037 NegotEmotion Deine Portion Zuversicht
Shownotes
Deine Portion Zuversicht
Was wäre, wenn wir aufhören, den Erfolg anderer als Bedrohung zu sehen – und anfangen, Gemeinschaft als echte Stärke zu begreifen?
In dieser besonderen Folge von NegotEmotion geht es um Optimismus, Selbstwirksamkeit, authentischen Stolz und die Kraft des Miteinanders. Um Neid und Kooperation. Um die Frage, warum Geben sich lohnt, auch wenn wir nichts zurückerwarten. Und um die Erkenntnis, dass wir jeden Tag aufs Neue einen Unterschied machen können.
Für uns selbst. Für andere. Für unsere Gemeinschaft.
Eine Portion Zuversicht für alle, die nicht nur hoffen wollen, dass es besser wird – sondern etwas dafür tun.
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Transkript anzeigen
00:00:03: Heute möchte ich dir etwas geben.
00:00:05: Keine Verhandlungstechnik, kein Kommunikationsmodell, keine sieben Tipps wie du noch erfolgreicher produktiver oder effizienter wirst.
00:00:15: Heute möchte Ich dir etwas anderes geben.
00:00:17: Etwas von dem ich glaube dass wir gerade verdammt viel davon brauchen.
00:00:21: Zuversicht!
00:00:24: Vielleicht hörst Du diese Folge morgens auf dem Weg zur Arbeit?
00:00:26: Vielleicht sitzt Du im Auto vielleicht bist Du im Zug?
00:00:30: Vielleicht gehst Du gerade spazieren Vielleicht hattest du einen richtig guten Morgen vielleicht aber auch nicht.
00:00:36: Vielleicht wartet heute etwas auf dich, auf das Du überhaupt keine Lust hast.
00:00:40: Vielleicht hast Du gerade Sorgen!
00:00:42: Vielleicht zweifelst Du an eine Entscheidung, an Deinem Unternehmen und deinem Job.
00:00:47: Vielleicht sogar ein bisschen an Dir selbst?
00:00:50: Dann möchte ich Dir für die nächsten Minuten einen Gedanken leihen – nur ein.
00:00:54: Dieser Tag ist noch nicht entschieden.
00:00:58: Egal was gestern war… egal was heute Morgen passiert ist, egal was Dir zuletzt nicht gelungen ist... Und übrigens, auch egal was irgendein anderer Mensch gerade von dir hält.
00:01:10: Dieser Tag ist noch nicht entschieden und es geht dabei nicht einmal nur darum ob dieser Tag für dich ein guter Tag wird.
00:01:18: Vielleicht kannst du heute dafür sorgen dass er für einen anderen Menschen ein gutter Tag wird vielleicht sogar für mehrere.
00:01:26: und vielleicht unterschätzen wir völlig etwas passieren würde wenn ein paar mehr von uns morgens mit genau diesem Gedanken aufstehen würden.
00:01:33: Was kann ich heute dazu beitragen das diese Welt zumindest in meinem kleinen Einflussbereich, ein bisschen besser wird.
00:01:42: Von der Ehre etwas zu tun!
00:01:44: Ich glaube ich habe etwas darüber schon sehr früh gelernt.
00:01:47: Ich war früher Basketball-Schiedsrichter und Schieds richter sein das weiß jeder... ...der Sport kennt ist eine ziemlich interessante Tätigkeit.
00:01:54: Wenn du richtig gut bist spricht hinterher möglichst niemand über dich.
00:01:58: wenn du schlecht bist sprechen plötzlich alle über dich Und reich geworden bin ich damit auch nicht.
00:02:05: siehst ja schließlich nicht ohne Grund.
00:02:07: Ehrenamt.
00:02:09: Ein Amt für die Ehre, ich mag dieses Wort denn in diesem Wort steckt etwas das wir vielleicht ein bisschen aus den Augen verloren haben.
00:02:15: Etwas tun weil es richtig ist.
00:02:17: Weil es gebraucht wird.
00:02:19: Weil Gemeinschaften nur funktionieren wenn Menschen bereit sind etwas beizutragen nicht jedes mal mit der Frage und was bekomme ich dafür?
00:02:28: Dieser Gedanke begleitet mich bis heute.
00:02:31: Ich engagiere mich in Netzwerken und ehrenamtlich Und ich versuche dort mit einer ziemlich einfachen Haltung hineinzugehen viel geben und erst mal nichts erwarten.
00:02:41: Nicht, ich helf dir heute damit du mir nächsten Dienstag hilfst!
00:02:45: Das wäre keine Großzügigkeit.
00:02:47: Das wären Kreditvertrag Sondern... Ich investiere Zeit.
00:02:51: Ich stelle Menschen einander vor.
00:02:52: Ich gebe Wissen weiter.
00:02:53: Ich helfe Und manchmal nehme ich mir ganz bewusst Zeit für Menschen bei denen mir vollkommen klar ist.
00:03:00: Diese Stunde wird mir niemand bezahlen.
00:03:03: Daraus entsteht vielleicht niemals einen Auftrag.
00:03:07: Vielleicht kann dieser Mensch mir auch niemals etwas zurückgeben Und trotzdem möchte ich für ihn da sein.
00:03:12: Weil ich den Gedanken unerträglich finde, dass ein Mensch vielleicht gerade Hilfe braucht und sie nicht bekommt nur weil sie sich für mich wirtschaftlich nicht rechnet.
00:03:23: Natürlich kann man damit ausgenutzt werden.
00:03:26: Großzügigkeit bedeutet nicht Naivität Hilfsbereitschaft bedeutet nicht keine Grenzen zu haben und Gemeinschaft bedeutet schon gar nichts sich selbst aufzugeben.
00:03:37: Ich glaube sogar das man meistens ziemlich gut spürt ob jemand gerade wirklich Hilfe braucht oder ob jemand gelernt hat die Hilfsbereitschaft anderer Menschen für sich zu benutzen.
00:03:48: Bedingungslose Selbstakzeptanz bedeutet nicht bedingungslosen Fremdausbeutung, aber ich habe in meinem Leben etwas anderes erlebt.
00:03:58: Sehr häufig kommt etwas zurück nur eben nicht immer sofort und manchmal nicht von dem Menschen den man geholfen hat – vielleicht Jahre später?
00:04:07: Vielleicht aus einer Richtung mit der man überhaupt nicht gerechnet hat?
00:04:11: Plötzlich brauchst du jemanden!
00:04:14: Öffnet jemand eine Tür?
00:04:17: Plötzlich sagt jemand deinen Namen in einem Raum, indem du selbst gar nicht sitzt.
00:04:23: Plötzlich hilft dir jemand und du stellst fest Gemeinschaft führt offenbar kein Exelschied.
00:04:30: Sie rechnet anders.
00:04:33: Wir Menschen sind erstaunliche Wesen Und das Faszinierende daran ist die Wissenschaft kennt dieses Phänomen ziemlich gut.
00:04:40: Martin Nowak von der Harvard University hat sich intensiv mit der Evolution von Kooperation beschäftigt Und das eigentlich Verrückte ist, Evolution bedeutet ja zunächst einmal Wettbewerb.
00:04:51: Wer setzt sich durch?
00:04:52: Wer bekommt Ressourcen?
00:04:53: Wer überlebt?
00:04:55: Man könnte also erwarten, Egoismus müsste die perfekte Strategie sein!
00:05:00: Aber das ist nicht das was wir beobachten.
00:05:04: Kooperation findet sich auf ganz unterschiedlichen Ebenen des Lebens und gerade wir Menschen haben eine unglaubliche Fähigkeit entwickelt mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten.
00:05:13: warum?
00:05:15: unter anderem wegen etwas dass man Reziprozität nennt.
00:05:19: Ich helfe dir, du hilfst mir oder – und das finde ich noch interessanter – ich helfe Dir?
00:05:27: Jemand sieht das!
00:05:29: Und irgendwann hilft jemand vielleicht mir.
00:05:33: Reputation, Netzwerke, wiederholte Begegnungen all das verändert die Spielregeln denn wir begegnen uns im Leben meistens nicht nur einmal und damit sind wir beim berühmten Gefangenen-Dilemma Stark vereinfacht, zwei Menschen müssen sich entscheiden.
00:05:52: Kooperiere ich?
00:05:54: Oder versuche ich meinen eigenen Vorteil zu maximieren?
00:05:58: Wenn ich davon ausgehe dass wir uns niemals wiedersehen kann Egoismus kurzfristig ziemlich attraktiv sein.
00:06:03: aber jetzt verändern wir eine Kleinigkeit.
00:06:06: Wir spielen nicht einmal!
00:06:07: Wir spielen immer wieder und plötzlich verändert sich alles.
00:06:11: Denn jetzt hat mein Verhalten von heute Auswirkungen darauf wie du mir morgen begegnest.
00:06:17: Und genau deshalb möchte ich dir einen Satz mitgeben ist meistens kein einmaliges gefangenen Dilemma.
00:06:24: Wir begegnen uns wieder!
00:06:27: Der Mitarbeiter von heute ist vielleicht der Geschäftsführer von morgen, die junge Kollegin, der du heute etwas beibringst sitzt vielleicht irgendwann auf der anderen Seite eines wichtigen Tisches.
00:06:37: Der Wettbewerber von heute kann morgen dein Kooperationspartner sein.
00:06:43: Der Mensch für den du heute eine Tür öffnest öffnet irgendwann vielleicht eine für jemand andern – vielleicht sogar für jemanden, den du liebst?
00:06:53: Kooperation ist deshalb nicht nur nett, Kooperation is eine verdammt intelligente Langfriststrategie.
00:06:59: Und was passiert in der Krise?
00:07:02: An dieser Stelle hatte ich übrigens zunächst einer Annahme – Ich dachte wenn es richtig eng wird fahren Menschen wahrscheinlich die Ellbogen aus!
00:07:09: Jeder rettet sich selbst erst ich dann lange nichts und irgendwann die anderen bekennen schließlich die Bilder leere Regale Hamsterkäufe, Menschen die in Krisen plötzlich Dinge horten.
00:07:20: Und natürlich gibt es dieses Verhalten.
00:07:23: Aber dann schaut man in die Forschung zu realen Katastrophen und plötzlich wird es richtig interessant, denn dort zeigt sich immer wieder das Bild vom Menschen der in der Katastrophe sofort zum irrationalen Egoistenwirt ist.
00:07:35: zu einfach.
00:07:38: Nach den Bombenanschlägen in London, zwei Tausendfünf untersuchten Forscher Berichte von Überlebenden- und Augenzeugen – und egoistisches Verhalten war vergleichsweise selten!
00:07:49: Was fanden sie viel häufiger?
00:07:54: Teilweise halfen sie sogar Fremden und gingen dafür selbst Risiken ein.
00:07:57: Warum?
00:07:59: Eine Erklärung ist wunderschön, aus einem gemeinsamen Schicksal kann eine gemeinsame Identität entstehen.
00:08:05: Aus Ich wird wir!
00:08:09: Denke mal darüber nach – vielleicht ist der Mensch gar nicht dieses hoffnungslose egoistische Wesen für das wie ihn manchmal halten.
00:08:15: Vielleicht tragen wir beides in uns… die Fähigkeit uns abzuschotten und die Fährigkeit füreinander einzustehen.
00:08:23: Die Fähigkeit zum Ich zuerst und die Fähigkeiten zum Kommich.
00:08:25: helfe dir.
00:08:27: Und vielleicht ist eine der entscheidenden Fragen unseres Lebens, welchen Teil von uns trainieren wir?
00:08:35: Damit möchte ich über was sprechen, dass Gemeinschaft unglaublich schnell zerstören kann!
00:08:40: Neid und Missgunst.
00:08:42: Kennst du das?
00:08:43: jemand hat Erfolg und irgendwo meldet sich diese kleine Stimme?
00:08:46: Warum der?
00:08:47: Warum
00:08:47: die?!
00:08:48: Was kann der eigentlich?
00:08:49: was ich nicht kann?
00:08:50: oder noch schlimmer?
00:08:52: Ja doch einfach nur Glück gehabt….
00:08:54: Auch hier lohnt sich ein Blick in die Emotionsforschung, denn tatsächlich unterscheiden Forscher zwei Formen von Neid.
00:09:02: Die eine könnte man als gutartigen oder konstruktiven oder funktionalen Neid beschreiben!
00:09:27: Beide beginnen mit demselben Gefühl, jemand hat was das ich gerne hätte.
00:09:30: aber danach gibt es zwei Wege.
00:09:33: Ich kann versuchen zu wachsen oder ich kann versuchen dich kleinerzumachen.
00:09:37: und genau deshalb finde ich Neid oder Missgunst ist ja komplettes Funktional als Emotion zunächst überhaupt gar nicht verwerflich.
00:09:46: Emotionen sind Informationen.
00:09:48: vielleicht erzählt mir mein Neid da ist etwas was mir wichtig ist.
00:09:54: Vielleicht möchte ich auch Anerkennung Vielleicht möchte ich beruflich erfolgreicher sein.
00:10:00: Vielleicht wünsche ich mir diese Freiheit, vielleicht diesen Mut, vielleicht diese Beziehung, vielleicht die Fähigkeit.
00:10:04: okay?
00:10:05: Dann danke für die Info!
00:10:07: Aber dann kommt die entscheidende Frage was mache ich draus?
00:10:10: Was machst du daraus?
00:10:12: Denn der Erfolg eines anderen Menschen ist kein Beweis für meinen Scheitern.
00:10:16: Nochmal... Der Erfolg eines andere Menschen ist keinen Beweis fürs mein Scheittern.
00:10:23: Ich muss dein Licht nicht ausblasen damit meines Heller leuchtet.
00:10:27: Ich kann mich neben dich stellen und sagen verdammt gut gemacht.
00:10:30: Und vielleicht sogar, zeig mir was ich von dir lernen kann!
00:10:36: Hier kommt eine Emotion ins Spiel die ich super spannend finde nämlich Stolz, vor allem den authentischen Stolzz.
00:10:43: auch StolZ hat psychologisch betrachtet unterschiedliche Gesichter.
00:10:47: Die Forschung unterscheidet unter anderem zwischen authentischem StolZZ und einem überheblichen hubristischen StOLZZ.
00:10:54: Hubristischer StOLZ sagt ich bin großartig Authentischer Stolz sagt er, ich habe was geleistet das mir etwas bedeutet.
00:11:02: Das eine erhebt mich über andere.
00:11:04: Das andere lässt sich auf etwas schauen dass ich durch Einsatz, Lernen Mut oder Beharrlichkeit erreicht habe und das spannende authentische Stolzwit in der Forschung eher mit Leistungen selbstwert Selbstkontrolle pro sozialem Verhalten und einer Form von Status verbunden die auf Respekt beruht nicht Dominanz Prestige.
00:11:28: Menschen folgen dir nicht, weil sie Angst vor dir haben.
00:11:31: Sie hören dir zu, weil die dich respektieren – was für eine wunderbare Form von Stärke!
00:11:36: Und vielleicht dürfen wir wieder lernen stolz zu sein?
00:11:39: Nicht ich bin besser als du, sondern ich bin stolz darauf, was sich aus meinen Möglichkeiten gemacht habe und ich freue mich darauf zu sehen, was Du aus Deinen machst.
00:11:48: Das ist für mich Gemeinschaft und ich möchte Dir vier Gedanken mitgeben oder eigentlich vier Entscheidungen.
00:11:55: erstens Optimismus.
00:12:00: Optimismus bedeutet für mich nicht, alles wird gut.
00:12:03: Das wäre mir viel zu billig!
00:12:05: Manchmal wird eben nicht alles gut.
00:12:08: Menschen scheitern, Unternehmen gehen kaputt Beziehungen enden Wir verlieren Menschen.
00:12:12: das Leben kann unglaublich ungerecht sein.
00:12:16: Optimismus bedeutet was anderes.
00:12:18: Ich glaube daran dass es besser werden kann und deshalb lohnt es sich etwas zu tun.
00:12:24: Das ist ein riesiger Unterschied.
00:12:27: Die Forschung verbindet Optimismus unter anderem mit wohlbefinden Engagierterem Coping also Strategien, die ich nutze um das Bedürfnis hinter Emotionen zu befriedigen und verschiedenen positiven Gesundheits- und Verhaltensmaßen.
00:12:41: Aber ich brauche dafür eigentlich gar keinen Heilsversprechen.
00:12:44: mir reicht ein einfacher Gedanke wenn ich überzeugt bin dass sowieso alles scheitert warum sollte ich anfangen?
00:12:50: Wenn ich aber glaube es könnte funktionieren dann bewege ich mich.
00:12:54: Optimismus ist deshalb für mich keine rosarote Brille.
00:12:57: Optimismus isst pure Handlungsenergie.
00:13:00: Zweitens Selbstwirksamkeit.
00:13:03: Vielleicht kannst du die Welt nicht verändern, okay.
00:13:06: Aber kannst du heute etwas verändern?
00:13:10: Ja!
00:13:10: Vielleicht kannst Du keinen Krieg beenden.
00:13:12: Vielleicht kannst Dich die gesellschaftliche Spaltung nicht auflösen.
00:13:15: Vielleicht kannst Du nicht einmal den großen Konflikt in Deinem Unternehmen heute vollständig lösen aber Du kannst entscheiden wie Du dem nächsten Menschen begegnest.
00:13:24: Du kannst jemanden anrufen, Du kannst dich entschuldigen... Du kannst Jemanden empfehlen.. Du kannst Wissenteilen, du kannst einem Menschen sagen ich glaub an Dich Du kannst jemandem zehn Minuten zuhören, du kannst eine Tür öffnen.
00:13:38: Du kannst eine Entscheidung treffen und das ist Selbstwirksamkeit.
00:13:44: Nicht ich kann alles kontrollieren sondern mein Handeln macht einen Unterschied!
00:13:49: Und vielleicht ist der Unterschied klein.
00:13:51: aber weißt du eigentlich was aus kleinen Unterschieden entstehen kann?
00:13:56: Drittens selbst Konzept Klarheit.
00:13:59: wer bist du?
00:14:00: nicht was steht auf deiner Visitenkarte?
00:14:01: verdammt nochmal Nicht wie viele Menschen folgen wir auf LinkedIn, nicht wie viel Geld verdienst du.
00:14:06: Nicht welches Auto steht vor deiner Tür sondern wer möchtest Du sein wenn niemand zuschaut?
00:14:13: Die Psychologie bezeichnet Selbstkonzeptklarheit als das Ausmaß in dem unsere Überzeugungen über uns selbst klar konsistent und über die Zeit relativ stabil sind.
00:14:23: Und ich glaube darin steckt etwas unglaublich Befreiendes.
00:14:26: Denn Wenn Ich Weiß Wer Ich Bin Muss Ich Nicht Jeden Wettbewerb Gewinnen Weniger.
00:14:35: Wenn ich weiß, wer ich bin muss sich dich nicht klein machen damit ich mich groß fühlen kann.
00:14:42: Wer in sich selbst sicherer steht braucht weniger Ellenbogen um Platz zu haben.
00:14:48: Und viertens die bedingungslose Selbstakzeptanz.
00:14:52: und vielleicht ist das für mich der wichtigste Punkt Dein Wert steht nicht jeden Morgen neu zur Abstimmung.
00:14:59: Du wirst Fehler machen du wirst falsche Entscheidungen treffen.
00:15:02: ey!
00:15:02: Du wüsst Menschen enttäuschen und du wüsest vielleicht einmal neidisch sein Kleinlich Ängstlich.
00:15:09: Ungerecht!
00:15:10: Vielleicht wirst du an einem Tag genau der Mensch sein, der du eigentlich nicht sein möchtest?
00:15:15: Willkommen bei den Menschen.
00:15:19: Aber... Du bist mehr als dein schlechtes der Moment und genau deshalb kannst du Verantwortung übernehmen.
00:15:28: Bedingungslose Selbstakzeptanz bedeutet für mich nicht ich bin eben so.
00:15:32: ganz im Gegenteil.
00:15:34: Ich muss mich nicht als ganzen Menschen verurteilen nur weil ich mich falsch verhalten habe.
00:15:38: ich kann sagen das war Mist ohne daraus zu machen, ich bin Mist.
00:15:43: Und genau diese Entscheidung gibt mir die Freiheit es morgen besser zu
00:15:46: machen.".
00:15:47: Selbstakzeptanz und Verantwortung sind deshalb keine Gegensätze!
00:15:52: Selbstakceptanz macht Verantwortung überhaupt erst erträglich... ...und jetzt?
00:15:58: Und jetzt möchte ich dich um etwas bitten.
00:16:02: Wenn du gleich aus diesem Podcast herausgehst mach einen Unterschied.
00:16:05: Keinen Risiken.
00:16:07: Einen echten.
00:16:08: Ruf jemanden an der lange nichts von dir gehört hat.
00:16:12: bedankt dich bei einem Menschen, dessen Arbeit für Dich viel zu selbstverständlich geworden ist.
00:16:17: Empfiehl jemandem obwohl du selbst nichts davon hast.
00:16:21: Freu Dich heute einmal ganz bewusst über den Erfolg eines anderen und sag´s ihm auch!
00:16:27: Sag einem jungen Menschen ich glaube an Dich.
00:16:30: Entschuldige Dich wenn Du Mist gebaut hast.
00:16:34: Vergib vielleicht jemandem Hilfe Teile Ermutige Und wenn du heute einem Menschen begegnest, der gerade selbst nicht an sich glaubt, dann lei ihm für einen Moment deinen Glauben.
00:16:48: Vielleicht braucht dieser Mensch heute gar keine Lösung?
00:16:52: Vielleicht braucht er nur jemandem, der ihm zeigt es geht weiter!
00:16:57: Wir können jeden Morgen entscheiden welche kleine Welt wir um uns herum mit erschaffen – eine Welt des Misstrauens oder ein Welt des
00:17:04: Vertrauens?!
00:17:06: Eine Welt, in der wir den Erfolg anderer akwönisch betrachten oder eine Welt, wo wir sagen verdammt gut gemacht.
00:17:12: und jetzt zeig mir was ich von dir lernen kann.
00:17:16: Eine Welt ist gegeneinander?
00:17:18: Oder eine Welt des Miteinanders?
00:17:19: Und nein!
00:17:20: Du wirst heute wahrscheinlich nicht die Welt retten – ich auch nicht.
00:17:24: Aber vielleicht ist das die völlig falsche Messlatte.
00:17:27: Vielleicht reicht es für heute wenn ein Mensch wegen dir ein bisschen mutiger nach Hause geht Wenn ein Mensch gegen dir wieder an sich glaubt Wenn jemand wegen dir eine Chance bekommt.
00:17:41: Wenn der Mensch heute Abend nach Hause geht und zu seinem Partner seiner Partnerin oder seinen Kindern sagt, du!
00:17:47: Heute ist was Schönes passiert.
00:17:51: Wie groß muss eine Wirkung eigentlich sein bevor wir sie für bedeutsam halten?
00:17:57: Vielleicht haben wir viel zu lange darauf gewartet großes tun zu können und dabei übersehen wie unglaublich mächtig das Kleine ist.
00:18:05: Deshalb sei optimistisch genug an ein besseres Morgen zu glauben.
00:18:13: Sei selbstwirksam genug, heute etwas dafür zu tun.
00:18:18: Sei klar genug in dir selbst dass du andere Menschen nicht klein machen musst um dich großzufühlen und akzeptiere dich selbst genug um Fehler machen zu dürfen und sei verantwortlich genug aus ihnen zu lernen.
00:18:35: Wir brauchen Menschen die anfangen, Menschen die einander etwas gönnen, Menschen den Türen öffnen, Menschen, die stolz auf ihre Leistung sein können ohne die Leistung anderer abzuwerten.
00:18:52: Menschen, wie sagen warum eigentlich nicht wir?
00:18:56: Warum nicht heute?
00:18:59: Warum Nicht Ich?
00:19:00: und vielleicht gehst du deshalb heute mit nur einem Gedanken aus dieser Folge.
00:19:05: Heute kann ein großartiger Tag werden für dich Für einen anderen menschen Und Vielleicht sogar für unsere Gemeinschaft.
00:19:13: nicht einfach so Sondern weil Du etwas dafür tust.
00:19:21: Das war deine Portion Zuversicht und jetzt mach was draus.
00:19:27: Und wenn du heute jemanden begegnest, der seine Portion Zufersicht gerade verloren hat, teile eine mit ihm!
00:19:35: Danke.
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