesse und Systeme verfügen.

00:01:14: wenn Menschen einander nicht vertrauen Informationen zurückhalten, ihre Zuständigkeiten verteidigen oder Veränderungen innerlich ablehnen, bleiben aber auch die besten Konzepte wirkungslos.

00:01:24: Gleichzeitig reicht es aber nicht nur über Beziehungen, Emotionen und eine gute Unternehmenskultur zu sprechen – Organisationen brauchen Klarheit, Verantwortung, nachvollziehbare Entscheidungen und funktionierende Strukturen.

00:01:36: Mit Professor Uwe Seebacher möchte ich deshalb heute darüber sprechen wie Mensch und System zusammenfinden können!

00:01:42: Wie viel Struktur braucht erfolgreiche Zusammenarbeit?

00:01:45: Wie Daten getrieben dürfen Entscheidungen werden?

00:01:48: Welche Rolle spielen Vertrauen, Emotionen und psychologische Sicherheit.

00:01:53: Und was geschieht mit Führung, Marketing und Verhandlung wenn künstliche und prädiktive Intelligenz immer stärker in unsere Entscheidungen eingreifen?

00:02:01: Liebe Uwe!

00:02:02: Ich freue mich wirklich sehr dass du heute mein Gast bist.

00:02:04: herzlich willkommen bei NegotiMotion.

00:02:07: Ja, vielen lieben Dank für die liebe Einladung zu eurem zu deinem tollen Podcast.

00:02:11: Ich freue mich sehr, Christian bei dir Gast sein zu dürfen und hoffentlich das eine oder andere Interessante auf deine Fragen zum besten gehen zu können.

00:02:22: Erfreu ich mich auch drauf!

00:02:23: Und Uwe wenn man sich ansieht wie viele Bücher, Modelle Unternehmen und wissenschaftliche Themen du in deinem Leben bereits entwickelt und begleitet hast fragt man sich fast zwangsläufig was treibt dich eigentlich an?

00:02:35: Ist es Neugier Gestaltungswille, Disziplin oder sogar eine gewisse Unruhe?

00:02:40: Ich denke.

00:02:41: Also ich bin vom Sternzeichen Herr Zwilling und der Zwilling ist ja ein Luftzeichen.

00:02:48: das braucht wenn man jetzt in Gebäuden denkt einen letzten Stock mit einem großen Blick.

00:02:54: was Zwillinge immer sehr einhängt ist keine Weite eng gegassen obwohl wenn sie wieder ganz eng sind wie in der Provence ist es wieder lieblich.

00:03:05: Ich glaube, es ist meine Neugierde die mich treibt und ja das was du sagst dieses Denken nicht monodimensional sondern Fächerübergreifend.

00:03:16: Mir hat mal einer meiner ersten Schiffsgesagt Uwe Du musst aufpassen im Leben dass er dich nicht verzettelst.

00:03:23: weil ich sehr offen bin neugierig bin Und mich gut und schnell für Dinge begeistern lassen kann Die suche die Neugierde und eben auch das symbiotische Denken- und Arbeiten über Dimensionen, über Fachgebieten weg.

00:03:45: Weil schon sehr früh habe ich gemerkt dass diese immer frühere Spezialisierung nicht nur Vorteile hat.

00:03:51: im Gegenteil wir wissen aus dem gesamten Bildungsdiskurs dass dieser immer früre Spezialisierung enorme Herausforderungen mit sich bringt.

00:04:00: also ich denke es ist die neugierdi und ein Stück weit Vielleicht die innere Umruhe.

00:04:06: Ich würde es mir nicht negativ sehen, ich nehme es positiv wahr.

00:04:09: für mich seitdem ich gelernt hatte auch hin und wieder nein zu sagen zu den falschen Menschen oder zu den falsch Themen

00:04:14: Das ist ein ganz wichtiger Aspekt meiner Beratung ist das häufig meine erste Frage wie leicht fällt es dir rein zu sagen?

00:04:20: Und das fällt sehr viel menschenschwer.

00:04:22: also insofern Glückwunsch wenn ihr das bisweilen gelingt.

00:04:26: Wie gehst du emotional damit um wenn Menschen deinen Tempo nicht mitgehen können?

00:04:31: Als junger Mensch wurde ich dann ungeduldig und dann hat man gesagt, er wirkt arrogant.

00:04:36: Und das war auch als junger Berater, wo die mir das gesagt von Professor Savazzi, sondern dem ich lernen durfte, bekannter Professor für Innovationsenagement.

00:04:47: Er hat gemeint, dass Herr Sebera sie haben extrem hohe analytische Gabel, da sie Dinge verstehen, Zusammenhänge verstehen aber auch schon durch den Kontext und die Semantik erahnen, welche Antwort kommt.

00:05:01: Die Gefahr, die darin besteht oder darin liegt ist jene dass man nicht mehr zuhört um zu verstehen sondern um zu antworten.

00:05:12: das musste ich als junger Mensch lernen und ich habe lange gebraucht.

00:05:17: ich würde sagen Mitte vierzig habe ich erst begonnen zu verbessern diese Kompetenz, diese Fähigkeit.

00:05:24: Aber als junger Mensch war das schwierig und ungeduldig und dann habe ich schon mit den Hufen geschadet dass sie antworten kann.

00:05:33: Heute gehe ich anders damit um.

00:05:34: heute habe ich mehr Ekpatie und ich sage bewusst Ekpati.

00:05:38: nicht Empathie weil ich dieses Dreik des Vertrauens von meinen Kolleginnen von Harvard an Francis für mich angepasst habe durch die sozokulturellen epistemischen Entwicklungen Authentizität, Logik und Empathie, sondern Ekpatie.

00:05:54: Ich muss auch darauf achten dass ich mich nicht immer emotional mental mit hineinziehen lasse, ich muss mir eine gewisse Kompetenz entwickeln, mich zu schützen mental.

00:06:07: Und darum geht es um die Ekpatien sehr wohl verstehen aber im Genauch wissen.

00:06:10: wo habe ich hier diesen eigenen Schutzmechanismus?

00:06:13: Heute habe ich diese Ekpaties auf diese Menschen einzugehen wenn ich merke Ich habe sie auf dem Weg verloren, weil ich zu schnell war.

00:06:21: Das merke ich auch in vielen Vorlesungen und das ist immer wieder da was ich gespiegelt bekomme dass die Studierenden mich schon als jemand wahrnehmen der auch dann die Ruhe hat, die Geduld hat den Raum gibt dann zu reflektieren um dann Fragen zu stellen mit jeder und jede im eigenen Kontext das Gesagte reflektieren kann, weil im Kontext weiß ich habe ich es verstanden oder nicht.

00:06:46: Und das hat sich geändert und muss sich lernen genauso wie das Nein sagen am Anfang.

00:06:51: Als junger Mensch habe ich wahrscheinlich zu oft ja gesagt und gerade als Unternehmer bringt das dann auch natürlich viele Probleme mit sich.

00:06:58: aber ein Schlüsselerlebenswahrmal.

00:07:00: da war ich bei einer Firmenveranstaltung des deutschen Bundesverbanden Industriekommunikation BVK und an diesem Abendprogramm hatte einen Herr seine Pokertische aufgebaut Uns, die es nicht so gut können Pokerspielen beigebracht haben.

00:07:14: Ich hab gefragt sagen wir was hat das eigentlich mit Business zu tun?

00:07:18: Hat er gesagt meinst du mir gesagt Uwe weißt wo?

00:07:21: Leben ist wie Poker spielen!

00:07:23: In achtzig Prozent der Fälle bekommst du beim Poker spiel ein schlechtes Blatt.

00:07:26: Was machst Du dann?

00:07:27: Du wirfst das hin und steigst bei der Runde aus.

00:07:30: Das gleiche ist es im Business.

00:07:32: Wenn man sich's wirklich genauer anzieht hat man in achtzig prozent der fällen Ein schlechtes blatt.

00:07:37: Schlecht den Geschäftspartner vielleicht ein schlechtiges Geschäftsmodell ein schlechtives Produkt oder schlechtes Markt Und zu oft sagt man dann, ja warum auch immer.

00:07:44: Da geht es um einen Nein ist ein Ja zu dir weil du dich schützt und das hat mich eigentlich geprägt... ...und da hat mir die Augen geöffnet.

00:07:51: Business wie Bo kann so sehen in den Achtzig Prozent musst du nein sagen.

00:07:54: Ich glaube das macht den Unterschied.

00:07:57: Es geht schon direkt sehr tief und diese Eckpartie wie du's nennst kommt vielleicht auch so ein bisschen dem was ich gelernt habe was Empathie bedeutet also dieses Empathies im Außen, Empathy im Inneren Diese bedingungslose Selbstakzeptanz auch irgendwo, diese Selbstkonzeptklarheit so ein Ticken weit ganz esoterisch gemeint in den inneren Frieden reinzukommen.

00:08:20: In so eine Ruhe die dich über den Dingen stehen lässt aber nicht eben auf so eine arrogante Weise sondern auf ne sehr liebende demütige Weise ja auf ne offene auchgebende Weise und das

00:08:33: ist tatsächlich guter Punkt Christian.

00:08:37: Wir haben gerade ein Buch abgeschlossen, das nennt sich die falsche Echtheit.

00:08:40: Ach man!

00:08:41: Weil was wir gesehen hatten und ich habe das in Kooperation mit den bekannten TV-Moderatoren geschrieben... Die hatte mich zu einer Veranstaltung geholt als Keynote Speaker Und hat dann gesagt, weißt du Uwe?

00:08:55: Ich bin bei so vielen Veranstaltungen weil ich auch viele Redner einlade und viele Redener vergisst man einfach Dann werden viele nicht gesehen Da bleibt nichts in der Erinnerung und wenn man dich sieht Den kann man nicht übersehen, hat sie gesagt.

00:09:08: Und dann haben wir dieses Phänomen herausgearbeitet.

00:09:12: Vor dem Hintergrund dieses Themas der Influencer, man inszeniert sich selbst.

00:09:16: jeder Moment im Urlaub mit Kindern wird zuerst daraus ein Foto gemacht geteilt.

00:09:23: Man sitzt am Tisch und jeder ist auf TikTok, auf den Medien und teilt diese Self-Staging.

00:09:29: Ich habe immer dieses Bild im Hintergrund oder im Hinterkopf wo dieser eigentlich der Apfel vor dem Spiegel liegt und die faule Seite, die braune Seite schaut zu mir.

00:09:39: Aber im Spiegel sieht man nur die schöne Hälfte des

00:09:41: Apfels.".

00:09:41: Und dann sind wir immer tiefer in diese Arbeiten eingestiegen und haben gesehen, dass professionelle Authentizität die heute digitale Welt ermöglicht, jeder ist perfekt getuned wie Influencer – das Bild, das wir geben!

00:09:56: Dieses Klischee der Dubai-Influencer hat nichts gelernt aber dann in Dubai erfolgreich.

00:10:01: die Millionen kennen wir das als nur Geschichte, so ein Fake ist.

00:10:04: Aber es sind dann zu dieser falschen Echtheit gekommen.

00:10:06: und weil du es gesagt hast diese Empathie... Wir haben den Begriff der Stimmigkeit gefunden.

00:10:13: Das heißt dass du kannst authentisch sein oder bist es nicht?

00:10:16: Und der grofeine Unterschläge liegt dann in der Stimmung zwischen dem Wort, dem Handeln und der Persönlichkeit.

00:10:23: Und Stimmigkeiten führt auch dazu im Handeln, dass es auch dann ökonomischer Nachteil sein kann was aber erst zur Stimmigkeit führt.

00:10:31: und da unterscheidet sich dann Authentizität, falsche Echtheit von Stimmigkeiten.

00:10:35: Und ich glaube das wird etwas, was in der heutigen Zeit mit faken, in unserer FIPS-Welt, mit fake news isolierten Filterblasen, mit diesen bügelichen Populismus und diesen Stimmen von Verschwörungstheorien die FIBS-Welge belehen nicht mehr in der Wokawelt, in der FIps-Weld.

00:10:50: Ich glaube das ist das Thema worauf wir achten müssen wenn nehmen als Menschen zum Glück dass unbewusst war Diese Stimmigkeit, aber mit dem Buch haben wir den Versuch unternommen das zu beschreiben.

00:11:02: Den Menschen die Möglichkeit zu geben von einer Authentizität hin zur Stimmigkeitszulangen bei letzten Endes auch dann dass zum persönlichen Glück führt wenn man stimmig wird.

00:11:13: Das heißt man muss mit sich selbst ins reine kommen diese Ekpatie die Impati die mir sehr gut gefällt als Begriff und das führt dann zur Stimmigkeit.

00:11:21: und da sind denn die Menschen die man hört der in Erinnerung bleiben nennt man auch Vertraut weil sie eben stimmig sind.

00:11:28: Kann ich komplett mit in Resonanz gehen, werde ich mir auf jeden Fall auch zulegen?

00:11:33: Lass uns mal ins fachliche Reihen gehen!

00:11:36: Weil das hat ja auch was mit der Authentizität zu tun.

00:11:40: und Authentiziertät ist ja erstmal nur ein Begriff.

00:11:42: die Frage ist genau wie du gesagt hast Wie fühle ich diesen Begriff aus?

00:11:45: Ich beschreibe das beispielsweise immer um das noch zu ergänzen als wenn du den Weg zu deinem Waren selbst irgendwann mal gefunden hast oder erarbeitet hast, dann stell dir das vor als wärst du, als wäre dieser Teil von dir ein Regisseur dahinter dir steht.

00:11:59: Und der beobachtet dich während du in den unterschiedlichsten Rollen agierst und achtet darauf dass es richtig bleibt im Anführungszeichen ja?

00:12:08: Dass es dem entspricht was dich auszeichnet und nichts anderes passiert da vorne.

00:12:13: Sehr, sehr spannendes Bild und ein sehr wichtiges Bild.

00:12:15: Aber jetzt lass uns mal in deine Fachlichkeiten, deine fachliche Expertise auch reingehen.

00:12:20: Und da habe ich mir so ein paar Themen rausgeschrieben.

00:12:23: und unter dieser Überschrift Marketing ist keine Abteilung Hätte ich eine Frage.

00:12:28: Du beschreibst Marketing nicht als eine isolierte Abteilungen sondern im Grunde als ein organisationsweites System.

00:12:35: Ist das klassische Organikram mit Marketing, Vertrieb, Kommunikation & Service dann heute eigentlich noch zeitgemäß?

00:12:43: Spannende Frage, sehr gute Frage.

00:12:45: Da muss sich immer eines vorweg schicken.

00:12:48: und dann sind wir wieder bei dem was du eingangs gesagt hast in Bezug auf Strukturen.

00:12:52: Strukturen, Daten, Informationen sind Placebos für uns die uns irgendwie den Eindruck einer vermeintlichen Sicherheit geben.

00:13:02: Und in Bezug jetzt auf deine Frage des Organikrams wenn ich hin eine Organisation gehe?

00:13:07: Eine Regierung, eine NGO oder eine Prof vor Profitorganisationen.

00:13:13: Dann gibt es immer irgendwie und irgendwo Organikramme, das entscheidende ist was und wie gelebt wird.

00:13:20: Ich denke ein gewisser Strukturrahmen ist notwendig damit wir Konglomerate von Individuen irgendwie greifbar machen können.

00:13:30: Das gesagt bin ich der Meinung dass in der heutigen Zeit Unternehmen Die Funktionen wie Marketing, Vertrieb, Kommunikation und Service isoliert voneinander Betrachten.

00:13:50: Und sie auch isoliert von einander operativ umsetzen sich selbst nachteilig positionieren Um nicht zu sagen Sich Selbstschaden Warum?

00:14:03: Wir haben heute die technischen Möglichkeiten und Instrumente und sehr viele, sehr gute Informationen zu den Interaktionen im Unternehmen also außerhalb des Unternehmens zusammen.

00:14:20: Und eine Theorie ist mir ganz wichtig die ich immer wieder auch in Buchunternehmen Kommunikation neu gestalten das erste Mal veröffentlicht habe aber immer wieder bewusst anspreche Marketing- und Vertrieb haben den Produktkunden Unternehmenskommunikation, Kommunikatoren haben den Informationskunden.

00:14:39: Wir möchten das Journalisten und das Lobbyisten, der Stakeholder unsere Information des Unterneemens kaufen oder Anführungszeichen um sie in unserem Sinn, in unserem Sentiment zu distribuieren – und das möglichst schnell und möglichst breit!

00:14:54: Der Informationsgrund.

00:14:56: Und was wir auch nicht unterschätzen dürfen im HR-Bereich Personalmanagement haben wir den Jobkunden Job suchende oder gute Mitarbeiter, unsere Jobs und dann für Zeichen kaufen.

00:15:10: Und da geht es darum, dass wir unser Unternehmen, unsere Manager stimmig verkaufen, platzieren.

00:15:17: Das heißt eigentlich, Wir können diese Lehren von der Customer-Journey, von der Bayer-JOURNEY, von Marketing & Vertrieb auf Unternehmenskommunikation aber auch HR umlegen.

00:15:30: Für mich ist Methoden unserer Durchwissenschaftler sind das die gleichen strukturellen Basiselemente.

00:15:35: Das bedeutet, wenn wir uns dessen bewusst sind dass ich natürlich zwischen Marketing, Vertrieb, Kommunikation und Service hier die gleichen Instrumente, die gleichen Konzepte verwenden kann um dann letzten Endes die gesammelten Informationen zu den Interaktionen zusammenzupacken was passiert dann quantitativ?

00:15:56: Die Anzahl der Informationen der Signale steigt und dadurch aus reiner Statistik heraus steigt auch die Validität meiner generierten Information.

00:16:05: Und wenn ich dann noch ein Verstehensmodell, wie wir es im Rahmen dieses EU Hochschulsspin-Offs dem einzigen Verstehnensmodellen und das Standing Model von Prediktores verwende, dann bekomme ich evidenzbasierte nicht hallucinierte und auch nicht dockenbegrenze also nicht vergessene nächste beste Maße im Rahmen der Entscheidungsfindung.

00:16:24: Das ist genau der Punkt!

00:16:25: Weil auf dieser Basis kann ich dann – wenn ich Produktkommunikation mache für Marketingvertrieb – die Elemente aus dem Bereich Service Unternehmenskommunikation verwenden.

00:16:35: Und man darf ja auch eines nicht vergessen, gerade im Bitubi-Bereich haben wir auch das Phänomen wie im Automobilbereich da sich nicht immer ein Produkt verkauft die größte Marge habe sondern eben im Service.

00:16:46: und dann hab ich einige Artikel bei CMM-DreiSechzig und auch Vorträge gehalten weil Service ist keine Abteilung sie ist eine Unternehnenshaltung Die für mich in dieser Fahrlandsforschung Marketing Kommunikation Vertrieb und Service zusammengeführt gehört.

00:17:03: Wenn man das jetzt zusammenfassen möchte, eigentlich ist es mir egal wie das im Organikram sich darstellt.

00:17:10: Entscheidend ist, wie wird das gelebt?

00:17:12: Und das hängt wieder um von der Führungskraft ab – von den Führungskräften.

00:17:16: und wir haben auch ein anderes Vorstandsprojekt abgeschlossen.

00:17:20: Alpha war gestern!

00:17:21: Wir haben gesehen….

00:17:22: Das hat mich immer bewegt weil ich war immer schon der Meinung dass Frauen die besseren Führungenskräfte sind.

00:17:29: Das haben wir dann in der Geschichte, in der anderen Forschung versucht zu definieren kann das den Stimmen.

00:17:35: Und es war ganz spannend.

00:17:36: erst kürzlich ist jetzt auch eine ARD-Studie glaube ich war das alles.

00:17:39: herausgekommen ist dass die Frau nicht nur in der Ahnung Vorgeschichte ja Urgeschichte Die Familie betreut hat sondern sie war auf der Jagd.

00:17:47: die Frau Sie hatte also dieses jegliche Element und das war ganz interessant.

00:17:51: In der Arbeit sind wir drauf gekommen.

00:17:53: In der Nachrichtszeit brauchen wird ein Altvertyp Führung Fokus für den Wiederaufbau.

00:18:00: In der heutigen Zeit, epistemisch schoze kulturell brauchen wir mehr und mehr dieses verbindende inklusive Element der weiblichen Figur.

00:18:11: Und vor diesem Hintergrund hat sich meine mit mir immer in drinste schon umgetragenen Theorie dass die weibliche Elemente im Menschen, die besseren Führungselement sind ja in der heutige Zeit eigentlich sich dadurch erklären lassen.

00:18:24: und Alfa war gestern hunderte Jahre lang mit Dominanz verwechselt.

00:18:29: und genau diese Veränderung brauchen wir, dann sind wir wieder beim Bogen.

00:18:32: Ob es im Organigramm steht oder nicht ist für mich, wenn ich Organisationen anbekleide, das second year, es geht um die Führung.

00:18:39: Führungen bedeutet die Möcher zur Veränderungen und eine Führungsgrafik für mich ein guter Trainer, ein Enabler, ein Coach der eine einzige Aufgabe hat nämlich dafür zu sorgen dass seine Mitarbeiter in den Englischen sagt man auch die Enttrustees übersetzt die Anvertrauten Dass die einen Safe Space haben, dass sie infrastrukturell technisch-tymbolisch, strukturel brauchen um erfolgreich sein zu können.

00:19:03: Und wenn ich dann Unternehmen oder Unternehmen ja begleite wo ich frage was ist das wichtigste im Unternehmen?

00:19:08: Also ein Mittelständler, ein tolles Produkt aber wird scheitern.

00:19:11: Ich habe ihn gefragt Was ist das Wichtigste für dich im Unternehmen?

00:19:14: Sagt er ich Habe ich so wunderbar?

00:19:17: Nach drei Wochen hab ich das Projekt Das man dort beendet Weil mit einer solchen Führungsperson kannst du nur scheittern.

00:19:23: also Ja, Marketing gehört zu Vertriebs-Service zusammen und Unternehmenskommunikation.

00:19:30: Und letzten Endes ob Organogramm oder nicht ist für mich InitialSecondair entscheidend.

00:19:35: was wird gelebt?

00:19:36: Habe ich eine Führungskultur die mir ermöglicht die Teamleiter aus Vertriebes Service Produktverkauf von Kommunikation zusammenzubringen dass sie auch das Potenziale Synergie der Symbiose verstehen?

00:19:49: und wenn ich als Führungskraft identisch Simig bin dann schaffe

00:19:53: Sehr, sehr stark.

00:19:54: Ich versuche mal drei Punkte, fallen mir eins zusammen.

00:19:57: also zum einen interne Kultur muss zur externen Botschaft passen.

00:20:00: ist eine das zweite ein spannender spannende Ähnlichkeit zum professionellen verhandeln.

00:20:07: und im professionellen Verhandeln wird auch unterschiedend verhandle ich in der Salami-Taktik eines nach dem anderen Und finde dann häufig den Kompromiss nur und gehe ins Verteilungsverhandeln wer bekommt das größere Stück des Salamis?

00:20:21: oder verhandel ich in Paketen und fasse Dinge eben zusammen, und versuche hier da wo es mir weniger wichtig ist ab-und zuzugeben.

00:20:30: Und da wo's dem anderen weniger wichtig is mehr abzubekommen – und seh das große Ganze!

00:20:35: Das ist so eine Ähnlichkeit die mir gerade so ein bisschen aufgefallen ist.

00:20:39: Und das dritte was das Thema Frauen und Führung angeht ich finde dass auch sehr sehr spannend und ja das ist sicherlich kulturelles was gesellschaftlich über die jahre entstanden ist wie menschen glauben führen zu müssen und ich würde da viel weniger gern geschlechter spezifisch agieren sondern wenn ich deine beiträge lese dann ist ja für dir auch immer wichtig klarzustellen korrigier mich, wenn ich das falsch lieg es geht nicht um wissen sonder nur kompetenz.

00:21:05: ja so ist es.

00:21:07: Ja und so das heißt wir müssen ansetzen in der kompetenz und wenn ich gesellschaftlichen zurück gehe dann wurde Männern vor allem immer suggeriert Du darfst nicht schwach sein.

00:21:18: Und daraus entwickeln wir Minderwertigkeitskomplexe und Statusgehabe, ich nenn's immer so liebevoll Uga-Uga-Mentalität ja?

00:21:28: Um bei den Frauen war es aber gesellschaftlich und das heißt weder dass das gut oder schlecht ist sondern dass die Gesellschaft das so trainiert hat.

00:21:34: du musst aber bescheiden sein und du darfst für dich nicht einstehen denn du bist weniger wertvoll als der Mann.

00:21:41: Und daraus entwickelt sich dann bei den Männern der Minderwert, bei den Frauen teilweise die Scham.

00:21:46: Spannend ja!

00:21:47: Daher braucht es natürlich auf beiden Ebenen wiederum um eine Balance herzustellen... ...die Chance und da sind wir dran dass Frauen selbstbewusster agieren, das aber nicht spielen müssen sondern auch wirklich spüren und dass Männer sich erlauben dürfen mehr Schwäche- und Verletzlichkeit zu zeigen denn selbst wenn sie's tun sind so immer noch in der Außenwirkung stark genug vertreten?

00:22:09: Stimmt ja!

00:22:10: Und das ist so eine Kunst, die ich auch versuche dann im Coaching zum Beispiel herzustellen.

00:22:14: Aber wie spannend aus unterschiedlichen Perspektiven da drauf zu schauen!

00:22:18: Sehr gut zusammengefasst absolut ja finde ich gut.

00:22:22: Dann lass mal weiter rennen weil es war eine super Antwort und ich bin noch gespannt auf ein zwei Themen nämlich Ich würde gerne mal gern Marketing-und Verhandlung zusammenrennen.

00:22:31: Marketing bereitet im Grunde ne Verhandlungen vor lange bevor zwei Menschen miteinander am Tisch sitzen Und du hast vorhin von Harvard gesprochen.

00:22:39: Ich war auch dort und durfte unter anderem von Professor James Sabineus unterrichtet werden, der hat zusammen mit seinem Partner David Lex ein Unternehmen und teilt sich einen Lehrstuhl und hat in den USA die Three-D Negotiation entwickelt – das dreidimensionale Verhandeln nicht nur am Tisch um die Deal Structure sondern eben auch abseits!

00:22:58: Das Tisches.

00:22:59: und da spielt natürlich eventuell eben auch das Marketing oder die Außendarstellung mit rein.

00:23:06: Und meine Frage, würdest du sagen, gutes Marketing verändert bereits die Machtverhältnisse einer späteren Verhandlung?

00:23:13: Macht-Verhältnis ist für mich ein sehr starkes Wort.

00:23:18: Lass es mich so formulieren.

00:23:19: Marketing kann etwas verändern!

00:23:22: Ich störe mich ein bisschen an dem Wort Macht, weil in der heutigen Zeit glaube ich sind jene Unternehmen erfolgreich die auf Augenhöhe die Kunden betreuen und begleiten.

00:23:34: Dann lass mich kurz korrigieren damit du für deine Frage klarer bist, wie ich es gemeint habe.

00:23:40: Also das ging mir tatsächlich um Verhandlungsmacht also im Sinne von eine starke Verhandlungsposition aber nicht im Beherrschen.

00:23:47: Ja

00:23:48: da gehe ich voll mit, diesbezüglich mit dieser Adjustierung weil durch die richtigen Maßnahmen Eben nicht Datenblind zu sein, durch Datengetriebe in das Marketing.

00:23:59: Unterstützt mit den entscheidenden Instrumenten dadurch auch der entstehende Transparenz über den reifen Gratikunden.

00:24:06: wo steht dem Rahmen der Tschörne?

00:24:07: Bin ich noch bei der Bewusstsein oder bin schon bei der Überlegung?

00:24:10: Im dann erlernen der richtigen USBs oder auch bei Predigtores haben wir für große Unternehmer wie Deutsche Post zum Beispiel auch dann im Inner- und Außenfeld ist völlig neu Target Audience, also Zielgruppen definiert.

00:24:22: Und seit Jahren ist eine große raus von dem Marketing das Thema der Personas, also der archätypische Beschreibung der potenziellen Kunden.

00:24:29: Viele Unternehmen haben noch gar keine Personas oder haben sie im Vorbeigend definiert und Verstehensmonteile wie jenes von diesem EU Projektprediktoris generieren aus den Signalen sehr feine agile Zielgruppe und mit diesen Zielgruppen auch die Bedürfnisse der Zielgruppe.

00:24:47: Die Beignets, warum kauft jemand?

00:24:50: Und auf dieser Basis dann natürlich auch meine Marketing-Botschaft, meine Kommunikationsbotschaft in Form von digitalen Zwillingern in diesem Verstehensmodell vorab zu testen wie konvertiert die Botschaft?

00:25:02: Innovationsdimensionen, in Vertrauensdimension usw.

00:25:06: und bereits optimierte Botschaft ausspielen zu können.

00:25:09: Das heißt also ja!

00:25:11: Mit den richtigen Prozessen den richtigen Tools an den Touchpoints, kann ich Informationen und Signale sammeln um in weiterer Folge die richtigen Maßnahmen, richtigen Informationen, richtige Kontextinformationen auszuspielen.

00:25:25: Damit ich mir im Wettbewerb im Orchester mit dem Markt teilnehme von vornherein das richtige Positioning, das Setting erarbeite zu der Verkaufsanbahn und zur Anfrage zum Angebot kommt, entsprechend dann auch schon geschort listed zu sein um in die finalen Gespräche zu kommen.

00:25:48: Und wichtig Fun Fact!

00:25:49: Achtzig bis fünfundachzig Prozent der Bayer Journey gerade im BTOB Bereich findet bereits statt ohne dass der Lieferant also ich als Unternehmer davon Bescheid weiß.

00:26:01: Diese Recherche finden ohne uns statt und da müssen wir dort sein mit den richtigen Informationen an den richtigem Touchpoint, dem richtigen Medien in der richtigen Aufbereitung.

00:26:10: Dass wir von diesen Bi-Communities – und im BtoB habe ich ja nicht den einen Käufer, da hab' ich hier fünf, sechs Leute sitzen, Fernand seinen Projektmenschen, Ingenieur usw.

00:26:19: Und genau auch innerhalb dieser Bi-Comunities die richtigen Zielgruppen zu erreichen mit den richtigen Argumenten.

00:26:25: Und dann habe ich natürlich eine vorvorable Position im Vergleich zu jenen Unternehmen, die eben genau diese symbiotische Arbeit von Marketing, Vertrieb, Service und Unternehmenskommunikation nicht digital enable aufgesetzt haben und auch klassisches BtoB-Marketing machen wie man es vor zwanzig dreißig Jahren gemacht hat wo man Artikel schaltet, wo man auf Messen geht teure Messen schaltet aber besucht... Dann kann ich mir ja eine wesentlich bessere Ausgangsposition für die finalen Verhandlungen schaffen.

00:27:05: Wie verrückt, dass das eine Woche später, sagst du es geht ums Orchester und teilweise um Archetypen.

00:27:10: Weil es ist ja auch immer diese Frage welche Informationen braucht ein Kunde emotional damit er ne Entscheidung vor sich selbst recht fertigen kann?

00:27:17: Und dann macht das natürlich Sinn zum einen zu erkennen alle Archetypens sind in uns drin!

00:27:23: Wie sind sie in Balance und wo übersteigern Sie?

00:27:26: Und wo ist aber unsere Präferenz?

00:27:28: natürlich.

00:27:29: Da ist die Frage, welche Präference-Bereiche haben die Kunden... Aber es ist eben ein Orchester!

00:27:34: Immer wenn ein Instrument zu laut spielt, dann wird's schwierig.

00:27:38: Das ist auch in der Bayer's Journey in der Außenansprache, dass da eine sehr gelungene Sensibilität benötigt um das so herzustellen.

00:27:48: Also super coole Antwort.

00:27:51: Ja du Ich will ja gerne deine Zeit gar nicht so, ich könnte jetzt mal ein paar Stunden mit dir sprechen.

00:27:55: Aber so eins, zwei Fragen habe ich noch weil du stehst ja auch für die Bezeichnung predictive intelligence.

00:28:03: und was kann predictive intelligence?

00:28:05: Was klassische Business Intelligence nicht kann?

00:28:08: vielleicht auch einführend erklär uns mal predictive intelligence so dass es auch ein Unternehmer versteht der weder Data Scientist noch KI Experte ist.

00:28:18: Ja vielen Dank für diese tolle wunderbare Frage.

00:28:20: einen Ein so ein Lieblingsthema von mir.

00:28:23: Das Thema kommt aus der eigenen Erfahrung, und zwar war ich im Jahr twenty-fünfzehn, sechzehnt, siebzehn globaler Marketingdirektor bei einem Industrieunternehmen Und ich fand mich in so einem Life changing Meeting wieder, da war ich eingeladen und das neue Vertriebsdirektor für Amerika Für den Bereich Wasserpunkten Unter zweiter Gast war der Verkaufsschiff für Südamerker für dem Bereich Bergbau.

00:28:46: Warum sage ich das?

00:28:48: Der eine war für einen Markt Nordamerika und für eine unserer vier Industrien verantwortlich, der andere war für Südamerker.

00:28:54: Und wieder meine andere Branche zuständig.

00:28:57: Ich musste jetzt dann in kurzer Zeit entscheiden oder sollte – ich habe es da nicht gemacht – in welche Messen, in welche Kampagnen, in welchen Magazinen werde ich, welchen Anteil meines ohne entsperrlichen Budgets investieren?

00:29:11: Wir haben über Märkte gesprochen und diese einen.

00:29:14: Portal-Hammvertriebsleute können sich sehr gut selbst vermarkten!

00:29:17: Die wurden mit großem Bericht, großen Zahlen, Marktzahlen, Millionen herumgeworfen.

00:29:21: Ich habe die Leute zuerst mal niemanden vertrauen.

00:29:24: Ich muss es auch belegen können.

00:29:26: Dann hab ich einen Mitarbeiter gebeten, er soll immer Marktzahlen bringen.

00:29:28: Nach einer halben Stunde kamen wir in den Hunderten Seiten, die ich natürlich nicht an so einem Moment in diesem Moment bearbeiten konnte.

00:29:34: und was habe ich gemacht?

00:29:35: Taktisch Zeitgespielt!

00:29:36: Ich habe sie gebetet mir auf drei, vier Seiten verabraubendfühlen, die Märkte und Entwicklungen zu dokumentieren.

00:29:45: Zu diesem Zeitpunkt habe ich gesehen.

00:29:46: Wir haben angefangen mit Axel, damals gab es noch kein Power BI oder geschweige den Chatchi BD.

00:29:51: Wir begonnen unsere Industriedatenbanken die relevanten Marktentwicklungen zu ziehen und dann in einen Axel zu backen.

00:29:57: Wichtig waren wir die sogenannten Slicer.

00:30:00: das heißt Ich muss dem Stande sein wie hatten damals vier Industrielehmunternehmern für Nordamerkerindustrie A herausziehen zu können und hingegen für Eduardo, unseren Chef für Südamerker.

00:30:11: Für den südelamerikanischen Markt und den Bergbau.

00:30:14: Ich musste die Datenabschnitte, Datensegmente herausziehen weil den Eduard-Listen in Südamerkereindustrie nicht die Wasser pumpen sondern nur die Bergbaubumpen.

00:30:22: also ich musste auch die Möglichkeit haben die einzelnen Datenabschnitte herauszuziehen damit ich weiß wie groß ist das Volumen einer unserer Industrien in einer gewissen Region?

00:30:32: Zu diesem Zeitpunkt habe ich dann gesehen, wunderbar.

00:30:33: Ich hatte dann diese Excel-Schieds und da kam auch Paubeei.

00:30:36: Wir haben das dann migriert und auch unseren Vertriebsleuten an die Hand gegeben.

00:30:39: Aber ich hab damals gesehen es ist nicht die Business Intelligence, die mir eigentlich hilft.

00:30:44: weil was muss ich denn wissen?

00:30:45: Ich muss wissen prädiktiv wo tun sich in Zukunft Absatzpotenziale auf, weil dann muss ich heute bereits dort investieren und präsenten damit ich dann wenn das Potential reif ist auch ernten kann.

00:30:56: Und dann begriffen schon die prädikative Intelligenz.

00:30:59: Dann habe ich das Buch geschrieben bei Springerflag, Predictive Intelligenz für Daten getriebene Menschen.

00:31:04: Weil ich hab gesehen wie du richtig sagst ein Data Scientist ist wirn kontextloser brillanter Rechner.

00:31:13: den Kontext haben die Geschäftsmanager so und es war mir ein Anliegen jetzt und ich war ja auch ein Ökonom Ich bin kein Data Scientiste aber immer angeeignet und wusste, wie die Mechanismen von Data Science funktionieren.

00:31:25: Damit ich mit diesen Tools arbeiten kann.

00:31:27: In der Grundschule auch so, du lernst zuerst Kopfrechtern... ...und erst dann mit dem Taschenrechner, weil wenn du den Kopf rechnen kannst,... ...dann hilft doch das beste Tool nix.

00:31:33: A fool with a tool remains a fool!

00:31:34: Und dann habe ich begonnen, mit prädiktive Intelligenz mich zu beschäftigen.

00:31:38: Was ist das?

00:31:39: Controlling, Business Intelligence is'n Blick in die Vergangenheit.

00:31:43: Sprichwörtlich, mit Folges auf der Autobahn mit hundert dreißig... ...uncontrolling and business intelligence haben den Blick in den

00:31:49: Rückspiegel.".

00:31:50: Das hilft uns de facto nicht weiter.

00:31:51: Es entstand dann die prädiktive Analytik, das heißt Daten wären das was Excel auch kann.

00:31:57: also no rocket science.

00:31:58: Daten werden statisch und dynamisch extrapoliert.

00:32:01: Das kann man ja einfach machen wenn man zwei drei Datenpunkte hat.

00:32:03: auf Excel kann ich eine Trendlinie setzen ist genau das gleiche.

00:32:06: Also No Rocket Science wird einfach die Information wird extrapoliert.

00:32:09: Der Punkt ist aber wenn wir Technologie richtig nutzen Dann verschwenden wir nicht Zeit damit, dass wir noch mehr Dashboards, noch mehr Daten interpretieren und diskutieren.

00:32:19: So lassen uns eben eine Predictive Intelligence den nächsten besten.

00:32:26: Handlungsempfehlungen ableiten, weil dann sprechitiert über Mehrwertgenerierung.

00:32:29: Weil das System generiert mit dann nicht mehr Dashboards noch mehr Zahlen, sondern sagt Variante eins zwei oder drei sind die maximal konvertieren.

00:32:35: und es fängt an.

00:32:36: bei ausbildung.de haben wir das als Teil der Bertelsmann Gruppe für die Ausbildungsplattform gemacht, für Diktok-Kampagnen.

00:32:43: welche wäre die beste nächste maximale Diktorkampagne?

00:32:46: Oder bei AMS Ostern?

00:32:47: Haben wir den nächsten besten Kommunikationsmaßnahmen generiert?

00:32:50: oder bei der deutschen Bostdll die nächsten besten kommunikationen Maßnahmen für die Internetmitwörter, dass ich bekomme konkrete Handlungsempfehlungen.

00:32:57: Darüber kann ich diskutieren!

00:32:58: Das bedeutet aber... ...dass ich natürlich mir bewusst sein muss das Large-Language-Modelle also große Sprachmodelle hier nicht das Tool oder die Technologie der Wahl sein können.

00:33:12: Warum?

00:33:13: Large heißt große Datenmengen.

00:33:15: Large Language-Modelle sind mit dem gesamten Internet in Müll trainiert.

00:33:18: Darum haben wir die Diskriminierungen und Beisen usw.. Das ist nicht gut.

00:33:22: Das Zweite ist Sprachmodelle, Language-Modelle sind Sprachwahrscheinlichkeitsdasche Rechner.

00:33:28: Nicht mehr!

00:33:29: Das heißt sie verstehen gar nichts.

00:33:30: Sie gehen verstehen nur vor und versuchen nur das nächste maximal bestbassendste Wort zu generieren.

00:33:38: Und daraus entsteht dann eine Antwort.

00:33:40: Was heißt wenn sie nichts wissen?

00:33:42: Vergessen sie sich haluzionieren.

00:33:44: Wenn man dort, wenn man in Chatchi-Bidi-Boy Plexi heute einen Excel-Sheet mit Zahlen oder ein Unternehmensbilanz hoch lädt dann kann man in neunzehnt der Fälle davon ausgehen, das ist nicht richtig.

00:33:54: Weil ein Sprachmodell einfach nicht rechnen kann!

00:33:56: Ist ja auch kein Rechmodel zu einem Sprach-Modell.

00:33:58: Das heißt diese Systeme haben eine Tokenbegrenzung, d. h. nur ein gewisser Bereich an Informationen kann gespeichert werden.

00:34:04: Wenn die überschritten wird sagt mir das Modell nicht du pass auf ich haluziniere jetzt weil das Speich überschritten soll.

00:34:10: das System haluzioniert einfach Ich merke nicht wann es kippt und das gefährlich D. h., Token Begrenzungen, Speicherbegrenzen führt zur Haluzination Und das passiert in Transparenz.

00:34:20: Das ist natürlich für mich im Business-Kontext extrem gefährlich.

00:34:24: Darum haben wir damals, seit Jahrzehnten bereits mit der Methodik und Strukturarbeit für ein Verstehensmodell entwickelt – einer der Steining-Modellen.

00:34:32: Dass heute nicht halsiniert, nicht tokenbegrenzt ist, d.h.

00:34:36: jeden Tag damit präziser wird!

00:34:38: Mehrere Unternehmen erkennen ja heute, dass LLMs oder Systeme die sich mit LLm betreiben wie das Reiten eines toten Pferdes sind weil OpenAI hat ja auch die Investition in das Modell gestoppt, weil sie gesehen hatten.

00:34:50: Das System wird mit mehr Daten nicht noch besser.

00:34:53: Der Scheitelpunkt ist erreicht!

00:34:56: die Qualität nicht mehr zunimmt.

00:34:58: Das heißt, predictive intelligence eine decision intelligence und recommendation intelligence basiert auf Nicht-large Language Modellen sondern auf understanding Model, die also Kontext und Semantik verstehen und dadurch mehr Evidenz basiert ohne Halluzination, ohne vergessen transparent.

00:35:14: nächste beste Maßnahme generieren.

00:35:16: Und das ist für mich nachhaltige Sicherung von Wettbebsvorteilen gerade vor dem Mittelstand Und es ist gerade ein guter Zeit, und weil die Vorarbeiten wurden geleistet.

00:35:25: Wir haben jetzt mit Predictoris die erste Auskopplung also eine Decision Intelligence Service für den Bereich Marketing, Brining & Kommunikation wo wir es geschafft hatten ökonomisch dass er mittlerweile in Dreischlägen bereich zwischen fünfhundert und neunhundert Euro pro Monat Unternehmen solche Systeme zur Verfügung zu stellen.

00:35:43: Und das war der Ansatz, der Forschung dass wir gerade in der Dachregion dem so wichtigen Mittelstand den hidden Champions die nicht weltweit Vertriebsmannschaften haben wie große Konzerne und auch kleine Budgets haben hier die Möglichkeit geben können von diesen Gämen des wissenschaftlichen Projektes.

00:35:57: damit sind wir weltweit einzigartiger zu profitieren.

00:36:00: Das zeigt auch wieder nach deiner Kino, die ich damals zu zweiundzwanzig gehört habe.

00:36:04: Wie unfassbar gut es dir gelingt hoch komplexe Dinge runterzubrechen.

00:36:08: und gerade dieser Unterschied zwischen Larch-Language-Modell... Und eurer Lösung unter anderem?

00:36:15: Ja, das ist ein Anderstanding-Model genau!

00:36:17: Weil es

00:36:17: im Toursprache Neurosymbolik, Algorithmik und Intelligentagenten verbindet und dadurch kann er eben nicht nur sprechen sondern auch verstehen und rechnen.

00:36:25: Das ist dein Unterschied.

00:36:26: Ich kenne es ja auch als in meiner Rolle, als Rechtsanwalt.

00:36:28: Mittlerweile kommt fast jeder Kunde und will helfen... ...und hat auf ChatGPT irgendwas nachgefragt.

00:36:34: Und ich sage immer entweder wir vergessen was du mir geschickt hast oder wir machen auf stundenhonorer Basis wenn's nicht ohnehin vereinbart ist,... ...dass ich mir das gerne anschaue aber im Zweifel ist es nicht brauchbar.

00:36:44: Richtig!

00:36:45: Es ist wirklich krass wie auch gezielt Informationen hochgeladen werden also sehr komplexes Thema.

00:36:52: deswegen macht absolut Sinn sich mit dem Thema Understanding Modeller weiter zu befassen gerne auch in Show Notes, wenn du mir einen Link zur Verfügung stellst.

00:37:00: Gebe ich da mal was rein?

00:37:01: Okay!

00:37:02: Letztes größeres Thema oder letztes Thema das mich noch interessiert in Verbindung auch damit dass ich ja auch eine Organisationsentwicklung unterwegs bin und du zum Thema Unternehmenskommunikationen und Wahrhaftigkeit veröffentlicht hast und da einfach, ich weiß es ist eine weitere Frage aber vielleicht gelingt auch irgendwo eine spezifische Einordnung.

00:37:20: Was ist aus deiner Sicht heute die zentrale Aufgabe von Unternehmenskommunikation?

00:37:25: Die

00:37:25: zentralen Aufgabe der Unternehnenskombination ist, ich glaube sie besteht aus mehreren Teilbereichen.

00:37:31: Aber wenn man das zusammenfassend definieren möchte, ist es sicherzustellen dass im Innen- und Außenverhältnis die Zielsetzung Risikominimierend, maximal konvertierend kommuniziert wird.

00:37:47: Was heißt das?

00:37:48: Der Nehmenskommunikation muss heute endlich von dem analogen Zeitalter wo wir mit Axlesheets One-to-One Kommunikation mit Journalisten machen sich lösen durch neue Technologien um hier twenty for seven dreiechzig Grad Signale zu sammeln.

00:38:02: und das bedeutet eben und bedingt ihm auch die synergetische Arbeit mit Marketing Vertrieb Service und Kommunikations Um durch Verstehensmodelle zu erkennen, wann entstehen welche Signale in welchem Settiment?

00:38:15: In unserem kommunikativen Ökosystem.

00:38:17: Um zu entscheiden reagieren wir oder regieren nicht.

00:38:20: soll ich also eine negative Kommunikation kommentieren und damit dem Gesamten eine größere Welle verschaffen?

00:38:25: oder soll ich das durchrauschen lassen?

00:38:27: haben oft gesehen bei kommunikativer Krisen wo dann reagiert wurde und dann erst der Schittsturm entstanden ist.

00:38:31: hätte es unternehmern nicht reagiert wäre nichts passiert.

00:38:33: wahrscheinlich aber eben auch wenn ich reagiere zu wissen was wird wie konvertieren Und vorab ex-Antest, das prädiktiv zu optimieren und dann entsprechend hier risikominimierend schadensabwendend maximal positionierend agieren zu können in Sinnesunternehmens.

00:38:50: Das aber auch vertikal nämlich über die gesamten Ebenen der Organisation.

00:38:55: Wir haben Unternehmen, große Automobilkonzerne, die heute unser Verstehungsmodell von Predigtores eben auch für das CEO Positioning nutzen, aber eben auch große Konzerne wie für die interne Kommunikation, wo es um Unsicherheiten ging mit Zöllen usw.

00:39:09: Das ist eigentlich die Aufgabe hier als Leitstern zu dienen.

00:39:15: und wir sprechen nicht mehr von one-to-one Kommunikations von all to all Interaktion weil die Zielgruppen mischen sich, die Kanäle mischen sie sich und das vor allem twenty four seven trenzechzig Grad.

00:39:24: Und dazu bedarf es aber auch dass die Unternehmenskommunikatoren sich neu aufstellen der neuen Aufgaben bewusst sind, der neuen Technologien bewusst sind mit der letzten Technologie den letzten Konzepten hier arbeiten zu können.

00:39:37: Also könnte man quasi sagen, vom reaktiven mehr ins proaktive?

00:39:43: Interaktiv agilprediktiven ja und da haben wir eben auch dieses Reifegraubmodell unter Unternehmenskommunikationen, vierundzwanzig publizierte im Rahmen des Buches Unternehmen Kommunikation Neugestalten ist bei Springer Verlag geschehen.

00:39:55: Das haben wir genau hergeleitet um auch das sind auch in dem Buch gibt es auch genaue Templates damit man in kurzer Zeit als Unternehmenskommunikator die eigene Abteilung gut aufstellen kann.

00:40:05: Wegweise!

00:40:06: Super, also deswegen ihr merkt wir müssen auch mal zu einem Ende kommen aber es könnte noch ewig weitergehen.

00:40:11: Wir haben da ein großartiges Buch template-based management gar nicht erwähnt.

00:40:16: Aber gerade auch das ist ein ganz wichtiges Thema und vielleicht sieht man sich ja auch zweimal.

00:40:21: lieber Uwe Herzlichen, herzlichen Dank für deine Zeit.

00:40:25: Für deine Klarheit und vor allem auch für die Verbindung zwischen dieser wissenschaftlichen Tiefe auf der einen Seite und der praktischen Umsetzbarkeit auf der anderen.

00:40:33: Also vom ganzen Herzen vielen Dank, es war ein purer Genuss.

00:40:36: Danke dir vielmals für die Einladung!

00:40:37: Ich hoffe ich konnte deine Fragen nicht zu langartig beantworten und ich freue mich wenn man dir mir auf LinkedIn folgt und wenn es Fragen gibt und ich hoffe einfach baldiges Wiedersehen lieber Christian.

00:40:50: Vielen Dank für die.

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