032 NegotEmotion Adrian Schweizer Interview (Flow u.a.)

Shownotes

Flow – wenn plötzlich alles läuft | mit Adrian Schweizer

Was passiert eigentlich, wenn wir völlig in einer Sache aufgehen? Wenn wir hoch konzentriert sind, die Zeit vergessen und Handeln und Denken plötzlich fast mühelos ineinandergreifen?

Dann sind wir im Flow.

In dieser Folge von NegotEmotion spreche ich mit Adrian Schweizer über einen Zustand, den wahrscheinlich fast jeder kennt – und den wir trotzdem erstaunlich selten bewusst herbeiführen können.

Und das Gespräch selbst? War erfreulich wenig theoretisch. 😊

Adrian und ich sprechen launig, persönlich und mit der einen oder anderen gedanklichen Schleife darüber, was Flow eigentlich ist, wie er entsteht und warum er für Leistung, Kreativität und persönliche Entwicklung so spannend ist.

Was mir an unserem Gespräch besonders gefallen hat: Wir betrachten Flow nicht als irgendeinen mystischen Ausnahmezustand, sondern als etwas sehr Menschliches – und zugleich als Einladung, genauer hinzuschauen, wann wir wirklich ganz bei einer Sache sind.

Denn vielleicht ist die spannendere Frage gar nicht: „Wie komme ich in den Flow?“

Sondern: „Was tue ich eigentlich regelmäßig, das mich davon abhält?“

Adrian beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit diesem Thema und vermittelt sein Wissen auch in einer eigenen Weiterbildung, z. B. im Oktober 2026.

https://www.wuest-coaching.de/nlp-auffrischer-flow-manipulation-und-deren-abwehr.html

Wenn Du Dich intensiver mit Flow beschäftigen und lernen möchtest, wie sich die zugrunde liegenden Prinzipien praktisch nutzen lassen, findest Du dort die Möglichkeit, tiefer in das Thema einzusteigen.

Zum Thema Coaching mit Adrian findest du hier etwas: https://www.akasor.de/ausbildung/beratung-supervision/business-coach-bc/einleitung und natürlich seine lesenswerten Bücher in jedem guten Fachhandel.

🎧 Eine Folge über Flow, Leistung, Leichtigkeit und die faszinierende Erfahrung, für einen Moment so sehr in einer Sache aufzugehen, dass der Rest der Welt ein kleines bisschen unwichtiger wird.

Viel Freude beim Zuhören!

Chris Wermke | NegotEmotion

Meine Homepage: https://cwermke.de Du magst mich für dein Unternehmen als Trainer buchen oder im 1:1 für ein Coaching? Nimm gerne Kontakt zu mir über meine Homepage auf.

Folge mir auf LinkedIn: https://linkedin.com/in/christian-wermke Folge mir auf Instagram: https://instagram.com/christian.wermke

Meine nächsten offenen Resilienz- und Stressreguationskurse: ab September 2026 Level 1: https://christian-wermke.coachy.net/lp/mesource

Level 2: https://christian-wermke.coachy.net/lp/mesource-2/

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Negoti-Motion.

00:00:03: Auf meinen heutigen Gast freue ich mich ganz besonders und das hat nicht nur fachliche Gründe, denn Arteian Schweitzer gehört zu den Menschen die mich auf meinem eigenen Weg in die Persönlichkeitsentwicklung schon sehr früh begleitet haben.

00:00:17: er war einer meiner ersten Ausbilder und damit eine der Menschen durch die Ich begonnen habe mich noch intensiver mit Kommunikation Coaching unter Frage zu beschäftigen was Menschen wirklich verändert.

00:00:29: Adrians eigener Weg ist dabei mindestens genauso spannend.

00:00:33: Er ist Jurist, arbeitete zunächst als Wirtschaftsanwalt in Zürich und stellte irgendwann fest das Recht zwar Konflikte entscheiden kann sie damit aber noch lange nicht immer gelöst sind.

00:00:45: er bildete sich in Psychologie- und Kommunikationswissenschaften weiter studierte an der Harvard Law School Verhandlungen und Mediation und absolvierte seine NLP Ausbildung unter anderem bei einigen der prägenden Persönlichkeiten dieses Ansatzes.

00:00:59: Seit Anfang der neunziger Jahre arbeitet er international als Mediator, Executive Coach, Trainer und Konfliktlösungsberater.

00:01:07: Und er hat sein Wissen immer wieder auch zu Papier gebracht!

00:01:11: Gemeinsam mit Rainer Ponschab veröffentlichte unter anderem das Grundlagenwerk Kooperation statt Konfrontation neue Wege anwaltlichen Verhandelns.

00:01:19: Und später entstand dann das mehr als tausendseitige umfassende, treibändige Werk Konfliktlösung ohne Gericht über Wirtschaftsmediationen, Coachingnachhaltigkeiten.

00:01:28: Auch dieses Jahr kam wieder ein neues Werk raus.

00:01:30: die Steinzeit ist vorbei auch ein Wirtschafts mediationsbuch.

00:01:34: also da sieht man schon die Schwerpunkte so'n bisschen.

00:01:36: aber heute Da möchte ich mit Adrian einen anderen Zustand besprechen den wahrscheinlich fast jeder von uns schon mal erlebt hat und dem wir trotzdem erstaunlich schwer greifen können.

00:01:48: Das ist Flow, diesen besonderen Moment in dem wir völlig in dem aufgehen was wir gerade tun hochkonzentriert sein ohne uns verkrampft konzentrieren zu müssen.

00:01:59: Wir leisten viel ohne dass es sich nach großer Anstrengung anfühlt.

00:02:03: ich bin super gespannt und lieber Adrian du hast mich vor vielen Jahren ein Stück offen meinem eigenen Weg begleitet und umso mehr freue ich mich das wir heute hier sitzen und ich dieses mal die Fragen stellen darf.

00:02:13: herzlich willkommen bei NicotiMotion

00:02:17: Christian, ganz herzlichen Dank für die wunderbare Einleitung.

00:02:23: Ich habe noch nichts hinzuzufügen.

00:02:24: Ich freue mich natürlich, dass du sagst ich hätte doch einen gewissen Einfluss auf deine Entwicklung gehabt

00:02:32: ja?

00:02:33: Absolut!

00:02:34: Und das zum guten Zeitpunkt nämlich recht früh nach dem Studium letztendlich der Juristerei und dadurch dürfte ich auch ein Blick erlangen in andere Konfliktlösungstechniken.

00:02:46: War das schon vor zwanzig Jahren oder wann war das?

00:02:48: Weißt du, das ist sicherlich in den Nullerjahren.

00:02:50: Das

00:02:51: war...in den Nulla-Jahren!

00:02:52: Das war ich meine, zwei tausend sieben.

00:02:55: Ja wir haben uns glaube ich kennengelernt.

00:02:57: Du warst auch an der Mediationsausbildung.

00:02:59: Genau

00:03:00: korrekt.

00:03:01: An der Ferne Universität Hagen und dann Hast du Interesse gezeigt an meiner Ausbildung in Kommunikation, NLP, Coaching und so weiter?

00:03:12: Genau.

00:03:13: Ja ungefähr zwanzig Jahre hätt ich.

00:03:14: Da

00:03:14: warst du noch referent!

00:03:15: Und dann habe ich gesagt was ist das für eine verrückte Idee Neuro-Linguistisches programmieren?

00:03:21: Das war damals ja auch noch gar nicht so bekannt... wie es jetzt auch ist.

00:03:26: und jetzt haben wir schon das dreißigjährige Jubiläum vom Verband.

00:03:29: Aber lass uns jetzt mal einsteigen in das, was auch dich aktuell umtreibt dieses Thema Flow.

00:03:38: helfen mir zu verstehen wann entsteht Flow für Dich?

00:03:41: Und Wann warst Du das letzte Mal im Flow?

00:03:44: Okay ich wollte mal Folgendes sagen Ich habe in den nachtziger Jahren ja so ziemlich alles gemacht was die Eltern verboten hatten, außer Drogen und so weiter.

00:03:56: Aber ich habe längere Zeit in einer Künstlerkommune gelebt im Südschwarzwald.

00:04:01: Und da war eines unserer Prinzipien das wir versucht haben insbesondere beim Malen oder beim Künsteln usw.

00:04:10: zu machen – die sogenannte anstrengungslose Konzentration.

00:04:17: Das haben wir hergeleitet irgendwie so aus den buddhistischen Sachen, ja?

00:04:22: So diesem normalen Zustände und weiß ich nicht was.

00:04:25: Ja also meine erste Erfahrung war haha es geht tatsächlich es gibt tatsächliche zustände wo du einfach drin bist ja und das läuft und läuft.

00:04:38: und dann habe ich mich aber erinnert noch mal das hab ich ja gekannt als meinen militär dienst.

00:04:46: Wir hatten so, vor allem in der Offizierschule dann so Nachtmärsche.

00:04:51: Und da war es so.

00:04:52: du läufst also und dann gehen die Gedanken im Kopf rum und dann ist das plötzlich so dass ein Lied kommt bei mir wenigstens ja und dann kam überhaupt nichts mehr Ja?

00:05:05: Das ging dann über Stunden so und das habe ich wieder erinnert daran wie ich zwanzig, sechzehn bis zwanziger habe ich Marathon und so gelaufen Und da gibt es diesen berühmten, so nach drei und dreißig Kilometer.

00:05:21: Da stirbst du fast!

00:05:24: Da kommt der Mann mit dem Hammer ja?

00:05:27: Aber nachher kommt dann diese Phase wo du einfach läufst und läufest und läust und läuft... ...und mit jedem Schritt geht das.

00:05:38: Das heißt, ich bin dort in dieser Künstlerkommune auf irgendetwas gestoßen was sich bereits einmal erlebt hatte.

00:05:48: Das war wichtig!

00:05:50: Ich glaube übrigens dass jeder mal so ein Flow hat, das er im Leben solche Erlebnisse hat.

00:05:55: und woraus, wo?

00:05:56: durch Zeichen sieht ich aus?

00:05:59: Dass es einfach läuft, dass es einfach geht dass du vollkommen fokussiert bist und du tust etwas und hast jetzt Gefühl, jetzt habe ich eine halbe Stunde etwas getan.

00:06:10: Und dann schaust du auf die Uhr und merkst zu meiner Fresse es sind schon fünf Stunden vergangen.

00:06:16: Das ist so das was ich erlebt hab' und ich fand das cool!

00:06:20: Ich fand das echt cool.

00:06:21: warum fand ich das cool?

00:06:22: Weil in diesen Zuständen viel produktiver war, viel kreativer war Auch viel zufriedener am Schluss war.

00:06:30: Also ich war viel zu friedener, er war Energietischer und die Resultate waren auch noch besser als überhaupt so.

00:06:37: Und dann habe ich dann plötzlich bemerkt im Moment das ganze hat ja einen Namen Ja?

00:06:44: Das heißt nämlich Flow!

00:06:45: Das war in der Zeit wo... Achtung jetzt kommt ein wunderbarer Name Mihai Cikcentmihai.

00:06:53: Gesundheit!

00:06:54: Danke, danke!

00:06:56: Es ist so ein ungarischer Psychologe, der hat dann in Chicago glaubt.

00:07:01: Ich bin nicht ganz sicher da gearbeitet und hat über Flow sag ich jetzt mal geforscht.

00:07:07: Und wie hatte das gemacht?

00:07:09: Er hat in einer Zeitung ins Rate gegeben er aufgegeben und gesagt er hätte gerne Leute die von sich sagen würden dass sie oft in Zuständen sind ja wo alles einfach fließt.

00:07:24: Dann haben sich da auch Weinigmasse einige Hunde gemeldet und jetzt hatte die so mit Funkgeräten versehen.

00:07:30: Und die mussten dann während einer Woche oder zwei Wochen, ich weiß nicht was genau, einfach normal leben.

00:07:37: und wenn sie in diesen State of Low gekommen sind, dann mussten sie da irgendwelche Signale absenden und nachher sagen wie sie hineingekommen waren, wie es sich gelebt hat was nachher dann rausgekommen ist.

00:07:53: Und so ist das völlig erstaunlich.

00:07:56: dieses Thema Flow, ja?

00:07:59: Was hier viele irgendwie unteresoterisch oder weiß ich nicht, was abtun könnten, dass das eines von den Phänomenen ist – da sagen wir jetzt mal schon vor, was es ist, Achtzig-Dreißig über fünfzig Jahren erforscht ist und so, dass man sagt, Jo, that's it!

00:08:18: Da kann niemand irgendwie... Oder das Tülleversuchs, man sieht es eben auch.

00:08:23: Aber da wird wenig darum rumgemotzt ja?

00:08:27: Der Schicksend Michael ist an den Nullen Jahren gestorben aber Flow ist heute etwas was wissenschaftlich an der Kante ist und darüber wird weiter geforscht.

00:08:39: Braucht Flow im Prinzip also eine gewisse Form der Überforderung.

00:08:44: jetzt auch an deinen Beispielen so gerade so viel dass ich wachsen muss Aber eben nicht so viel, dass ich Angst bekomme.

00:08:52: Weil dann breche ich ja ab oder...

00:08:55: Also was auch jetzt sage ich dir?

00:08:56: Die Optima also ich glaube hat fünf oder sechs Punkte herausgearbeitet.

00:09:03: Ja das erste Mal was ganz wichtig ist du darfst dich wieder unterfordern noch überfordern.

00:09:11: Das heißt du musst in einer Flowzone sein Und das heißt, du tust etwas was du eigentlich weißt.

00:09:19: Das kann ich!

00:09:21: Aber jetzt setzt ein bisschen was drauf.

00:09:26: Nicht zu viel aber so ein bisschen... Also es braucht eine optimale Balance zwischen einer Herausforderung und dem was du eigentlich kannst.

00:09:36: Das ist mal wichtig, denn wenn du dich total überforderst und das ist dieses Zeugs aber so immer wieder gesagt hast Du musst die extra Meile gehen oder gib hundertfünfzig Prozent!

00:09:48: Das ist dummes Zeug.

00:09:52: Und das andere ist, da kommst du zum Burnout wenn du dich ständig unterfährst.

00:10:00: Schau, du bist doch sicherlich mit deinem Auto auch schon irgendwie ... sag jetzt mal!

00:10:05: Du wohnst

00:10:08: in

00:10:08: Kaiserslautern?

00:10:09: Sagen wir mal von Kaiseslauten nach Berlin gefahren.

00:10:11: Das kann ja vorkommen.

00:10:13: Dann steigst du in dein Auto tust den Tempomat auf etwa hundertvierzig oder weiß ich nicht was und muss dann allerdings permanent bremsen und weiss ihn etwas usw.

00:10:23: Aber du fährst so normal einfach durch, ein bisschen schneller fehlt es noch mal... Und da kommt irgendwie von hinten einen BMW oder eine Porsche und überholt dich wie die Sau!

00:10:33: So und nach einer bestimmten Zeit kommt der Porsche wieder vom Hinten, ja?

00:10:38: Überholt sich wieder und so weiter und so fort, das heißt weil er einfach Vollgas gegeben hat irgendwie aus ihm zu viel, dann muss er runtergehen oder raus gehen und dann wieder zuviel und runtergehen und rausgehen.

00:10:51: Aber du, wenn ich so fahre... Das ist erstaunlich!

00:10:54: Ich kam dann meistens früher in Berlin auch mit diesem Porsche ja?

00:10:59: Und bin erst noch irgendwie relaxed.

00:11:01: D.h.,

00:11:02: Du machst das was du jetzt schon kannst ein bisschen mehr.

00:11:05: Das ist der erste Punkt.

00:11:07: Ja, etwas ganz Wichtiges ist, du musst intrin sich motiviert sein.

00:11:14: Das ist ganz wichtig.

00:11:16: Es ist leider etwas, was in der heutigen Arbeitswelt nicht unbedingt mehr so stattfindet.

00:11:21: Wenn du die Leute liest oder hörst oder was sie sagen, die kotzt alle an, was sie machen und sie würden am liebsten weiß ich nicht was den ganzen Tag chillen oder fragt mich nichts.

00:11:34: Ja, das Wichtig Flow entsteht dann wenn du intrinsisch motiviert bist.

00:11:42: Was heißt intrinsisch Motiviert sein?

00:11:44: Intrinsisch motivieren heißt dass Du von etwas begeistert bist und Du willst es wirklich haben!

00:11:53: Das heißt Es ist ein Feuer in Dir und das brennt und das will jetzt einfach brennen.

00:12:00: Das Beste ist natürlich Wenn irgendwann in deinem Leben du eine Offenbarung hast, wo fragt mich nicht woher, wo gesagt wird das sei jetzt deine Lebensaufgabe oder so was.

00:12:13: Ich habe zum Glück so etwas neunzig gehabt und das weiß ich jetzt eigentlich.

00:12:17: mache.

00:12:18: wie soll ich sagen?

00:12:19: Ja schon vorher!

00:12:20: Also ich war ja Anwalt und hab gemerkt dass mir die ganze Anwalstätigkeit eigentlich nicht befriedigt Ja?

00:12:27: Also vermutlich habe ich vorher mich schon mit Psychologie und so weiter beschäftigt.

00:12:31: Und mir war einfach klar, dass die juristische Konfliktlösung nach all dem was sich aus der Psychologie wusste, das bringt es nicht!

00:12:41: So war dann auch ein innerer Widerstand da, sodass ich einfach immer wenn ich diese juristischen Sachen habe lösen soll... Ich habe mich so angekostet.

00:12:52: Mein Seniorpartner hat damals gesagt, Schweizer ich weiss überhaupt nicht.

00:12:56: Warum sie mit dir Intelligenz?

00:12:59: Warum kriegen Sie denn das Zeugs nicht hin?

00:13:03: Da waren wir mittlerweile es nicht wollte und der erste Schritt war dann eben raus dass ich sage Konfliktlösung geht mit Macht Recht und Interessenausgleich.

00:13:13: Und ich bin dann übergesprungen von Recht zu Interessen-Ausgleich, aber seit ich dreißig bin sage ich jetzt einmal mache eigentlich nur noch Zeugs was mich intrinsisch motiviert, was ich möchte.

00:13:27: Das heißt ich wache doch jeden Morgen auf und freue mich über das was ich so tun habe.

00:13:33: Das war vorher nicht der Fall!

00:13:35: Das war vorher nicht der Fall und ich glaube auch, dass das bei ganz vielen Menschen nicht der fall ist.

00:13:40: Also eine Vorbedingung zu Flow ist diese intrinsische Motivation.

00:13:46: Das ist ganz wichtig.

00:13:48: Dann muss man sich klare Ziele setzen für das was man jetzt tun will.

00:13:59: Ich schreibe sehr viel Also meine Hauptarten zu schreiben ist, habe ich mal herausgefunden.

00:14:07: Ich muss in einem guten Zustand sein und ich bin in einem gutem Zustand wenn ich reise.

00:14:14: Das heißt was ich mache?

00:14:16: Ich bestelle mir ein Flugticket nach Perth oder nach Sydney oder weiß nicht wohin aber es kann auch noch in Europa sein dann miet ich mir ein Auto ja und dann ist das so dass morgens immer früh aufstehe, ich mag Chatlikes und dann arbeite ich einfach so lange bis mein Hirn aussteigt.

00:14:40: Und dann mache ich irgendwas anderes.

00:14:42: da gehe ich mit die Stadt anschauen oder dies und jenes.

00:14:45: Und am nächsten Tag noch einmal das gleiche und dann sagen wir am dritten Tag gehe ich weiter.

00:14:53: Was ich jetzt habe ist Ich habe solche Sachen, so eine ... ein Ritual.

00:15:01: Ein Rituaal?

00:15:02: Ja!

00:15:03: Ich gehe irgendwo hin und die Sache ist die... ich weiß das geht dann.

00:15:08: jeden Morgen schreibe ich und jeden Nachmittag schaue ich mir etwas an, dann schreiber wieder und dann schau' ich mich etwas am.

00:15:15: Und jetzt ganz wichtig, ich lade mich dann durch das dass ich unterwegs bin oder in dem da sich eben weiß ich nicht was irgendwelche Gegenden anschauen lade ich mich mit Ressourcen und kann sagen positiver Energie auf.

00:15:30: Und jetzt, das wäre dieses Ritual, diese Einstiegsphase vielleicht?

00:15:38: So!

00:15:39: Jetzt ist wichtig, dass mit den Zielen... Ich setze mir in diesen Phasen immer Ziele die ich erreichen kann Also nie so hundertfünfzig Prozent oder zweihundert Ziele, weil da hächelst du immer hinten nach und bist im Stress.

00:16:01: Ich sage immer ich setze mit Zielen wo ich ungefähr das Gefühl habe nach zwei Drittel der Zeit hab' ich dir erreicht.

00:16:08: So, jetzt was passiert?

00:16:10: Und ich habe ganz genau... Sie sagen, ich muss da hunderte Zeiten haben.

00:16:14: Oder ich muss dieses Buch zum fünfundzwanzigsten Mal, sechsundzwanziger und siebenundzwziger mal durchgelesen haben.

00:16:21: Weißt du, das musst du dann mit so Bücherscheibs.

00:16:23: Dann musst du immer wieder lesen und lesen.

00:16:26: Und wenn ich das nach zwei Drittel der Zeit geschafft habe... Ja, da bin ich ja total gut drauf!

00:16:32: Ist das?

00:16:34: Jetzt hab' ich doch mein Ziel schon erreicht.

00:16:36: Aber jetzt geht mir noch richtig Gas und macht noch irgendetwas.

00:16:40: Das hat zu tun mit den intrinsischen Motivationen.

00:16:43: Ich meine, wenn du dann nach zwei drittel derzeit das Zeugs erreicht hast aber es kackt dich an was du gemacht hast Dann gehst noch ins Schwimmbad und fängst morgen um zehn Uhr an irgendwelche Kuba-Libre zu saufen.

00:16:57: Das habe ich ja nett.

00:16:58: Und da ist noch etwas ganz Wichtiges dabei, das glauben die Leute nicht?

00:17:03: Das macht mir Spaß!

00:17:07: Ich sitze tatsächlich gerne auf einer Veranda, schaue ins Meer raus und beobachte mein Gedanken was da kommt und schaume denen zu Ja und notiert das dann.

00:17:18: Und da gibt es Leute, ich nehme manchmal so Kollegen mit und von letzt habe ich einkappt Du bist ja voll bescheuert!

00:17:24: Ich verstehe das überhaupt nicht!

00:17:26: Da bist du jetzt in diesen wunderbaren Kalifornien oder weiß ich nicht wo?

00:17:31: Alles was der Machs ist, du sitzt da morgen da und abends willst auch nichts in die Disco gehen usw.

00:17:40: Es sagt mir nix.

00:17:41: Warum?

00:17:42: Weil das, was ich mache wenn ich dein Flow bin und ich bin sehr oft im Flow-Sorten-State ist viel viel wichtiger.

00:17:50: Also wir haben gesagt optimale Balance hat man gesagt du musst intrinsisch motiviert sein, haben wir gesagt ja Du musst das Ganze irgendwie ritualisieren klare Ziele haben.

00:18:03: das wichtig klare ziele haben.

00:18:05: Und dann muss der ununterbrochene Zeitblöcke haben.

00:18:11: Und das habe ich schon, wo ich noch Referendar war.

00:18:13: Ich habe mir das bemerkt.

00:18:15: Mein Anwalt bei dem ich war, der hat sich im Emmentalen Chalet gemietet gehabt, so ein altes Bauenhaus und er ist Mittwochs immer dahin gefahren oder Dienstagabend und ist donnerstag wieder zurückgekommen.

00:18:32: Kein Telefonanschluss?

00:18:33: Nichts!

00:18:35: Damals waren wir in den Achtzigerjahren.

00:18:36: ja weil er sagt Da schreibe ich dann die Rechtschrift, die ich pro Woche mindestens eine oder zwei schreiben muss.

00:18:45: Das stört mich niemand!

00:18:47: Da kann ich morgens um drei Uhr ausstehen wenn man das hinten sehen kommt.

00:18:51: Schreib dann das und das ist beispielsweise eben das... Ich war ja auch mal Anwalt was du einfach im Büro nicht hinkriegst.

00:19:00: Ich bin es typisch für mich in dieser Anwalztätigkeit ist du beständig reaktiv Du setzt dich hin, willst irgendetwas machen, schreibst besetzt.

00:19:11: Niemand reinkommen und dann kommt ein Kunde und sagt Hör Schweizer ich bin im Gefängnis holen sie mich hier raus.

00:19:18: Ja verstehst?

00:19:19: Und das bringt nichts ja und deshalb Ich krieg dann vierzehn Tage irgendwo hin oder da.

00:19:28: mein Chef ist dann eben in seinen Tag gegangen.

00:19:30: Also du brauchst ununterbrochene Zeitglöcke.

00:19:33: und das kommt doch der nächste Punkt, es muss ein Ziel sein nicht Multi-Tasking.

00:19:38: Das heißt du musst nichts eben jetzt machen wie das und dann telefonieren wir noch hier oder ja haben momentan den Buch.

00:19:44: arbeite ich jetzt hier oder hier oder her?

00:19:47: Ich mache das schon!

00:19:48: Pass auf, ich mach das schon.

00:19:50: Wenn du an verschiedenen Büchern arbeitest, dann kommst du an irgendeinen Punkt nicht weiter.

00:19:56: Aber ich wechsle es zum nächsten Buch wenn ich an dem nicht weitergekommen bin.

00:20:01: Ich stehe nicht eine Seite hier und eine Seite her und schreibe noch einen brieferen Auftrag den ich habe dort und dort und so weiter und so fort.

00:20:11: Du ziehst das tatsächlich drüben.

00:20:16: Ein Flow-State, wenn du denn induzieren willst.

00:20:20: Ich würde mal gewichten.

00:20:23: Das Wichtigste ist das mit dieser intrinsischen Motivation.

00:20:29: Dann lass uns doch die auch gleich mal anschauen.

00:20:31: also Wenn wir jetzt nochmal auf die intrinsische Motivations zurückkommen, die du ja auch als wichtigstes oder wertvollsten Aspekt und Antreiber genannt hast kommen mir da sofort so Begriffe wie Enthusiasmus Freude glücklich sein, wie auch immer Dopamin.

00:20:50: Was verbindest du damit?

00:20:51: und wie verbindest Du auch gezieltes Thema Emotionen vielleicht mit Intrinsik oder Flow?

00:20:58: Okay lass mir voll das sagen.

00:21:01: Schon weil ich irgendwie als Kind war oder spätestens dann in der Schule im Gymnasium habe ich mir immer die Frage gestellt ja verdammt noch mal was will ich denn überhaupt mit meinem Leben machen?

00:21:15: Welche Berufe will ich denn jetzt eigentlich ergreifen?

00:21:18: oder so was?

00:21:19: Weißt du, es gibt ja andere.

00:21:20: Die sind irgendwie, weiß ich nicht, was Söhne und Töchter von Ärzten wollen dann Arzt werden.

00:21:31: Sohn von der Barberat, er wusste schon mit fünf, sechs Jahren.

00:21:34: Ich will

00:21:35: Filmregisseurwerk.".

00:21:37: Das Gleiche hat ja auch der Wehren Herzog!

00:21:39: Ich weiß nicht ob du seine Biografie gelesen hast, dem immer klar ich werde Filmregiseurpunkt fertig.

00:21:46: Also für die ist es relativ einfach aber so für andere Typen wie mich ist das ein bisschen schwierig.

00:21:53: und da kommt noch etwas dazu wir sind in einer Meridokratie Das heißt Leistung wird bezahlt.

00:22:03: Wenn wir etwas geleistet haben, dann ist es so dass wir belobt werden.

00:22:10: Also besteht eine große Tendenz wie gehen in die Richtung wo wir gelobt werden.

00:22:18: Aber das kann eben nichts damit zu tun haben mit dem was du wirklich willst!

00:22:26: Ich kenne Leute Die haben einsehr Abituren gemacht.

00:22:31: So waren die besten in ihrem Jahrgang, waren überall top-top-top und irgendwie mit zwischen fünftig und sechzig oder zwischen vierzig und fünfzig merken sie dann plötzlich dass es überhaupt nichts mit dem zu tun hat was sie eigentlich wirklich wollen!

00:22:52: Sie merken dann, dass sie nur nach Leistung gegangen sind.

00:22:56: Dass ihren Vater ihre Mutter die Großeltern oder weiß ich nicht was immer beweisen oder der Gesellschaft beweisen wollten das wir leisten können.

00:23:05: und diese ein bisschen Atem dran insbesondere wenn sie den Fünfzig sind.

00:23:10: Einfamilienhaus, wo eine Million haben mit sechshunderttausend Euro Hypothek.

00:23:15: Ja vier Kinder die noch studieren wollen dann bleibt ihnen nichts anderes mehr üblich als den Scheiß.

00:23:22: ja denen sie bemerken dass sie das nicht mehr machen wollen.

00:23:26: Weitere, weiß ich nicht was, fünfzehn-zwanzig Jahre zu machen.

00:23:31: Wenn sich

00:23:31: kurz unterbrechen darf, weil das... Ich muss gerade lächeln!

00:23:34: Das ist ein Flashback zu deiner Ausbildung.

00:23:37: Weil du hast ja auch in deiner ausbildung als ich damals bei dir war den Satz geprägt.

00:23:41: Wer das was er tut mit Freude tut der tut es gut.

00:23:46: Ja, das ist glaube ich schon das und ich habe einfach in meinen zwanzig bis dreißiger Jahren habe ich mir einfach die Frage gestellt, verdammt noch mal was will ich denn eigentlich mit all dem Zeugs?

00:24:02: Was will ich den eigentlich machen?

00:24:05: und ich muss dir sagen also... Ich wusste das halt einfach nicht.

00:24:09: Und dann hab' ich mir halt überlegt, jetzt mach's mal ein Studium dass ziemlich lange geht und du da irgendwas deinen anständigen Titel hast.

00:24:20: Also da gibt es beispielsweise Doktor Met.

00:24:23: Das wollte ich nicht, weil ich habe gesehen meine Freundin damals.

00:24:26: Die hat auf Doktor Med gemacht und die hat ja noch gearbeitet, gell?

00:24:30: Ingenieur hätte ich an die ETH gemusst und ich hatte das Gefühl gehabt, dass ich nicht so gut in Mathematik bin oder zu wenig gut war.

00:24:37: Fahrer mit Gott hatte es damals nicht gehabt, aber es bleibt dann üblichst, da machst du halt Rechtsanwalt.

00:24:44: Und rechtsanwaltung ist auch ein tolles Studium, denn das kann man aus dem Fernstudium betreiben – also ich war nie dort!

00:24:52: Ich war nicht dort.

00:24:53: Ich habe im Schluss in einem völligen Amoklauf meine Prüfung gemacht, das gelungen!

00:24:59: Ich war eigentlich der Schlechtesten und es spielt keine Rolle, aber ich hatte dann meinen Titel gehabt.

00:25:05: Aber daneben habe ich mich wirklich immer gefragt, was will ich denn?

00:25:12: Ich bin mal von Dänemark nach Italien gelaufen zu Fuchs.

00:25:15: Ich war den Klösten, ich hab meditiert, ich habe allen Schwachsinn gemacht, wenn man machen kann... kann und bin so halt, wie soll ich dem sagen?

00:25:26: Es war auch in den Künstlerkommunen gut.

00:25:28: Ich habe unterscheiden können zwischen etwas was aus dem Hirn kommt, wird das aus dem Gefühl kommt und was Intuition ist.

00:25:38: Also Intuitionist irgendwie tiefer und es ist bei mir da im Harrah.

00:25:42: und wenn's anschlägt weiß ich, dass der Völlige total innere Sicherheit.

00:25:47: jetzt bin ich auf dem richtigen Weg.

00:25:50: ja Und ich wusste dann, weißt du das ist auf eine Art und Weise wie ein Künstler.

00:25:56: Also ich war der Anwalt und wir hatten zusammen einen Jaguar als Geschäftsfahrzeug.

00:26:04: Ich habe da im Zürich Im Seefeldquartier haben wir gearbeitet und so weiter.

00:26:09: Und ich sagte, das Allerschlimmste, was mir hätte passieren können wäre, dass der Oberbaus gesagt hätte, weil sie jetzt Partner wären!

00:26:18: Zum Glück bin ich dann da vorher abgesprungen.

00:26:24: Das war ziemlich toll kühn.

00:26:26: Aber es ist wie diese Künstler, die nach... Polinesien gehen und nicht anders können oder der Kandinsky, der Bankbeamter war oder der Bankdirektor sogar und dann malen geworden ist.

00:26:41: Und das hat mit Intuition irgendwie zu tun.

00:26:46: Ja?

00:26:46: Und dann ist mir einfach dieses Zeugs in den Sinn gekommen.

00:26:51: Wir könnten doch Therapie machen für Gesunde!

00:26:56: Und das haben wir dann halt Coaching genannt.

00:26:59: Ich bin jetzt in Amerika gegangen, habe mich ausgebildet und ich war einer der ersten die in Europa das gemacht hat.

00:27:05: Und ich möchte auch betonen dass mit diesen dreißig tausend Coaches im Moment heute gibt es sich mit denen nicht den gleichen Atemzug genannt werden möchte.

00:27:16: Das ist was völlig anderes.

00:27:19: Mir wäre immer wichtig Wir beginnen mit der Identifizierung, der behinderten Glaubenssätze auf und reinigen das da.

00:27:28: Das ist der Punkt.

00:27:30: Aber das sind natürlich ein bisschen tollkühn!

00:27:33: Ich weiß nicht ob ich das mit dem heutigen Wissen noch einmal machen würde... aber das Wichtigste war einfach, dass ich wollte das tun.

00:27:41: Das kam in Trinsicht.

00:27:44: Dann habe ich auch festgestellt, dass sich nichts daran glaube.

00:27:49: Das ich nicht so krank glaube.

00:27:52: Und dann habe ich mich halt all das, was ich in Amerika gelernt habe, auf mich angewendet und bis ich hundertprozentig überzeugt war, dass es flutscht.

00:28:06: Das würde ich sowas von wahr an... Ich hab ja letztes bemerkt, ich hab so ein Hobby!

00:28:13: Ich treffe gerne immer wieder Leute, die ich dreißig, vierzig, fünfzig Jahre nicht mehr gesehen habe.

00:28:20: Ja?

00:28:21: Ich gehe im Internet suchen, schreibe denen dann eine Mail und sage hey hör mal zu wir haben uns vierzig Jahre nie mehr gesehen!

00:28:26: Ich bin dann und dann in einem Ort lassen uns ein Kaffee trinken.

00:28:31: Da noch keiner nein sagt!

00:28:32: Ich finde das alle lustig ja so... Und das Interessante ist dann da quatsch ich dann nicht jetzt wie jetzt sondern ich höre tatsächlich zu Mach dann immer so, erzähl mir mal was du gemacht hast.

00:28:44: Und ich hab halt so wenn du auf das Leben zurückschaust von denen ich würde meine ich kann drei Gruppen machen.

00:28:50: Die einen sagen so wie ich sage Ich bin mit meinem Leben zufrieden und ich würde das noch einmal so machen.

00:28:56: Es gebe zwei drei Punkte die ich vielleicht anders machen würde Aber im großen Ganzen würde ich das wieder so machen.

00:29:04: Dann gibt es Leute sie sind im Zweifel Und Leute sagen, ein Drittel sagt mein Leben war in Fiasco.

00:29:11: Ich hatte eben nie den Mut wie ich erkannt habe dass ich auf der falsen Straße bin dort wo die nächste Kreuzung war im Kind dann Abzweige zu nehmen.

00:29:21: Aber ich glaube eben das herausfinden was eigentlich dein Weg ist Dass das eine ganz ganz ganz wichtige Aufgabe im Leben ist.

00:29:35: So weiß man ja beispielsweise in Thailand, dass die Leute mit, wie soll man sagen?

00:29:41: Mit zwanzig Jahren mindestens drei Monate ins Kloster gehen.

00:29:46: Ja das ist wichtig und deshalb bin ich übrigens auch wieder für die Wiederleiterführung des Militärdienstes Erd Speitzsch.

00:29:53: Ich sage dir warum weil ich habe auch in meinem Militärtienst, ich bin ja offiziert zwei Jahre lang.

00:30:03: Das war für mich so als Gynasiast die erste Konfrontation mit der wirklichen Welt.

00:30:13: Und da habe ich dann plötzlich beangfangt zu bemerken, was will ich eigentlich und was will nicht?

00:30:21: Ich glaube Militärdienst ist für einen Mann eine Transitfunktion.

00:30:28: Jugend und Erwachsenenalter.

00:30:33: Ja,

00:30:33: absolut!

00:30:34: Ich hatte zehn Monate und natürlich hat mir das während der Zeit nicht immer gefallen

00:30:41: aber

00:30:41: es war eine sehr regende Zeit die... Ich glaube, ich war ganz essentiell um eine Richtung zu finden und sich zu resetten.

00:30:51: Und wie du sagst mit der Realität in Kontakt zu kommen die vorher eine andere war.

00:30:55: Da hast du wieder so völlige Phänomene.

00:30:57: wo habe ich mich denn am ... Wenn ich mir überlegen würde, wenn es so Punkte gibt wo ich mich absolut frei gefühlt habe im Leben.

00:31:04: Ist das ein Militär?

00:31:05: Und zwar dann nach einem Abtreten am Abend, wo mir keiner mehr sagen sollte was ich tun soll.

00:31:11: So solche Sachen.

00:31:15: Ja für mich war das essentiell.

00:31:19: Du hast übrigens auch in der Ausbildung der Adeligen bis da eighteenhundert dort und neunzehnhundert sag mal jetzt mal so.

00:31:27: Nachdem die Privatlehre gehabt haben, sind hier immer auf die Wanderer Jahre geschickt worden.

00:31:32: Der Vater hat sie mit Geld ausgestattet und die sind dann ein zwei drei vier fünf Jahre durch Europa gezogen um einfach zu überlegen was es braucht.

00:31:42: Und da bin ich einfach der Meinung wie soll ich sagen dass das heute bei vielen verblödelt wird?

00:31:53: Nicht viel, aber es gibt Leute die meinen wenn sie mit dreißig nicht Milliardären sind und fünf Doktortitel haben.

00:32:00: Entschuldige die Übertreibung, da seien sie nix.

00:32:04: Aber

00:32:04: bei einer guten Work-Live-Bands natürlich mit spielerischer Leichtigkeit?

00:32:08: Ja ja natürlich noch.

00:32:09: Das hast du vergessen.

00:32:14: Wie alt bist Du jetzt?

00:32:16: Ich bin jetzt forty-sechs.

00:32:18: Okay,

00:32:18: forty-six.

00:32:20: Also für mich waren diese Zeit zwischen zwanzig und dreißig.

00:32:24: Das war essentiell wichtig für alles was nachher gekommen ist.

00:32:30: Und das war nicht ein Zuckerschläger.

00:32:31: da bin ich so oft auf den Latz gefallen und Scheiße!

00:32:35: Was ist es denn jetzt wieder?

00:32:37: Und so weiter und so weiter... Vorletzte Woche habe einige Leute auf dieser Künstlerkommune wieder getroffen.

00:32:49: Und jetzt hab ich wirklich, weiß ich will dann kein Mordhoch machen.

00:32:53: Ich habe gesagt, die Leute sagten mir mal A, was habt ihr gemacht in den letzten vierzig Jahren?

00:32:58: B, was würdet ihr wiedermachen und was würde die nie mehr machen?

00:33:02: Ja!

00:33:03: Und was habt Ihr daraus gelernt?

00:33:05: Also die meisten waren mit dem, was sie gemacht haben voll zufrieden.

00:33:10: Und die haben gesagt das Wichtigste war wie soll ich sagen... Ich habe mich für das, was ich von innen heraus gespürt habe eingesetzt.

00:33:20: Obwohl neunundneinzig Prozent der Leute dagegen waren und gesagt haben du hast eine Maise.

00:33:27: Und irgendetwas war ganz besonders schön.

00:33:29: Ja, gesagt, ich war ab sechs jähriger, hab' ich so eine Vision gehabt wie ich mal leben möchte.

00:33:35: So... Jetzt habe ich vor drei vier fünf Jahren bemerkt, ja Moment nochmal dass sich das verwirklicht hat.

00:33:44: Also das finde ich natürlich heiß.

00:33:46: Und die meisten haben gesagt, du musst nach innen horchen und du musst dem nachgehen was du von innen heraus... keine fraglichen Spüren.

00:33:56: und dann muss man vielleicht ein bisschen meditieren Ja, muss man vielleicht so ein bisschen Yoga machen oder was wie passen oder was immer du willst.

00:34:06: Dass du merkst dass es hinter dem Gefühl etwas gibt was stärker ist und dann meine ich das die Zeit zwischen zwanzig und dreißig perfekt ist für sowas.

00:34:19: Und ich will das auch nochmal betonen.

00:34:20: also auch Studien zeigen ja mittlerweile wenn du regelmäßig meditierst erhöht sich dein Aufmerksamkeitsfokus.

00:34:29: Und das ist ja genau das, wenn ich in meiner ... Meditieren könnte man jetzt sagen bringt im Prinzip nicht so viel.

00:34:35: aber dass was es bringt, dass es immens nämlich die Aufmerksamkeit fokussieren zu können

00:34:41: und was ich glaube ist einfach Folgendes Ich gehe davon aus, dass das Universum in Richtung und auch die Evolution in einer Richtung höhere Komplexität sich bewegt.

00:34:52: Nicht niedere Komplexität, höhere Komplexkeit und wenn du halt lernst zu meditieren hast du plötzlich Zugang zu völlig komplexeren Fragestellungen antworten oder was immer du hasst.

00:35:06: das ist auch nicht das Wichtig.

00:35:07: ja es gibt aber auch ich habe jahrelang meditiert in dem ich joggen gegangen bin weiß es gibt unendliche Formen.

00:35:14: Ich bin immer gejockt und habe mir vor, ich habe einfach auf meine Atmung geschaut.

00:35:19: Und einfach versucht ihm hier und jetzt zu sein.

00:35:23: Du kannst auch meditieren beim Autofahren.

00:35:25: Das heißt nicht dass du auf den Arsch sitzen musst und irgendwelche Ohren schannten muss.

00:35:33: Es ist letztlich so ein Tunnel.

00:35:35: aber das spannende also interessiert mich tatsächlich sehr weil du ja auch eine Verhandlung ausbildung gemacht hast auch in Harvard genau wie ich.

00:35:44: Und wie kann ich mich denn jetzt aber vielleicht von einer wichtigen Verhandlung oder von der wichtigen Situation auch ganz bewusst im Flow-Zustand ja hineinführen, selbst einführen?

00:35:56: Weil du hast mal geschrieben.

00:35:57: Also machst jetzt ja auch im Oktober wieder eine Weiterbildung zum Thema Flow, die ich dich auch unten mal verlinke.

00:36:03: Aber da schreibst du auch sinngemäß flow kann induziert werden.

00:36:07: Lass mich zuerst zwei drei Sachen sagen zur Verhandlungsvorbereitung.

00:36:11: das ist ein Thema.

00:36:14: Ich sage immer, eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete.

00:36:21: Und das Beste, was es von mir aus ... Lass mich etwas anderes sagen!

00:36:27: Wo ich gesucht habe nach Mediationsleuten in Florida bin ich mit Leuten zusammen in Kontakt gekommen, die genannten sich der Million Dollar Boys.

00:36:39: Da haben wir dann eine Mediation gemacht und ich habe einfach bemerkt, dass der Typ da, der da aufgetreten ist, eine völlig andere Qualitätsstufe gehabt hat als Plädoyester.

00:36:58: Als Vortragender, was ich da hier gesehen hatte.

00:37:02: Dann hab' ich gefragt, hey hör mal zu, jetzt muss ich was von dir wissen.

00:37:06: Wie geht denn das?

00:37:07: Wie kommst du

00:37:08: dazu?".

00:37:08: Da dachte ich, komm mit uns!

00:37:10: Komm mit, ich zeige dir

00:37:11: das.".

00:37:12: Also, dann sind wir tatsächlich in dieser Kanzlei von diesen Million Dollar-Boys gekommen.

00:37:16: Warum?

00:37:17: Das werden nur Partner aufgenommen die eine Million Dollar an Einnahmen für die Kanzlei gemacht haben.

00:37:24: im einen Fall glaube ich oder vielleicht, ich weiß, irgend sowas.

00:37:27: ja und da bin ich mit dem Boss zusammengekommen.

00:37:31: Da hat sie festgestellt das war einer aus Österreich und der war unglaublich froh mit mir dass er dann Deutsch reden kann.

00:37:37: Dann hatten wir gesagt pass mal auf!

00:37:39: Das erste ist das Wichtigste.

00:37:41: Also jetzt musst du wissen, in Amerika ist es so.

00:37:44: Du kriegst vorfinanzieren und bekommst dann vierzig Prozent von dem was du errungen hast geht in deine Kasse.

00:37:52: Das erste was wir haben ist eine Produktionsabteilung.

00:37:56: das heißt wir haben festgestellt dass Reden eins ist.

00:38:00: aber wenn du das was du redest mit Zeichnungen mit Modellen ja mit Filmen Darstellen kannst, bist du viel erfolgreich.

00:38:11: Ich weiß nicht ob du gesehen hast JFK der Film.

00:38:14: Hast du den gesehen?

00:38:15: Gut das siehst du.

00:38:16: doch.

00:38:16: da tut doch der Verteidiger oder die Staatsanwalt und ich weiß nicht was hat ein Modell drin?

00:38:22: ja und zeigt dann dass es unmöglich ist.

00:38:26: mit einem so Modell hat er gearbeitet Und jetzt hatte gesagt Das ist das eine.

00:38:30: und jetzt kommt Schmidt.

00:38:31: Dann sind wir ins Nebengebäude gegangen.

00:38:35: In der Nebengebäude war ein Gerichtssaal.

00:38:38: Ja?

00:38:39: Und Patrick sagt, Schau das ist der Gerichtssaal da von St.

00:38:42: Petersburg wo wir meistens auftreten und wir haben immer einen Team der so einen Fall macht ja von fünf sechs Leuten.

00:38:52: und was wir jetzt machen es jeder von uns muss jede Rolle spielen.

00:39:00: Das heißt, wir gehen die ganze Verhandlung etwa eine Woche durch und jeder spielt jede Rolle.

00:39:09: Das heisst ich spiele meine Rolle als Anwalt, ich spiele meine Rolle aus Klienten.

00:39:14: Ich spiele die Rolle des Gegenanwalts, ich Spiele den anderen Klientinnen und ich spiel dem Richter.

00:39:21: Und das permanent eine ganze Woche lang.

00:39:24: So!

00:39:26: Dann weißt du was es geht?

00:39:29: So.

00:39:29: Und jetzt, das kannst du natürlich nicht machen, sondern Gerichtsarbeit in Büro aufbauen.

00:39:34: Aber weißt Du Machen kannst für eine Verhandlung?

00:39:37: Du weißt diese vier Wahrnehmungspositionen.

00:39:39: ja also Du kannst die am Boden aufstellen und kann sagen Die Eine Position ist die Ich-Position Das bin ich Ja und das andere ist dann der Gegner da drüben.

00:39:52: so und Dann Kannst Du einen Neutralen Beobachter Aufstellen und Dann kannst Du ebenfalls Einen.

00:39:59: Herr Gopp sage ich jetzt einmal nicht das Ganze übersieht.

00:40:02: Und dann gehst du wirklich die ganze Verhandlung zuerst, erzählst dem was du erzählen willst, dann gehste raus, gehst in die andere Rolle hinein und... Beim Mediationen übrigens, ich habe da drüber auch ein Artikel im Pläzettkrm geschrieben ja, deshalb bin hier so vereinzelte Spreche gehe ich mit den Leuten die gesamte Mediation vorher durch, also mit der einen Partei die Mediation durch und mit dem anderen Partei.

00:40:32: Das heißt was dann daraus kommt?

00:40:33: Die haben in der Birne bereits sehen die Lösungsmöglichkeit.

00:40:40: Und wenn du Lösungsmöglichkeiten in der Birne siehst, Christian ist es doch so, dass du völlig anders drauf bist als wenn du überhaupt keine Lösungs-Möglichkeiten siehst.

00:40:50: Das ist

00:40:51: eine schöne Form des Empowerments in dem Moment.

00:40:54: Und Bartjoh hat dann eben nicht auf den Amten hineinversetzt und weiß zu einem Schluss auch mehr oder weniger, warum's geht.

00:41:00: Man kann auch sagen das ist Hocus Pocus, das ist mir völlig egal, aber das Fakt ist einfach... dass es funktioniert.

00:41:07: Also das würde ich mal aus Vorbereitung hin tun, ja?

00:41:11: Und jetzt die Sache ist halt die mit dem Flow.

00:41:14: da gibt's glaube ich dir einfachste Methode.

00:41:17: überhaupt sag' ich jetzt einmal Wir haben damals noch nicht Mental Space Psychology gemacht, gell Das war eine Fortentwicklung von NSB NRP, das wir mit Lukas Derx machen.

00:41:31: Wir gehen davon aus, dass jegliches Gefühl, was du hast Ja, im dreidimensionalen Raum eine Repräsentation hat.

00:41:43: Soziales Panorama?

00:41:45: Man kann es genau so sagen.

00:41:47: Das war die Vorform der soziale Panorama und jetzt hat das einfach Mental Space Psychology genannt.

00:41:54: Jetzt geht er in eine Stufe höher.

00:41:57: Weißt du was er sagt?

00:41:58: Von da aus können wir hingehen.

00:42:00: Jetzt kannst du beispielsweise die Augen schließen Und ich fette mit dir hundertprozentig.

00:42:06: Alle Menschen waren schon mal in einem Flow-Zustand.

00:42:09: Jetzt fragt sich einfach, wo ist mein Flow Ich im Raum?

00:42:15: Ist kein Witz!

00:42:15: Es funktioniert ja.

00:42:17: Wo ist mein flow ICH im

00:42:18: Raum?!

00:42:20: Dann gehst du da... Also wenn du jetzt frage ich mal, wo wird dein flow iCH im Raum?

00:42:24: Mach mal die Augen zu und sag mal, was wird das jetzt?

00:42:27: Schreckrechtsfone von... Wie viel Meter Abstand?

00:42:31: Ungefähr so drei.

00:42:31: Das machen

00:42:32: wir jetzt nicht, aber da kannst du das machen ja?

00:42:34: Du gehst da rein und tust sämtliche wie soll ich sagen sämтliche Sinnesysteme hochfahren Und dann hast du es.

00:42:44: Ja.

00:42:45: oder etwas was sich auch sehr empfehlen kann ist dass die Holness Grundübung von der Conny Ray Andreas Ja, kann man im Internet anschauen Holness Prozess Ganzheitsprozess Das bringt dich in einen non-dualen Zustand.

00:43:02: Und so ein non dualer Zustand ist sehr ähnlich mit Flauch und das soll ich sagen, da habe ich Leute ausgebildet.

00:43:09: die haben zwanzig Jahre meditiert und haben gesagt jetzt bin ich innerhalb von zehn Minuten in diesen Zustand gekommen.

00:43:16: Die Conny Ray hat es modelliert sämtlichen buddhistischen Texten, die sie zur Verfügung gehabt hat und hat festgestellt es werden immer Metaphern aufgebaut aber wirklich gesagt was man machen soll ist irgendwie so ganz ganz wenig.

00:43:32: Und sie hat all diese Stellen dann rausgenommen und hat da rausgesetzt.

00:43:36: Das kann ich total empfehlen.

00:43:38: Geht sehr schnell!

00:43:40: Ist

00:43:40: ja auch der Weg zur inneren Kelle das auch von Konid-Antriez?

00:43:44: Ich glaube das ist dieses... Ja, genau.

00:43:48: Mich

00:43:48: erinnert es auch sehr an Ressourcenarbeit, dass du das mal vielleicht flow als eine Ressource betrachtet und über diesen Weg diese Mental Space Psychology aber schneller und besser an die Ressurce rankommt.

00:44:00: Genau

00:44:01: so, wie ich es aufstehe.

00:44:02: Ja, genauso wie ich sie aufsteht.

00:44:04: Spannend!

00:44:05: Okay, wir schlagen langsam auf die Zielgerade ein und da will ich nicht... Du bist ja ein total verrückter Typ im besten Sinne, doch Korso nehme ich dich wahr.

00:44:14: Ich bin rechtsanwalt, ich bin Offizier, ich habe auch Kitties und lebe da in der Weichheit nicht was.

00:44:25: Ja, völlig normal.

00:44:27: Du denkst einfach verrückt und das lieb ich an dir!

00:44:30: Und du hast was Neues Verrücktes gemacht nämlich eine Ausbildung kreiert die wir jetzt natürlich nicht vollständig vorwegnehmen wollen.

00:44:38: aber allein die Kombination hat mich fasziniert und interessiert mich natürlich auch.

00:44:42: Du verbindest nämlich in deinen aktuellen Lehrgang ausgerechnet Schopenhauer und Flow also auf der einen Seite Manipulation und Manipulationsabwehr.

00:44:52: Und auf der anderen Seite einen Zustand des Aufgehens- und Loslassens.

00:44:57: Warum passt das deiner

00:44:59: Meinung zusammen?

00:45:00: Ich habe dich mit Rainer Waschig gemacht, ja unter Rainer Washington hat gesagt er ist Thomas Zeiches interessiert.

00:45:06: wie schnell es will ich nicht.

00:45:09: Meine Idee war folgende Schau mal wenn du hier Übungen für den Verstand machst Floh sind Übungen fürs limbische System.

00:45:21: Einverstanden?

00:45:22: Jetzt kannst du doch beginnen mit einer Übung für den Verstand und dann machst du eine fürs limbisches System, dann machst wieder eine für den verstand, dann machst du wieder ein fürs limbesystem, dann mache ich wieder einen für das, dann machen wir wieder einem für dass, dann macht man wieder eines für das um.

00:45:39: plötzlich fängt sich das an zu verschränken.

00:45:43: Ja?

00:45:43: Plötzlich hast Du leicht einen Übergang zum Olympischen System und hat leicht den Übergangsumverstand.

00:45:51: Und wir haben das vier Tage gemacht, ja?

00:45:55: Und irgendwie so.

00:45:56: nach drei Tagen wollte nur mein Assistent sein.

00:46:00: Nach drei Tagen hatte ich gesagt Ich habe es nicht geglaubt aber es wirkt!

00:46:05: Ja?

00:46:06: Und dann am vierten Tag in der Sao Und was tatsächlich so funktioniert hat, das ist wichtig.

00:46:13: Und dann muss ich auch sagen, darauf habe ich natürlich keine Vorlesung über Shoppenhauer gegeben, sondern dass alles induktiv.

00:46:25: Das heißt die mussten sich das alle selber erarbeiten und selbst besprechen und selber Übungen machen.

00:46:31: Dann haben wir es auch verbunden mit diesen Strategiemen.

00:46:36: Habe ich die schon gemacht bei dir?

00:46:37: Ich weiß nicht!

00:46:39: Die hast du schon gemacht bei mir, meinst du, die aus den chinesischen.

00:46:44: Genau richtig!

00:46:45: Aber vielleicht magst du ganz kurz was dazu sagen, dass auch die Zuhörerinnen und Zuhörer

00:46:50: mit anfang

00:46:51: können?

00:46:53: Ja, ja.

00:46:54: Wie

00:46:55: gesagt von mir aus gesehen gibt es eine Konfliktlösung mit Macht, Recht und Interessenausgleich.

00:47:00: Und die Konfliklösungen mit Macht ist halt das was wir alle kennen – mit Militär und so Zeugs.

00:47:07: Da gibt's bei uns in Europa eigentlich den Mattiawelli der Fürst und dann gibt's noch vom Krieger, wie heißt er da?

00:47:16: Von irgendetwas.

00:47:17: Das sind eigentlich die beiden einzigen Bücher.

00:47:20: Neu seit zwanzig dreißig Jahren Power von diesem Amerikaner.

00:47:24: Jetzt ist es aber so, dass die Chinesen eine ganz alte Tradition ist, diese Strategieme und das heißt die Kunst der List.

00:47:36: Die Kunst der Liste ist in China scheinbar so verbreitet wie bei uns die Märchen.

00:47:44: Das heisst die Kinder lernen von Kind auf, wie man liestig vorgeht.

00:47:51: Und die erwarten eigentlich, dass der andere dann ein Gegenstrategieem macht und wird gelacht ja?

00:47:58: Dann macht er halt wieder ein Gegenstrategiem usw.

00:48:00: und so fort.

00:48:04: Interessanterweise ist der Harro von Sänger, das ist ein Schweizer Jurist und Zynologe.

00:48:09: Ist der, der das eigentlich jetzt richtig aufgearbeitet hat?

00:48:12: Kann ich allen empfehlen die Kunst, der List oder Strategieme für Manager.

00:48:17: Der sagt, dass die wie Strategien blind sind.

00:48:23: Also folgendermaßen heißt dann einfach so du wirst nach China eingeladen Und die machen... Die planen zuerst einmal den Flug, sodass du hundertprozentig total knallbumm ankommst.

00:48:35: Dann wird ein großes Festessen zu deinen Ehren gegeben.

00:48:40: Selbstverständlich ist das Verhandlungsteam nicht dabei.

00:48:43: Am nächsten Morgen kommt das Verhandlungsteams Tata-Tata!

00:48:49: Wenn du da jetzt antrittst, bist du ein voll Idiot?

00:48:53: Wenn du denen aber sagst, wir haben gestern so einen unglaublich schlechten Frisch gefressen.

00:48:59: Dass wir uns... dass wir nur zweit die nächsten zwei Tage kotzen und wir sehen uns in drei Tagen wieder.

00:49:05: Da respektieren sie dich!

00:49:07: Weil da merken die normal noch mal, der hat uns durchschaut.

00:49:12: oder das andere berühmte Beispiel ist, da war doch der Jimmy Carter für Menschenrechte.

00:49:18: und dann gab es diesen kleinen chinesischen Führer.

00:49:21: Der hat dem Jimmy Carter gesagt Herr Präsident, Sie sind von Menschenrechte.

00:49:26: Ja wunderbar!

00:49:27: Von Menschenrechten bin ich.

00:49:28: Das heißt Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit und Bewegungsfreiheit.

00:49:34: Dann hat der Jimmy Carter gesagt Wunderbar absolut.

00:49:39: dann Herr Präsident sagen sie mir bitte bezogen auf Bewegungs Freiheit wann kann ich Ihnen die ersten hundert Millionen Chinesen schicken?

00:49:47: Ja verstehst du?

00:49:49: Dann auch fertig Das wird erwartet, dass man liestig ist.

00:49:55: Also das sind diese Strategieme kann ich sehr empfehlen und der Schoppenhauer hat eben Achtunddreißig auch so Sachen erratzt und immer die Abentsperrte geben.

00:50:03: Ja spannend!

00:50:04: Und das wird eben alles verbunden?

00:50:06: Ja sicher, sodass man besser in den Flow rein kann und besser manipulieren und besser Manipulationen abwehren kann.

00:50:14: Ja und ich bin ja ein großer Freund von dem Begriff Manipulation, weil ich den als einen neutralen Begriff werte.

00:50:20: Wir können ja gar nicht manipulieren und so ist es natürlich auch wichtig darauf eingehen zu können und das zu erkennen aber auch das Spiel mitspielen zu können.

00:50:29: Ich habe jetzt von der Aufrufpunkte erstens einmal die Unterschiede in mechanische Manipulations- und kommunikative Manipulation.

00:50:39: Mechanische Manapulation ist beispielsweise was du in den Fünfzig Jahren machst wenn du jedes Vierundzwanzigste Bild in einem Kino mit einer Coca-Cola Flasche versiehst, ja?

00:50:51: Und dann trinken die Leute Zirma so viel Coca Cola wie vorher.

00:50:56: Und ihr kriegt es gar nicht bewusst mit, dass das Bild reingeschnitten wurde und da

00:51:00: bin ich ein bisschen skeptisch.

00:51:01: Ja, das weiß ich nicht so, ob das gut ist.

00:51:03: Ethisch ist kommunikative Mediathe im Manipulation habe ich auch von der letzten rausgefunden oder hab ich irgendwo gelesen.

00:51:11: Es ist so... Bis zur Ausbildungsphase, bis zur Blauen Phase, konformistische Phase nach Spel-Dynamics oder EFIV nach Löwenscher reden die Leute von Manipulationen.

00:51:29: Wenn sie jenseits dieser Phase sind wenn Sie orange sind oder grün und so weiter.

00:51:36: reden sie vom Einflussname.

00:51:39: Und für die, die die Farben nicht kennen, dann machen wir mal eine extra Folge zum Thema Spiral Dynamics.

00:51:44: Aber ja das hat auch was mit Entwicklungsstadien zu tun wie ich Dinge... Das

00:51:49: heißt von Orange an oder einfach von der Berufsphase an?

00:51:53: Ja, merkst du eben dass es nicht so ist wie dir kleine Elisabeth im Kindergarten beigebracht haben will!

00:52:04: Ja, sondern dass eben tatsächlich Einfluss genommen wird.

00:52:09: Dass nicht alles neutral ist und das tust du machen Und das tun wir eben.

00:52:13: diese beiden Sachen Manipulation und Flow sag ich jetzt ein Haben am fünftzehnten bis achtzehnteln Oktober in der Ebenburg auf Bad Kreuznach.

00:52:22: mach'e dann Das zweite Seminar dazu Also das erste, da man die Welt so begeistert, dass sie gesagt haben Zürich dein zweites Machen Sie jetzt noch irgendwelche Fremds.

00:52:31: Das wird auf jeden Fall verlinkt und damit dann auch ein Kontakt natürlich zu dir werde ich auch näher kennenlernen möchte.

00:52:38: Vielleicht noch abschließend eine letzte Frage für die, die jetzt sich über das Thema Flow aber natürlich auch in dem Zusammenhang wichtig übers Thema Wahrnehmung hatten wir auch angesprochen.

00:52:49: Thema Multiperspektivität auch so einen Ticken weit über die verschiedenen Positionen.

00:52:54: was müsste ein Mensch der uns gerade zuhört morgen konkret anders machen?

00:53:00: damit die Wahrscheinlichkeit für einen Flow-Moment ein bisschen größer wird.

00:53:04: Alles langsamer

00:53:05: machen.

00:53:06: Wow, auf den Punkt!

00:53:10: Kann man genau so stehen lassen?

00:53:14: Ich glaube das Thema Geduld steht uns am meisten im Weg.

00:53:17: beim

00:53:17: Flow oder

00:53:17: auch im Supermarkt dort anstellen wo die meisten Leute sind und dann...

00:53:25: Ich sagte, das triggert jetzt einige Dinge zu.

00:53:28: Aber ja klar!

00:53:38: Sehr schön.

00:53:39: Das heißt wenn du jetzt die Podcast-Folge hörst heute noch einkaufen gehen und sich die längste Schlange raussuchen im Supermarkt und mal direkt austesten.

00:53:50: bei dir von ganzem Herzen.

00:53:52: Es hat richtig Freude gemacht und es war noch was zum Lernen dabei, und zwar ganz schön viel.

00:53:58: Ja haben wir wirklich Glück gehabt!

00:53:59: Vielen vielen Dank für deine Zeit und deinen Humor und dein Wissen und bis ganz bald.

00:54:04: Danke

00:54:05: dir ebenfalls.

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